Carlo Goldoni

geboren 1707 in Venedig, gestorben 1793. Sein Vater übergab ihm der Obhut zuerst einer jesuitischen Schule in Pavia, dann einer dominikanischen in Rimini (1723 - 1725). Doch aufgrund eines obszönen Gedichtes musste Goldoni Schule und Stadt verlassen. Nach dem Abschluss eines Jura- und Philosophiestudiums in Pavia um 1731 arbeitete als Sekretär eines Richters, gleichzeitig versuchte er sich als Schauspieler in zum Teil selbst verfassten Stücken. In den Jahren 1734 bis 1738 erlangte Goldoni erste... weiterlesen »

geboren 1707 in Venedig, gestorben 1793. Sein Vater übergab ihm der Obhut zuerst einer jesuitischen Schule in Pavia, dann einer dominikanischen in Rimini (1723 - 1725). Doch aufgrund eines obszönen Gedichtes musste Goldoni Schule und Stadt verlassen. Nach dem Abschluss eines Jura- und Philosophiestudiums in Pavia um 1731 arbeitete als Sekretär eines Richters, gleichzeitig versuchte er sich als Schauspieler in zum Teil selbst verfassten Stücken. In den Jahren 1734 bis 1738 erlangte Goldoni erste Erfolge als Dramatiker, vor allem, da er mit dem bisher vorherrschenden Stil der Commedia dell'arte brach und sich an Molière orientierte. Trotz dieser Erfolge blieb er als Advokat tätig, wobei er in verschiedenen oberitalienischen Städten praktizierte. Nach dem Treffen mit dem Theatermanager Girolamo Medebac gab Goldoni seine Kanzlei ganz auf und widmete sich in der Zeit von 1748 bis 1753 ganz dem Verfassen von Dramen für Medebac's Kompagnie. In der Zeit von 1754 bis 1761 nahm er eine Stelle am Theater San Luca an. 1762 übersiedelte Goldoni nach Paris, um für das dort ansässige italienische Theater zu schreiben. Nach dem Erfolg eines Stückes zum Anlass der Heirat Ludwig XVI. erhielt Goldoni 1771 eine Stelle als Italienischlehrer bei Hofe und eine jährliche Pension. Er starb 1793.
 
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Theaterstücke (14)
Corallina oder Die beste aller Frauen (La serva amorosa)
Deutsch von Geraldine Gabor
von Carlo Goldoni
Aus dem Italienischen von Geraldine Gabor
EA der Übersetzung: Thüringer Landestheater Rudolstadt, 22.6.2013. R: Carl-Hermann Risse
Florindo ist vor seiner Stiefmutter aus dem Haus geflohen und vom Vater schon halbwegs enterbt; er ist dazu noch unpraktisch, schüchtern, verzagt und als Bürgerssohn unfähig, auch nur einen Scudo zu verdienen. Als einzige hält zu ihm die Magd seines Vaters, eine junge Witwe, die den Unglücklichen ins Elend begleitet und ungehörigerweise mit ihm unter einem Dach lebt. Aber Corallina ist weder seine Geliebte, noch will sie von einer Heirat aus Dankbarkeit etwas wissen. Sie ist das weibliche Genie, das mit Charme, Zuversicht, Mutterwitz, praktischem Verstand und dem Talent zu segensreicher Intrige den Knäuel der Situation entwirrt. Durchtriebener als ein Politiker und beredter als ein Anwalt zieht sie die Fäden: Sie verkuppelt ihren Herrn mit einem reichen Mädchen, das dieser sowieso heimlich anbetet; sie öffnet dem verblendeten Alten die Augen über die wahren Motive von Florindos Stiefmutter; sie organisiert sogar diesem bösen Weib eine kleine Rente; und bei alledem springt auch für sie etwas heraus: eine Mitgift, die es ihr erlaubt, sich innerhalb ihrer eigenen Standesgrenzen neu zu verheiraten.

"Wieder einmal spricht sich Goldoni gegen die Liebe und für den gesunden Menschenverstand aus. Was er von der Liebe und Liebesheirat hält, erfährt man aus seinem Stück DIE VERLIEBTEN, in dem zwei junge Leute einander das Leben zur Hölle machen..." (Geraldine Gabor)
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Das Kaffeehaus
In einer Fassung von Rainer Werner Fassbinder
von Rainer Werner Fassbinder
Nach Goldoni
UA: Bremer Theater, 10.9.1969. R: Peer Raben
Ein Kaffeehaus und daneben ein Spielcasino. Im Kaffeehaus treffen sie sich, die Gewinner und Verlierer im Spiel, die Schuldner und die Gläubiger. Es wird betrogen und intrigiert, gepokert und gebettelt. Fassbinder hat aus Goldonis Komödie ein lakonisch-bitteres Stück über das Geld und die Liebe gemacht.
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Der Antiquitätensammler (La Famiglia dell' antiquario)
Deutsch von Geraldine Gabor
von Carlo Goldoni
aus dem Italienischen von Geraldine Gabor
Das eigentliche Schlachtfeld Goldonis ist die bürgerliche Familie. Auf diesem Feld spielt auch diese höchst materialistische Komödie, in deren Mittelpunkt ein antiquitätenbesessener Adliger steht, der mit seiner Sammelwut die Familie in den Ruin zu treiben droht.

