John Millington Synge

geboren 1871 Newtown Villas, Rathfarnham, nahe Dublin. Er studiert Musik in Koblenz und Würzburg. Aufgrund seines Lampenfiebers bricht er schon 1894 das Studium ab und geht an die Sorbonne in Paris, um Literatur zu studieren. Von 1896 bis 1898 hält er sich wieder in Irland auf: Er begegnet William Butler Yeats, der ihm vorschlägt, auf die Aran Islands zu reisen. Nachdem bei ihm ein Hodgkin-Lymphom diagnostiziert wird, setzt er 1898 diesen Plan in die Tat um. 1901 erfolgt die Veröffentlichung... weiterlesen »

geboren 1871 Newtown Villas, Rathfarnham, nahe Dublin. Er studiert Musik in Koblenz und Würzburg. Aufgrund seines Lampenfiebers bricht er schon 1894 das Studium ab und geht an die Sorbonne in Paris, um Literatur zu studieren. Von 1896 bis 1898 hält er sich wieder in Irland auf: Er begegnet William Butler Yeats, der ihm vorschlägt, auf die Aran Islands zu reisen. Nachdem bei ihm ein Hodgkin-Lymphom diagnostiziert wird, setzt er 1898 diesen Plan in die Tat um. 1901 erfolgt die Veröffentlichung seines Buches über das Leben auf den Aran Islands. Durch seine Bekanntschaft mit Yeats wird er 1904 literarischer Beirat des neugegründeten Abbey Theatre. Sein erstes Drama wird bei der Eröffnung gespielt, trotz Anfeindungen durch irische Nationalisten. Als erste Auslandsaufführung überhaupt wird ein Drama Synges 1906 am Deutschen Theater in Berlin aufgeführt. Sein viertes Stück löst 1907 Auschreitungen von Nationalisten aus, die erst nachlassen, als Yeats für ihn Partei ergreift. John Millington Synge stirbt 1909 in Dublin.
 
John Millington Synge »
Theaterstücke (1)
Im Schatten des Tals (In the Shadow of the Glen)
Deutsch von Nicola Rudnitzky und Oliver Nedelmann
von John Millington Synge
Aus dem Englischen von Nicola Rudnitzky und Oliver Nedelmann
UA der Übersetzung: Landestheater Eisenach, 23.4.1993. R: Nicola Rudnitzky
Das "junge Weib, das an einen alten Ehemann gebunden ist", muss annehmen, dass dieser tot ist und wird sich noch an seiner Bare mit einem Schäfer einig. Plötzlich fährt der Alte aus dem Leichentuch, beschimpft und jagt sie aus dem Haus in die gottverlassene Gegend. Ehemann und Schäfer verbünden sich. Einzig ein Landstreicher behandelt die junge Frau mit Hochachtung.
1D-3H
1D-3H