Pierre Carlet de Marivaux

geboren 1688 in Paris. Aufgewachsen in Riom in der Auvergne, kehrte er 1710 an seinen Geburtsort Paris zurück, im Gepäck seinen ersten selbstverfassten Roman, der ihm die Türen zu den literarischen Salons der Stadt öffnet, so dass er das eigentlich geplante Jurastudium fallen lässt. Inzwischen verheiratet und Vater einer Tochter, investiert Marivaux um 1718 den größten Teil seines Besitzes in eine Bankengesellschaft, die 1720 zusammenbricht und Marivaux weitgehend mittellos zurücklässt.... weiterlesen »

geboren 1688 in Paris. Aufgewachsen in Riom in der Auvergne, kehrte er 1710 an seinen Geburtsort Paris zurück, im Gepäck seinen ersten selbstverfassten Roman, der ihm die Türen zu den literarischen Salons der Stadt öffnet, so dass er das eigentlich geplante Jurastudium fallen lässt. Inzwischen verheiratet und Vater einer Tochter, investiert Marivaux um 1718 den größten Teil seines Besitzes in eine Bankengesellschaft, die 1720 zusammenbricht und Marivaux weitgehend mittellos zurücklässt. Marivaux schließt sein Jurastudium ab, widmet sich dann aber doch zwischen 1721 und 1727 dem Verfassen von Dramen. Daneben betätigt er sich als Journalist, Feuilletonist und Herausgeber von Zeitungen. In der Zeit von 1727 bis 1741, als das Interesse an seinen Dramen nachlässt, versucht sich Marivaux als Romancier, scheitert aber. Seine Geldmittel gehen merklich zur Neige. 1742 wird er durch den Einfluss einiger Gönner in die Académie francaise aufgenommen. Marivaux stirbt 1763, inzwischen weitesgehend in Vergessenheit geraten, in Paris.
 
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