"Das Ziel meines Übersetzens ist das gesprochene Wort und sein Klang, als würde es eben im Sprechen geboren. Gelingt es, so komme ich, bei gleicher Treue gegen das Original, zuweilen mit der Hälfte der Wörter aus wie meine Vorgänger. Dass dabei Redundanzen verschwinden, kommt dem Gestischen des Spiels zugute." (Geraldine Gabor)
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Der Diener zweier Herren (Il servitore di due padroni)
Deutsch von Geraldine Gabor
von Carlo Goldoni
Aus dem Italienischen von Geraldine Gabor
UA der Übersetzung: Staatstheater Darmstadt, 4.12.1999. R: Thomas Krupa
Pantalone de' Bisgnosi und Dottore Lombardi haben soeben das Verlöbnis ihrer beiden Kinder Clarice und Silvio besiegelt. Die Liebesheirat ist nicht selbstverständlich, denn Clarice war ursprünglich einem reichen Turiner Geschäftsfreund versprochen, doch Frederigo Rasponi wurde im Duell erstochen. Da taucht ein Diener auf und kündigt den Besuch des Totgeglaubten an. In Wirklichkeit handelt es sich aber um Beatrice, die in Männerkleidung reisende Schwester des Getöteten. Sie ist nach Venedig gekommen, um ihren Verlobten Florindo Aretusi zu suchen. Der hatte sich mit Frederigo duelliert, musste aus Turin fliehen und ist inzwischen inkognito ebenfalls in der Lagunenstadt.
Dass sich diese an sich schon unübersichtliche Situation weiter verwirrt, liegt daran, dass Truffaldino, der Diener von Beatrice, an der Seite seines "Herrn" einfach zu keiner Mahlzeit kommt. Als er die Warterei satt hat und sich einem Gasthaus nähert, bietet ihm dort jemand an, in seine Dienste zu treten: Orazio Ardenti alias Florindo Aretusi. Mit der Aussicht auf doppelten Lohn beginnt Truffaldino ein strapaziöses Doppelleben als Diener zweier Herren und hält dabei diejenigen getrennt, die sich so sehnlich suchen. Trotz alledem bleibt auch ihm noch die Zeit, sich zu verlieben. Clarices Kammerzofe Smeraldina hat es ihm angetan...
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Der Fächer (Il ventaglio)
Deutsch von Geraldine Gabor
von Carlo Goldoni
übersetzt und bearbeitet von Geraldine Gabor
Protagonist dieser Komödie ist ein Fächer, den Evaristo seiner Angebeteten Candida schenken will. Bevor er jedoch sein Ziel erreicht, wechselt der Fächer etliche Male den Besitzer, wird verhökert, heimlich zugesteckt, gewaltsam entrissen, gestohlen und verschenkt – und sorgt dabei für allerhand Verwicklungen. Eine meisterhaft gebaute Komödie mit vielen wunderbaren Rollen.

