August Strindberg

geboren 1849 in Stockholm als Sohn einer Bürgerfamilie. 1879 erfolgt die Veröffentlichung seines ersten Romans. In den folgenden Jahren widmet er sich weitgehend dem Theater. Sein naturalistischer Stil bringt ihm Vergleiche mit dem norwegischen Autor Henrik Ibsen ein. Sein beruflicher Erfolg steht im Kontrast zu seinem Privatleben, wo er sich an Konventionen und Moral reibt. Alle seine drei Ehen scheitern. In Paris gerät Strindberg 1897 in eine tiefe künstlerische und private Krise. Er wendet... weiterlesen »

geboren 1849 in Stockholm als Sohn einer Bürgerfamilie. 1879 erfolgt die Veröffentlichung seines ersten Romans. In den folgenden Jahren widmet er sich weitgehend dem Theater. Sein naturalistischer Stil bringt ihm Vergleiche mit dem norwegischen Autor Henrik Ibsen ein. Sein beruflicher Erfolg steht im Kontrast zu seinem Privatleben, wo er sich an Konventionen und Moral reibt. Alle seine drei Ehen scheitern. In Paris gerät Strindberg 1897 in eine tiefe künstlerische und private Krise. Er wendet sich von seinem alten Stil ab und dem Symbolismus zu. Strindberg stirbt 1912 in Stockholm.
 
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Theaterstücke (32)
Der Pelikan (Pelikanen)
Deutsch von Heiner Gimmler
von August Strindberg
Aus dem Schwedischen von Heiner Gimmler
UA der Übersetzung: Burgtheater Wien, 2.10.1978. R: Achim Benning
"Die Entlarvung der von den Personen in einer Art Schlafwandlertum aufrecht erhaltenen Scheinwirklichkeit ist das Thema dieses wie der früheren Kammerspiele Strindbergs. Hier fällt die enthüllende Rolle dem Sohn zu; er deckt den Charakter der Mutter auf, deren Verderbtheit die Begründung für das dramatische Geschehen des Stücks ist. Wie aber die Bösartigkeit der Mutter im Drama kaum manifest wird, sondern auch als bloße Projektion des Sohnes und der von ihm beeinflussten Personen aufgefasst werden könnte, so verbleiben die dramatischen Ereignisse fast ausschließlich im psychologischen Bereich." (Kindlers Literatur Lexikon)

Gerade DER PELIKAN lebt von der Sprache und mithin von der Übersetzung, denn es zeigt eher ‚innerseelische Vorgänge’ als eine äußere Handlung. Es ist das Verdienst von Heiner Gimmlers "neuen forschen Übersetzung" (Frankfurter Rundschau), einen heutigen Zugang auch zu diesem lange Zeit vernachlässigten Stück Strindbergs erschlossen zu haben.
3D-2H
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Der Totentanz (Dödsdansen)
Deutsch von Anne Storm
von August Strindberg
Aus dem Schwedischen von Anne Storm
Alice und Edgar tanzen ihren Reigen, ihren 25 Jahre währenden Ehe-Reigen. Sie umkreisen sich, sie belauern sich und sie schlagen zu, wo sie können. Als sie heirateten, gab Alice ihre Karriere als Schauspielerin auf, Edgar wurde Hauptmann bei der Artillerie – doch dies war schon das Ende seines hoffnungsvollen Berufsweges. Seit 25 Jahren leben sie in ihrem Turm auf einer Insel, die die Leute die „Kleine Hölle“ nennen, und tanzen. Und manchmal tanzt ein Dritter mit. Diesmal ist es Kurt, der Cousin von Alice. Beide, Edgar und Alice, versuchen ihn jeweils auf ihre Seite zu bringen – so schön war ihre Ehehölle noch nie.
August Strindbergs 1900 entstandener "Totentanz" ist das Urdrama aller Ehedramen – Ehedramen, an denen sich im Innern bis heute nichts geändert hat. In Alice zeichnet Strindberg eine der ersten emanzipierten Frauenfiguren.

Der Verlag der Autoren vertritt die im Hanser Verlag erschienenen Strindberg-Übersetzungen von Anne Storm.
Erster Teil: 3D - 2H, Zweiter Teil: 2D - 4H
Erster Teil: 3D - 2H, Zweiter Teil: 2D - 4H




Der Vater (Fadren)
Deutsch von Artur Bethke
von August Strindberg
Aus dem Schwedischen von Artur Bethke
Mit der Ehe von Laura und dem Rittmeister steht es nicht zum Besten. Anlass der Auseinandersetzung ist die Erziehung der gemeinsamen Tochter Berta. Laura sieht sie eher als Künstlerin, der Vater möchte sie in die Stadt schicken, damit sie später studieren kann. Auf jeden Fall will er sie dem Einfluss der Mutter entziehen. Als Vater hat er - zu dieser Zeit - das verbriefte Recht, die Erziehung des Kindes zu bestimmen, und er lässt keinen Zweifel aufkommen, dieses Recht durchzusetzen.
Zufällig hat sich zur gleichen Zeit ein Fall ereignet, bei dem eine Vaterschaft nicht eindeutig zu klären war. Aus dem beiläufigen Gespräch des Ehepaares über diesen Vorfall entsteht der Verdacht, dass auch der Rittmeister nicht der Vater des gemeinsamen Kindes sei. Der einmal erhobene Verdacht wird zum Fluch...

