Eduard Mörike

geboren 1804 in Ludwigsburg. Lyriker der Schwäbischen Schule, Erzähler und Übersetzer. 1818 begann er auf Wunsch der Familie ein theologisches Studium in Urach, das er in Tübingen am Tübinger Stift von 1822 bis 1826 fortsetzte. Nach seinem Examen wurde er Pfarrer (1834-1843). Ein früher Versuch, als freier Schriftsteller zu arbeiten, scheiterte. In dieser Phase entstanden Gedichte wie z.B. "Septembermorgen" oder "Er ist’s". 1832 entstand sein Roman "Maler Nolten", der zu den bedeutendsten... weiterlesen »

geboren 1804 in Ludwigsburg. Lyriker der Schwäbischen Schule, Erzähler und Übersetzer. 1818 begann er auf Wunsch der Familie ein theologisches Studium in Urach, das er in Tübingen am Tübinger Stift von 1822 bis 1826 fortsetzte. Nach seinem Examen wurde er Pfarrer (1834-1843). Ein früher Versuch, als freier Schriftsteller zu arbeiten, scheiterte. In dieser Phase entstanden Gedichte wie z.B. "Septembermorgen" oder "Er ist’s". 1832 entstand sein Roman "Maler Nolten", der zu den bedeutendsten Werken der 30er Jahre des 19. Jahrhunderts gehört. 1843 zog er sich wegen Kränklichkeit vom Pfarramt zurück und ließ sich 1844, im Alter von 39 Jahren pensioniert, in Bad Mergentheim nieder. Er heiratete 1851 Margarethe von Speeth und unterrichtete, nun als renommierter Schriftsteller, fortan Literatur in Stuttgart sowie später in Lorch. 1852 verlieh ihm die Universität Tübingen den Ehrendoktortitel. Bis 1855 entstanden seine letzten großen Prosawerke. Bis zu seinem Tode verfasste er, abgesehen von wenigen Widmungs- und Gelegenheitsgedichten, kaum mehr Verse. Eduard Mörike starb 1875.
 
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Theaterstücke (1)
Das Stuttgarter Hutzelmännlein
In einer Fassung von Felix Huby und Jürgen Popig
Nach einer Erzählung von Eduard Mörike
in schwäbischer Mundart von Felix Huby
Mitarbeit Jürgen Popig
UA: Staatstheater Stuttgart, 8.11.2003. R: Marcel Keller
DAS STUTTGARTER HUTZELMÄNNLEIN von Eduard Mörike gehört zumindest im Schwabenland zu den Geschichten, die man einfach kennt oder kennen lernen muss. Und wenn es dann auch noch dem versierten Autor Felix Huby und dem Stuttgarter Dramaturgen Jürgen Popig gelingt, dieses Märchen über den Schustergesellen Seppe und den Wichtelmann auf die Bühne zu bringen, ist das zwangsläufig bestes Theater für die ganze Familie.
Besetzung ad libitum
Altersempfehlung: ab 6 Jahren
Besetzung ad libitum
Altersempfehlung: ab 6 Jahren