© Alessandro Della Bella
Dmitrij Gawrisch

geboren 1982 in Kiew, aufgewachsen in Bern, studierte Dimitrij Gawrisch Betriebs- und Volkswirtschaft. Seit 2008 arbeitet er als Autor. Er nahm am Autorenprojekt Dramenprozessor des Theaters Winkelwiese teil und wurde 2011 mit seinem Stück "Brachland" zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens eingeladen. Er nahm am Dramatikerfestival des Staatstheaters Karlsruhe und an den Werkstatttagen des Burgtheaters Wien teil. 2013 wurde sein Stück "Mehr als Sex brauche ich nicht" an der Kulturfabrik... weiterlesen »

geboren 1982 in Kiew, aufgewachsen in Bern, studierte Dimitrij Gawrisch Betriebs- und Volkswirtschaft. Seit 2008 arbeitet er als Autor. Er nahm am Autorenprojekt Dramenprozessor des Theaters Winkelwiese teil und wurde 2011 mit seinem Stück "Brachland" zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens eingeladen. Er nahm am Dramatikerfestival des Staatstheaters Karlsruhe und an den Werkstatttagen des Burgtheaters Wien teil. 2013 wurde sein Stück "Mehr als Sex brauche ich nicht" an der Kulturfabrik Berlin uraufgeführt. Er war 2013 Gewinner des open mike der Literaturwerkstatt Berlin/Crespo Foundation und nominiert für den Retzhofer Dramenpreis. 2014 erhielt er das Clara-und-Eduard-Rosenthal-Stipendium der Stadt Jena.

Auszeichnungen:

2016 Rottweiler Stadtschreiber
2014 Clara-und-Eduard-Rosenthal-Stipendium der Stadt Jena
2013 Gewinner des open mike der Literaturwerkstatt Berlin/Crespo Foundation
2013 Preis der Jury des 2. Autorenwettbewerbs der Theater Konstanz und St. Gallen
 
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Theaterstücke (4)
Brachland
von Dmitrij Gawrisch
UA: Theaterhaus Jena, 12.11.2014. R: Anestis Azas
Eine verlassene Baustelle in Westeuropa. Ivan und Oleg kommen aus dem Osten, "aus einem jener Ex-Länder". Zwischen stillstehenden Kränen und einsturzgefährdeten Wänden haben sie sich verschanzt und leben von dem, was sie gerade auftreiben können. Als Ivan einer Einheimischen, Petra, die Lebensmitteleinkäufe stiehlt und sie ihm bis zur Baustelle folgt, fliegt das Versteck der Brüder auf. Petras Anwesenheit verändert das Verhältnis der Brüder, Oleg fasst Vertrauen, Ivan wittert Verrat.
Dmitrij Gawrisch erzählt von Umbruchsituationen. Vor dem Hintergrund aktueller Migrationsdebatten lotet er das Spannungsfeld zwischen Familie und Individuum, Wunsch und Wirklichkeit, Fremdsein und Heimat aus.
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Dort hinter dem Hügel fängt es an
von Dmitrij Gawrisch
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mal was afrika
von Dmitrij Gawrisch
UA: Theater St. Gallen, 8.2.2014. R: Tim Kramer
Drei erfolglose, des westlichen Kulturallerleis überdrüssige Künstler brechen in ein afrikanisches Land auf. In welches genau, ist ihnen nicht so wichtig. Unter Ausnutzung lokaler Begebenheiten wollen sie zum Wesentlichen vordringen und endlich die ultimative Performance auf die Beine stellen. Doch den vermeintlich weltoffenen und interessierten Vermittlern zwischen den Kulturen geht auf ihrer Suche nach künstlerischem Ausdruck jedes Maß für die Wirklichkeit verloren. Sie entlarven sich als bornierte und egoistische Schaumschläger, die für Erfolg, Anerkennung und Geld bereit sind, über Leichen zu gehen – sogar über ihre eigenen.
Mit MAL WAS AFRIKA gewann Dmitrij Gawrisch den Autorenwettbewerb der Theater Konstanz und St. Gallen.
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Statt der Zukunft
von Dmitrij Gawrisch
UA: Badisches Staatstheater
Ein Kurzdrama zum Thema "Stadt der Zukunft", entstanden für das Staatstheater Karlsruhe.
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