Felix Huby

geboren als Eberhard Hungerbühler, in Dettenhausen bei Tübingen aufgewachsen. Er brach das Gymnasium ab und wurde Volontär bei einer Tageszeitung; Werbetexter, Zeitschriften-Redakteur, Chefredakteur und Spiegel- Korrespondent. Lebt heute als Autor (Drehbücher, Krimis, Theaterstücke, Hörspiele) in Berlin. weiterlesen »

geboren als Eberhard Hungerbühler, in Dettenhausen bei Tübingen aufgewachsen. Er brach das Gymnasium ab und wurde Volontär bei einer Tageszeitung; Werbetexter, Zeitschriften-Redakteur, Chefredakteur und Spiegel- Korrespondent. Lebt heute als Autor (Drehbücher, Krimis, Theaterstücke, Hörspiele) in Berlin.

Auszeichnungen:

2016 Baden-Württembergischen Ehrenfilmpreis
2007 „GOLDENE ROMY"
2002 Berliner Krimipreis "Krimifuchs"
1999 Ehrenglauser der Krimiautorenvereinigung "Das Syndikat"
1988 Robert-Geisendörfer-Preis
 
Theaterstücke (14)
Lassalle oder Die Erfindung der Arbeiterbewegung
Zusammen mit Hartwin Gromes
von Felix Huby und Hartwin Gromes
UA: Theaterwerkstatt Schramberg, 19.6.2013. R: Harald Frommer
Vieles weiß man nicht über Ferdinand Lassalle, doch das, was überliefert ist, zeigt einen höchst widersprüchlichen Charakter: bürgerlicher Lebemann und Arbeiterfreund, streitlustiger Gegenspieler zu Bismarck wie Marx, politischer Kämpfer, der aber aus dem allerprivatesten Grund starb: im Duell um eine Frau. Anlässlich des 150. Jahrestags der deutschen Sozialdemokratie haben sich Felix Huby und Hartwin Gromes auf Spurensuche begeben und ein Stück über den Begründer der Ur-SPD geschrieben. In 20 Bildern und in der Tradition des Dokumentarstücks, die derzeit auch im Fernsehen wieder auflebt, zeigen sie montageartig das Konkretwerden einer politischen Idee. Die insgesamt 26 Rollen können von sieben Darstellern gespielt werden.
2D-5H
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Mord im Morgengrauen
Kriminalstück von Felix Huby
UA: Altes Schauspielhaus, Stuttgart, 27.5.2006. R: Volker Jeck
Ein nebliger Morgen, ein Jogger zieht seine Runden. Plötzlich fällt ein Schuss – der Jogger bricht tödlich getroffen zusammen. Der Tod des Wissenschaftlers Fabian Rombach wirft viele Fragen auf. Wer profitierte von seinem Tod? Die Witwe, die heimliche Geliebte, der ehrgeizige Assistent oder der Geschäftspartner? Der Stuttgarter "Tatort"-Kommissar Bienzle hat den Bildschirm verlassen und ist auf der Bühne gelandet. Aber natürlich ist der Theaterkrimi DER MORD IM MORGENGRAUEN nicht nur in Stuttgart und nicht nur mit dem schwäbischen Kommissar Bienzle denkbar. Schlitzohren mit Gelassenheit vom Kaliber eines Bienzle finden sich sicher auch in anderen "Tatort"-Städten – und nicht nur dort.
3D-4H
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Schwabenblues
Zusammen mit Jürgen Popig
Mei Feld ischt d' Welt
Geschichte einer schwäbischen Familie
von Felix Huby und Jürgen Popig
UA: Theater der Welt, Stuttgart/Theater Lindenhof, Melchingen, 23.6.2005. R: Erik Gedeon
Was mit einem erotischen Fehltritt begann, mündete in eine der erstaunlichsten Erfolgsgeschichten schwäbischen Unternehmertums. Um seine schwangere Freundin Anna heiraten zu können, gründete Matthias Hohner 1857 eine Mundharmonikamanufaktur. Selbst gänzlich unmusikalisch, aber dafür umso geschickter in der Vermarktung ihres Produkts, waren die Hohners nicht nur die ersten "global player" der Region. Mit der Mundharmonika produzierten sie eines der ersten Massenkonsumgüter. Durch schwäbische Auswanderer in die Welt gebracht, trat das in deutscher Provinz hergestellte Instrument einen beispiellosen Siegeszug um die Welt an und prägte zahlreiche Musikstile entscheidend.
Besetzung ad libitum
Besetzung ad libitum




Selbst ist der Mann
Zusammen mit Dieter de Lazzer
von Felix Huby und Dieter de Lazzer
UA: Komödie im Marquardt, Stuttgart, 29.9.2006. R: Volkmar Kamm
"Erben macht glücklich" - so oder so ähnlich hat es sich Familie Saalmann auch gedacht, als sie nichts Böses ahnend ihre Wohnung über die Sommerferien an eine amerikanische Familie vermietet und sich zum geerbten Bauernhof ans Meer aufmacht. Dort angekommen, überfällt sie das totale Chaos und Onkel Pauls Erbe erweist sich als kompletter Reinfall. Um Geld zu sparen, will Vater Fritz selbst Hand anlegen und die Renovierungsarbeiten durchführen, jedoch sind all seine handwerklichen Bemühungen zum Scheitern verurteilt. Weder seine Familie noch Opernsängerin Pirelli oder Rentner Görner stehen ihm als Hilfskräfte zur Verfügung. Als er sich letztendlich für die Renovierung durch Fachkräfte entscheidet, lassen diese ihn auch noch hängen. Da kommt Tochter Kerstin im letzten Moment die rettende Idee... Ein bissiger Schwank um Handwerkerwillkür und den allerorts grassierenden Baumärkteboom.
3D-5H
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Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Selbst ist der Mann.
2. Selbscht ischt d'r Mann. Schwäbisch von Felix Huby und Dieter de Lazzer
3. Sülfst is de Mann. Niederdeutsch von Gerd Meier