© Kristin von Hirsch
Eirik Fauske

Geboren 1982, wuchs Eirik Fauske in West-Norwegen auf, nahe der größten Erdöl-Raffinerie Norwegens, der Statoil Mongstad. Er gilt als einer der originellsten jungen Theaterautoren Norwegens. Seine Stücke bewegen sich an der Schnittstelle zwischen dem Persönlichen, dem Politischen, dem Dokumentarischen und dem Dichterischen. Er schreibt seit 2009 mit großem Erfolg Stücke, darunter "Gullalðurir" (Das Goldene Zeitalter), "Lindå" und "Krig og Fred" (Krieg und Frieden). Zwischen 2013 und 2015 war er... weiterlesen »

Geboren 1982, wuchs Eirik Fauske in West-Norwegen auf, nahe der größten Erdöl-Raffinerie Norwegens, der Statoil Mongstad. Er gilt als einer der originellsten jungen Theaterautoren Norwegens. Seine Stücke bewegen sich an der Schnittstelle zwischen dem Persönlichen, dem Politischen, dem Dokumentarischen und dem Dichterischen. Er schreibt seit 2009 mit großem Erfolg Stücke, darunter "Gullalðurir" (Das Goldene Zeitalter), "Lindå" und "Krig og Fred" (Krieg und Frieden). Zwischen 2013 und 2015 war er Autor in Residenz am Norwegischen Zentrum für Neues Theaterschreiben in Oslo. Für sein Stück "Under Barnehagen" wurde er 2011 für den renommierten Ibsen-Preis nominiert.
 
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Theaterstücke (1)
Unterm Kindergarten (Under barnehagen)
Deutsch von Geesche Wartemann
von Eirik Fauske
Deutsch von Geesche Wartemann
UA: Dramatikkens Hus, Oslo, 17.4.2010. R: Anne Mali Sæther.
DSE: Theaterhaus Ensemble Frankfurt, 24.6.2016. R: Rob Vriens
Ein kleiner Vogel auf seinem ersten Flug, er prallt gegen das Fenster des Kindergartens. Ein kleiner Junge begräbt ihn. Wie jedes Kind fragt er sich: Was passiert mit dem Tier? Und was ist eigentlich im Boden unter dem Kindergarten? Es beginnt ein Spiel für zwei Schauspieler, die mit Zärtlichkeit, mit Witz und in lustigem Streit die Geschichte von verschiedenen Wesen erzählen: von einem Wal und einer Giraffe, von einem Vater, der Angst um sein Kind hat, von Bäumen, die entwurzelt werden – und von einem Jungen, der einmal ein Vögelchen begraben hat. Dieser wird schließlich Architekt und entwirft Kindergärten, in denen sich kein Vogel mehr an der Scheibe das Genick brechen soll.
Ein Stück über die großen Fragen von Werden und Vergehen, Sterben und neuem Leben – und die Verwandtschaft von allem Leben auf der Erde. Nominiert für den Ibsenpreis 2011.
2H
Altersempfehlung: ab 4 Jahren
2H
Altersempfehlung: ab 4 Jahren