Emil Rosenow

geboren 1871 in Köln. Nach Tätigkeiten als Bankangestellter und Buchändler betätigt sich Rosenow um 1886 als Herausgeber des "Kölner Humorist". Außerdem verfasst er seinen ersten Roman. 1888 erfolgt der Beitritt zur SPD. Er wechselt als Mitarbeiter zu verschiedenen parteinahen Zeitungen. Von 1892 bis 1897 ist er Redakteur bei der SPD-Zeitung "Der Beobachter" in Chemnitz. Er verlobt sich mit der Tochter seines Herausgebers und kandidiert für den Reichstag. 1898 zieht er als jüngstes Mitglied in... weiterlesen »

geboren 1871 in Köln. Nach Tätigkeiten als Bankangestellter und Buchändler betätigt sich Rosenow um 1886 als Herausgeber des "Kölner Humorist". Außerdem verfasst er seinen ersten Roman. 1888 erfolgt der Beitritt zur SPD. Er wechselt als Mitarbeiter zu verschiedenen parteinahen Zeitungen. Von 1892 bis 1897 ist er Redakteur bei der SPD-Zeitung "Der Beobachter" in Chemnitz. Er verlobt sich mit der Tochter seines Herausgebers und kandidiert für den Reichstag. 1898 zieht er als jüngstes Mitglied in den Reichstag ein und nimmt eine neue Stelle als Redakteur bei der "Rheinisch-Westfälischen Arbeiterzeitung" an. Um 1900 zieht er mit seiner Familie nach Berlin. 1904 stirbt Rosenow im Alter von nur 32 Jahren in Berlin. Ein Buch und ein Drama können erst postum veröffentlicht werden.
 
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Theaterstücke (1)
Kater Lampe
In einer Fassung von Ulrich Heising und Bernd Schroeder
von Emil Rosenow
Fassung von Ulrich Heising und Bernd Schroeder
UA der Neufassung: Freie Volksbühne Berlin, 11.9.1979. R: Ulrich Heising
Mit einem neuen Bewohner ist ein Kater ins Dorf gekommen. Er reißt Porzellan vom Tisch, drückt Fensterscheiben ein, streunt herum. Er ist ein Ärgernis und muss weg, sagt die Obrigkeit. Der komödiantische Streit um den Kater legt soziale und lokale Gegensätzlichkeiten offen. Auch für Freilichttheater geeignet.
8D-9H
8D-9H
Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Kater Lampe.
2. Kater Lampe. Bayerisch von Ulrich Heising und Bernd Schroeder