"Wie kaum in einem anderen Stück führt Goldoni hier die verschiedenen Gesellschaftsschichten zusammen. Protagonist aber ist ein Fächer, den Evaristo seiner Angebeteten Candida schenken will. Bevor der Fächer sein Ziel erreicht, wechselt er etliche Male den Besitzer, wird verhökert, heimlich zugesteckt, gewaltsam entrissen, gestohlen und verschenkt - und sorgt dabei für allerhand Verwicklungen. Eine meisterhaft gebaute Komödie mit vielen wunderbaren, handfesten Rollen.
Die Komödie 'Der Fächer' stammt aus Goldonis Pariser Zeit. Er hatte 1761 auf Einladung des französischen Hofs die Aufgabe übernommen, der berühm-ten aber heruntergekommenen Pariser Comédie-Italienne wieder zu Ansehen zu verhelfen. Aber weder das Niveau der Truppe noch die Sprachsituation erlaubten ihm, seine Theaterreform fortzuführen. Die Schauspieler weigerten sich, auswendig zu lernen; und sie hatten sogar recht mit dem Argument, das Publikum könne mit dem Italienisch nichts anfangen. Goldoni blieb nichts übrig, als zum Stehgreiftheater zurückzukehren und es gar noch mit französisch-sprechenden Personen auszustaffieren. In dieser (verlorenen) Fassung fiel 1763 die Komödie 'L’éventail' durch.
Goldoni wusste aber sehr gut, was ein Entwurf wert war, der 'aus vielen kurzen und prickelnden Szenen besteht, belebt von nie abreißender Handlung und ständiger Bewegung, so dass die Schauspieler nichts zu tun brauchen, als mehr durch Agieren als durch Worte zu wirken.' Er arbeitete die Skizze aus und hatte mit 'Il ventaglio' 1765 im fernen Venedig einen seiner größten Erfolge.
Wie 'Streit in Chiozza' ist 'Der Fächer' ein volkreiches Stück, dessen Handlung sich an einem Nichts entzündet. Wohl kein anderes Stück Goldonis lebt so von einer Fülle kleiner Handlungen bei so knappem Dialog. Zweimal kommt es sogar ganz ohne Worte aus: in der Eröffnungsszene, die alle 'dramatis personae' auf einem Dorfplatz bei ihrer täglichen Beschäftigung vorstellt - den Schuster hämmernd, den Apotheker Medizin stoßend, die Bäuerin beim Spinnen und die Standespersonen in ihrem Müßiggang -, und am Anfang des dritten Akts, der denselben Zustand noch mit einer Fülle von Pantomime durchflicht.
Der Fächer erlebt eine Odyssee durch die Hände fast aller Personen, ehe er endlich die Person erreicht, der er von Anfang an zubestimmt war. Die sporadische Berührung mit dem Fächer macht die Charaktere und die zwischen ihnen waltenden Spannungen sichtbar; in den Sympathien, die (wie immer bei Goldoni) den einfachen Leuten gelten, und der Antipathie gegen den Adel tönt leise schon das Grollen der Französischen Revolution auf.
Alle Rollen sind interessant; am neuartigsten wohl die des empfindsam liebenden jungen Bürgers, des Antihelden, der in der Aufregung des Duell-Entschlusses ohnmächtig wird und auf dem Höhepunkt seines Kummers fest einschläft.
Im Gegensatz zu den Konversationskomödien Goldonis war 'Der Fächer' leicht zu bearbeiten – schon durch eine Übersetzung mehr dem Sinn als dem Wort nach war eine Lakonisierung zu erzielen, die dem Stück das 'Altmodische' austreibt, ohne es seiner Patina zu berauben." (Geraldine Gabor)
4D-10H
4D-10H




Der Krieg (La Guerra)
Deutsch von Geraldine Gabor
von Carlo Goldoni
aus dem Italienischen von Geraldine Gabor
DER KRIEG ist ein unter Goldonis 218 Stücken ein sehr fremd wirkendes - eine Revue aus dem Soldatenleben zwischen zwei Schlachten: Don Faustino, Hauptmann der Belagerer, verliebt sich in die schöne Florida, die Tochter des unterlegenen Festungskommandanten. Je nach Laune und gerade vordringlichem Interesse wird weiter Krieg geführt. Alle "privaten" Interessen der Untergebenen haben sich den "politischen Sachzwängen" zu fügen. "Unter den lauten Männerspäßen im Feldlager lauert das Grauen, und das Geschehen kann jederzeit ins Tragische abstürzen."
4D-8H (Statisten)
4D-8H (Statisten)




Der Lügner (Il bugiardo)
Deutsch von Geraldine Gabor und Hans Krieger
von Carlo Goldoni
Aus dem Italienischen von Geraldine Gabor
Gedichtübertragungen von Hans Krieger
Lelio ist ein Faktenverdreher und Hochstapler, und das vor allem, geht es ums andere Geschlecht. Kaum in Venedig angekommen, verdreht er Rosaura und Beatrice, zwei heiratswütigen, streitsüchtigen Töchtern aus gutem Hause, den Kopf. Er gibt sich als wohlhabender Edelmann aus und brüstet sich, mit beiden die Nacht verbracht zu haben. Immer mehr jedoch verstrickt sich Lelio selbst im Netz seiner Lügen. Einem Duell auf Leben und Tod entgeht er nur knapp. Aufrichtig scheint einzig seine Liebe zu Rosaura zu sein. Sein venezianischer Erbonkel indes hat schon eine Hochzeit für ihn arrangiert. In seiner Not erfindet Lelio eine schwangere Braut, die in Neapel auf ihn warte. Doch dann eröffnet ihm sein Onkel, dass es niemand anderes als Rosaura ist, die er Lelio zur Frau geben wollte. Und als wäre das nicht schon der Verwicklungen genug, meldet sich schließlich noch eine leibhaftige Verlobte aus Rom... Eine Komödie übers Lügen, voller Windungen und Wendungen.
3D-7H (+ Statisten)
3D-7H (+ Statisten)




