Émile Zola

geboren 1840 in Paris. Nachdem er das Abitur nicht besteht, arbeitet er zuerst als Schreiber beim Hafenzoll, dann als freier Journalist. 1862 bekommt er eine Anstellung im Verlagshaus Hachette, das er nach dem Erfolg seiner ersten beiden Bücher wieder verlässt (1866). Er arbeitet daraufhin als Journalist und freier Autor, wobei er in seinen theoretischen wie literarischen Schriften den Naturalismus stark macht. 1898 setzt er sich mit einem Brief für die Unschuld von Dreyfus ein ("J'accuse") und... weiterlesen »

geboren 1840 in Paris. Nachdem er das Abitur nicht besteht, arbeitet er zuerst als Schreiber beim Hafenzoll, dann als freier Journalist. 1862 bekommt er eine Anstellung im Verlagshaus Hachette, das er nach dem Erfolg seiner ersten beiden Bücher wieder verlässt (1866). Er arbeitet daraufhin als Journalist und freier Autor, wobei er in seinen theoretischen wie literarischen Schriften den Naturalismus stark macht. 1898 setzt er sich mit einem Brief für die Unschuld von Dreyfus ein ("J'accuse") und wird zu Gefängnis und einer Geldstrafe verurteilt, kann jedoch nach England fliehen. Nachdem der Prozess gegen Dreyfus 1899 wiedereröffnet wird, kehrt Zola nach Paris zurück, wo er 1902 stirbt.
 
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Theaterstücke (1)
Germinal
In einer Fassung von Yaak Karsunke
von Yaak Karsunke
Nach Zola
UA: TAT, Frankfurt am Main, 15.9.1974. R: Rainer Werner Fassbinder
Zolas berühmter Roman, der 1993 von Claude Berri mit Gerard Depardieu in der Hauptrolle verfilmt wurde, handelt von einem Bergarbeiteraufstand im Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts. Die Theaterfassung folgt den wichtigsten Stationen des Romans und konzentriert die weitverzweigte Handlung geschickt auf die entscheidenden Ereignisse und Personen.
7D-16H
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