Der Verlag der Autoren vertritt die im Hanser Verlag erschienenen Strindberg-Übersetzungen von Artur Bethke.
3D-5H
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Der Vater (Fadren)
Deutsch von Heiner Gimmler
von August Strindberg
Aus dem Schwedischen von Heiner Gimmler
UA der Übersetzung: Düsseldorfer Schauspielhaus, 23.4.1977. R: Michael Haneke
Mit der Ehe von Laura und dem Rittmeister steht es nicht zum Besten. Anlass der Auseinandersetzung ist die Erziehung der gemeinsamen Tochter Berta. Laura sieht sie eher als Künstlerin, der Vater möchte sie in die Stadt schicken, damit sie später studieren kann. Auf jeden Fall will er sie dem Einfluss der Mutter entziehen. Als Vater hat er - zu dieser Zeit - das verbriefte Recht, die Erziehung des Kindes zu bestimmen, und er lässt keinen Zweifel aufkommen, dieses Recht durchzusetzen.
Zufällig hat sich zur gleichen Zeit ein Fall ereignet, bei dem eine Vaterschaft nicht eindeutig zu klären war. Aus dem beiläufigen Gespräch des Ehepaares über diesen Vorfall entsteht der Verdacht, dass auch der Rittmeister nicht der Vater des gemeinsamen Kindes sei. Der einmal erhobene Verdacht wird zum Fluch...

Neben einer philologisch zuverlässigen Textgestalt garantiert der Theaterdramaturg Heiner Gimmler mit großem Gespür für Dialog und szenischen Rhythmus auch Fassungen, die sich von den oft ungelenken und behäbigen älteren Übersetzungen wohltuend abheben. Durch die ihnen eigene Genauigkeit und Liebe zur Authentizität bieten sie einen Strindberg von heute; sie werden der sprachlichen Sensibilität und Schärfe des Autors gerecht. Gimmler berücksichtigte jeweils die letzten Ergebnisse der Strindberg-Forschung. Er verwendete die Stockholmer historisch-kritische Strindberg-Gesamtausgabe ebenso wie Strindbergs Handschriften. "Die Übersetzung repräsentiert den Textstatus, wie er von Strindberg in seinem Originalmanuskript mit allen eigenhändigen Korrekturen und Strichen für den Druck vorgesehen war." (Heiner Gimmler)

Regisseure wie Ingmar Bergmann, Andrea Breth, Matthias Hartmann, Thomas Langhoff, Ernst Wendt, Hans Neuenfels u.v.a haben bislang auf Heiner Gimmlers Übersetzungen zurückgegriffen.
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Die Brandstätte (Brända tomten)
Deutsch von Artur Bethke
von August Strindberg
Aus dem Schwedischen von Artur Bethke
DIE BRANDSTÄTTE "handelt von einem verbrannten Haus. Die Suche nach dem Brandstifter gestaltet sich als eine Suche nach vergangener Schuld. Eine nur lose zusammenhängende Handlung kreist um einen unbekannten Fremden, der im Augenblick des Brandes zurückgekehrt ist. Die ansatzweise entwickelte Rekapitulation seiner Kindheit und Jugend offenbart eine gebrochene Identität, die von Verschweigen und Geheimnissen gezeichnet ist. Ihr stehen die Lebensgeschichten der Bewohner des abgebrannten Hauses gegenüber, deren Verbrechen und Schuld nach und nach entdeckt werden." (Kindlers Literatur Lexikon)

Der Verlag der Autoren vertritt die im Hanser Verlag erschienenen Strindberg-Übersetzungen von Artur Bethke.
4D-10H
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Die Brandstätte (Brända tomten)
Deutsch von Heiner Gimmler
von August Strindberg
Aus dem Schwedischen von Heiner Gimmler
DIE BRANDSTÄTTE "handelt von einem verbrannten Haus. Die Suche nach dem Brandstifter gestaltet sich als eine Suche nach vergangener Schuld. Eine nur lose zusammenhängende Handlung kreist um einen unbekannten Fremden, der im Augenblick des Brandes zurückgekehrt ist. Die ansatzweise entwickelte Rekapitulation seiner Kindheit und Jugend offenbart eine gebrochene Identität, die von Verschweigen und Geheimnissen gezeichnet ist. Ihr stehen die Lebensgeschichten der Bewohner des abgebrannten Hauses gegenüber, deren Verbrechen und Schuld nach und nach entdeckt werden." (Kindlers Literatur Lexikon)