Die neue Wohnung (La casa nova)
Deutsch von Geraldine Gabor
von Carlo Goldoni
übersetzt und bearbeitet von Geraldine Gabor
"La casa nova" entstand 1760; Goldoni will die Komödie in drei Tagen heruntergeschrieben haben. Er war selber gerade umgezogen; die Auseinandersetzungen mit Maurern, Malern und Schreinern waren ihm eine noch ganz frische Erfahrung. In diese Umzugssituation stellt der Dichter eine junge Frau, die nicht ahnt, wie bescheiden die finanziellen Verhältnisse ihres Ehemanns sind, und ihren Feigling von Gatten, der sich seiner Frau nicht anvertraut. Wäre nicht ein reicher Onkel herumzukriegen, so drohte der Ruin.
Obwohl "La casa nova" in Italien zu Goldonis meistgespielten Theaterstücken gehört, gibt es außer einer Übersetzung aus dem 18. Jahrhundert keine deutsche Theaterfassung. Das ist das Schicksal fast aller Dialektkomödien Goldonis. In "La casa nova" spricht das Dienstmädchen ein urwüchsigeres Venezianisch als die Damen; Pantalone zwar, die ehrliche alte Haut, bekennt sich sprachlich zum einfachen Volk; aber bei der überheblichen Cecilia schwächt sich der Dialekt schon in dem Maße ab, in dem sie über ihre Verhältnisse lebt. Dass der verarmte Adlige, die eigentliche Negativfigur des Stücks, ein dialektfreies Italienisch spricht, beweist ihn als schon ganz der Natur entfremdet.
Bei solcher Vielfalt der Sprach-Ebenen muss sich der Übersetzer zur Bearbeitung entschließen. Ersetzt er den Dialekt durch eine frische und heutige Umgangssprache, so ist der Abstand zu dem darüberliegenden Sprachregister des Grafen nur dadurch zu erhalten, dass man dieses mit Fremdwörtern spickt.
Außerdem zwingt die Eile und Nachlässigkeit, mit der Goldoni die Komödie aufs Papier geworfen hat, zum Nachstechen der zuweilen etwas flach angelegten Charaktere. So sind im Original die Schwestern Checca und Rosina kaum zu unterscheiden. Dagegen ist der Umschwung im Verhalten der Cecilia eine allzu naive und unvermittelte Verkehrung von Schwarz in Weiß. Hier wurde behutsam in das "schwarze" Verhalten schon ein wenig Weiß eingeblendet – Cecilia trumpft aus Unwissenheit auf, und nicht aus Lieblosigkeit – und in der Sündenreue ein wenig von der alten Selbstverliebtheit stehengelassen: die Heldin meistert die Situation mit dem praktischen Sinn der Goldonischen Frauen und ist sich ihrer Taktik kokett bewusst.
Drittens wurde das Stück von Redundanzen befreit. Ein Diener, der keine andere Funktion hat, als die Türen zu öffnen, ist entbehrlich; und entbehrlich sind auch endlose Repliken, die sich auf unverständlich gewordene Bräuche beziehen. Das venezianische Ambiente mit seinen Kanälen, Gondeln und Innenhöfen blieb selbstverständlich erhalten.
(Geraldine Gabor)
5D-7H
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Die Verliebten (Gli Innamorati)
Deutsch von Geraldine Gabor
von Carlo Goldoni
Aus dem Italienischen von Geraldine Gabor
In dieser Komödie bringen zwei junge Leute, deren Heirat nichts Nennenswertes im Wege steht, einander in jedem der drei Akte an den Rand des Wahnsinns. In einer fein angelegten Steigerung treibt Goldoni die Reaktionen bis zu Selbstmordversuch, Verrat aus Rache und Ohnmachtsanfall. DIE VERLIEBTEN ist das Paradigma für die Qualen der Liebe schlechthin, aber auch diese sind paradigmatisch: ein Spezialfall der Qualen des Zusammenlebens überhaupt.
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Die Welt auf dem Mond
In einer Fassung von Wolfgang Deichsel
Oper mit einem Libretto von Wolfgang Deichsel
Nach dem Original von Carlo Goldoni
Musik von Joseph Haydn in der Bearbeitung von Günter Steinke
UA: Staatstheater Stuttgart, 30.4.1995. R: Ulrich Greb
Buonafede ist ein Familientyrann: Damit er seiner Leidenschaft für den Mond frönen kann, werden die beiden Töchter Clarice und Flaminia kurz gehalten. Das geht solange gut, bis zwei junge Männer fest entschlossen sind, die beiden jungen Frauen zu befreien. Ecclitico gibt sich als Astrologe aus und inszeniert für den gutgläubigen Buonafede eine Reise zum Mond. Doch in dieser Welt auf dem Mond ist es keineswegs so paradiesisch, wie der sich das vorgestellt hat.