João Santos Lopes

geboren 1960 in Lissabon. Im Alter von 16 Jahren beginnt er, in einer Chemiefabrik zu arbeiten, in der er bis zu seinem dreißigsten Lebensjahr beschäftigt bleibt. Während dieser Zeit ist er außerdem in der Amateurtheatergruppe "Teatro Esteiros" als Regisseur, Schauspieler und Autor tätig. 1990 entscheidet er sich – nun arbeitslos –, sein Jahre zuvor begonnenes Studium der Soziologie wieder aufzunehmen, das er 1996 abschließt. In den Jahren 1999 bis 2003 ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter... weiterlesen »

geboren 1960 in Lissabon. Im Alter von 16 Jahren beginnt er, in einer Chemiefabrik zu arbeiten, in der er bis zu seinem dreißigsten Lebensjahr beschäftigt bleibt. Während dieser Zeit ist er außerdem in der Amateurtheatergruppe "Teatro Esteiros" als Regisseur, Schauspieler und Autor tätig. 1990 entscheidet er sich – nun arbeitslos –, sein Jahre zuvor begonnenes Studium der Soziologie wieder aufzunehmen, das er 1996 abschließt. In den Jahren 1999 bis 2003 ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten in Lissabon und Lusófona tätig. Zugleich ist er im Jahr 1999 als Autor Stipendiat des Kulturministeriums. Aktuell arbeitet er als Regisseur und Dramatiker. Seine Texte wurden in Portugal und im Ausland aufgeführt, übersetzt und veröffentlicht.

Auszeichnungen:

1998 Grande Prémio RTP de Ficcao (2° concurso) für MEMÓRIAS DE OUTONO NUM SOLO DE SAXOFONE
1997 Grande Prémio do Teatro Portugues

 
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Theaterstücke (1)
Manchmal schneit es im April (Ás vezes neva em Abril)
Deutsch von Henry Thorau
von João Santos Lopes
Aus dem Portugiesischen von Henry Thorau
UA: Teatro Aberto, Lissabon, 1. 5. 1998. R: João Laurenço
Ein Stück über Rassismus und Gruppenzwang: Fünf junge Männer entführen eine Schwarze. Sie wollen sie vergewaltigen und umbringen. Doch es läuft nicht alles nach Plan: einer steigt aus, und das Opfer, so scheint es, hat plötzlich alle in der Hand. Auf der Folie portugiesischer Kolonialvergangenheit fragt Lopes, was aus Kindern wird, deren Eltern Krieg geführt haben und die immer noch selbstgerecht glauben, Gut und Böse unterscheiden zu können. Ein Thema, das weit über Portugal hinaus reicht. Ein Stück für junge Darsteller und ein junges Publikum.
1D-5H
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