Neben einer philologisch zuverlässigen Textgestalt garantiert der Theaterdramaturg Heiner Gimmler mit großem Gespür für Dialog und szenischen Rhythmus auch Fassungen, die sich von den oft ungelenken und behäbigen älteren Übersetzungen wohltuend abheben. Durch die ihnen eigene Genauigkeit und Liebe zur Authentizität bieten sie einen Strindberg von heute; sie werden der sprachlichen Sensibilität und Schärfe des Autors gerecht. Gimmler berücksichtigte jeweils die letzten Ergebnisse der Strindberg-Forschung. Er verwendete die Stockholmer historisch-kritische Strindberg-Gesamtausgabe ebenso wie Strindbergs Handschriften. "Die Übersetzung repräsentiert den Textstatus, wie er von Strindberg in seinem Originalmanuskript mit allen eigenhändigen Korrekturen und Strichen für den Druck vorgesehen war." (Heiner Gimmler)

Regisseure wie Ingmar Bergmann, Andrea Breth, Matthias Hartmann, Thomas Langhoff, Ernst Wendt, Hans Neuenfels u.v.a haben bislang auf Heiner Gimmlers Übersetzungen zurückgegriffen.
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Die Kameraden (Kamraterna)
Deutsch von Heiner Gimmler
von August Strindberg
Aus dem Schwedischen von Heiner Gimmler
Neben einer philologisch zuverlässigen Textgestalt garantiert der Theaterdramaturg Heiner Gimmler mit großem Gespür für Dialog und szenischen Rhythmus auch Fassungen, die sich von den oft ungelenken und behäbigen älteren Übersetzungen wohltuend abheben. Durch die ihnen eigene Genauigkeit und Liebe zur Authentizität bieten sie einen Strindberg von heute; sie werden der sprachlichen Sensibilität und Schärfe des Autors gerecht. Gimmler berücksichtigte jeweils die letzten Ergebnisse der Strindberg-Forschung. Er verwendete die Stockholmer historisch-kritische Strindberg-Gesamtausgabe ebenso wie Strindbergs Handschriften. "Die Übersetzung repräsentiert den Textstatus, wie er von Strindberg in seinem Originalmanuskript mit allen eigenhändigen Korrekturen und Strichen für den Druck vorgesehen war." (Heiner Gimmler)

Regisseure wie Ingmar Bergmann, Andrea Breth, Matthias Hartmann, Thomas Langhoff, Ernst Wendt, Hans Neuenfels u.v.a haben bislang auf Heiner Gimmlers Übersetzungen zurückgegriffen.
5D-4H
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Die Leute auf Hemsö (Hemsöborna)
Deutsch von Anne Storm
von August Strindberg
Aus dem Schwedischen von Anne Storm
Der Verlag der Autoren vertritt die im Hanser Verlag erschienenen Strindberg-Übersetzungen von Anne Storm.
4D-8H
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Die Stärkere (Den Starkare)
Deutsch von Heiner Gimmler
von August Strindberg
Aus dem Schwedischen von Heiner Gimmler
UA der Übersetzung: Schauspiel Köln, 28.2.1987. R: Peter Löscher
Neben einer philologisch zuverlässigen Textgestalt garantiert der Theaterdramaturg Heiner Gimmler mit großem Gespür für Dialog und szenischen Rhythmus auch Fassungen, die sich von den oft ungelenken und behäbigen älteren Übersetzungen wohltuend abheben. Durch die ihnen eigene Genauigkeit und Liebe zur Authentizität bieten sie einen Strindberg von heute; sie werden der sprachlichen Sensibilität und Schärfe des Autors gerecht. Gimmler berücksichtigte jeweils die letzten Ergebnisse der Strindberg-Forschung. Er verwendete die Stockholmer historisch-kritische Strindberg-Gesamtausgabe ebenso wie Strindbergs Handschriften. "Die Übersetzung repräsentiert den Textstatus, wie er von Strindberg in seinem Originalmanuskript mit allen eigenhändigen Korrekturen und Strichen für den Druck vorgesehen war." (Heiner Gimmler)

Regisseure wie Ingmar Bergmann, Andrea Breth, Matthias Hartmann, Thomas Langhoff, Ernst Wendt, Hans Neuenfels u.v.a haben bislang auf Heiner Gimmlers Übersetzungen zurückgegriffen.
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Ein Traumspiel (Et Drömspel)
Deutsch von Anne Storm
von August Strindberg
Aus dem Schwedischen von Anne Storm
"Das erst 1906 geschriebene 'Vorspiel' schildert den Abstieg von Agnes, der Tochter des Gottes Indra, aus den himmlischen Regionen in die schwere und drückende Atmosphäre der Erde, da sie von Indra den Auftrag erhalten hat, herauszufinden, ob die Klagen der Menschen über ihre Existenz berechtigt seien. Als Beobachterin und selbst ein menschliches Schicksal Erleidende sammelt Agnes dann auf einer symbolischen Wanderung über mehrere Stationen Einsichten in die Bedingungen und Abläufe menschlicher Existenz, in der Hoffnungen und Erwartungen ausnahmslos enttäuscht werden." (Kindlers Literatur Lexikon)

Der Verlag der Autoren vertritt die im Hanser Verlag erschienenen Strindberg-Übersetzungen von Anne Storm.
Besetzung ad libitum
Besetzung ad libitum