Angelika Klüssendorf

geboren 1958 in Ahrensburg/Sachsen, lebt in Berlin. 1985 nach West-Berlin übergesiedelt, hatte sie schon zwei Erzählungen, "Sehnsüchte" und "Anfall von Glück" veröffentlicht, als ihr 1995 mit ihrem ersten Theaterstück FRAG MICH NICHT, SCHIESS MICH TOT ein Gesellschaftsbild des frisch vereinten Deutschland gelang. Seither schreibt sie wieder vor allem Prosa und gilt als herausragende Erzählerin. weiterlesen »

geboren 1958 in Ahrensburg/Sachsen, lebt in Berlin. 1985 nach West-Berlin übergesiedelt, hatte sie schon zwei Erzählungen, "Sehnsüchte" und "Anfall von Glück" veröffentlicht, als ihr 1995 mit ihrem ersten Theaterstück FRAG MICH NICHT, SCHIESS MICH TOT ein Gesellschaftsbild des frisch vereinten Deutschland gelang. Seither schreibt sie wieder vor allem Prosa und gilt als herausragende Erzählerin.

Auszeichnungen:

2014 Hermann-Hesse-Literaturpreis
2013/14 Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim
2011 Nominierung für den Deutschen Buchpreis (Shortlist)
2004 Roswith-Preis
1989 Teilnahme am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt
1989 Arbeitsstipendium des Berliner Senats
1987 Stipendium des Deutschen Literaturfonds
 
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Theaterstücke (3)
Die Fürsprecher
von Angelika Klüssendorf
Ein Stück über Irritation und Orientierungslosigkeit als Normalzustand in krisenhaften Zeiten, über die Sehnsucht der Menschen nach einer neuen Rolle, über die Jagd nach neuen Mythen und alten Traditionen, über Sendungs-Bewusstsein und Sinnsuche: "Ach komm, wer ist schon, wer er ist." DIE FÜRSPRECHER ist der scharfe und urkomische Befund einer Gesellschaft im Taumel von Erschütterungen.
Besetzung ad libitum
Besetzung ad libitum




Else
von Angelika Klüssendorf
UA: Theater Baden-Baden, 14.11.2002. R: Michael Günther
Die junge Frau Else findet sich in dem Versuch, ihre große Liebe zu leben, in einem hermetisch durchgeplanten Alltag wieder. Als eines Tages eine Störung eintritt – Else hat ein Abendessen für zwei gezaubert, aber ihr Mann Artur erscheint nicht – bietet sich ihr die Chance, eine außerplanmäßige Reflexion über ihr Leben zu unternehmen. Voller Lebenslust und Leidensmut durchschreitet sie die unbekannten Räume ihrer Vergangenheit. Sie erlebt das Entstehen, Bleiben und Vergehen ihrer Liebe im Zeitraffer und landet am Ende erschöpft und gereinigt in der Gegenwart.
1D
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Frag mich nicht, schieß mich tot
von Angelika Klüssendorf
Angelika Klüssendorfs erstes Theaterstück ist das sehr komische Bewusstseinsporträt einer Gesellschaft im Umbruch, die – in der Folge von 1989 – den Halt, die Orientierung verloren hat. Lauter Menschen "von der Rolle".
4D-7H
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