Umberto Eco

geboren 1932 in Alessandria (Piemont/Italien). Sein Familienname leitet sich vom lateinischen "Ex Caelis Oblatus" ab, diesen Namen gaben Mönche dem Großvater, der ein Findelkind war. 1954 schloss er sein Studium der Pädagogik und Philosophie mit einer Dissertation über die Ästhetik Thomas von Aquins ab, von 1956 bis 1964 war Eco zugleich Kulturredakteur beim staatlichen Fernsehen RAI, als auch Dozent an der Universität Turin. Sein erster Roman DER NAME DER ROSE wurde 1980 zu einem riesigen... weiterlesen »

geboren 1932 in Alessandria (Piemont/Italien). Sein Familienname leitet sich vom lateinischen "Ex Caelis Oblatus" ab, diesen Namen gaben Mönche dem Großvater, der ein Findelkind war. 1954 schloss er sein Studium der Pädagogik und Philosophie mit einer Dissertation über die Ästhetik Thomas von Aquins ab, von 1956 bis 1964 war Eco zugleich Kulturredakteur beim staatlichen Fernsehen RAI, als auch Dozent an der Universität Turin. Sein erster Roman DER NAME DER ROSE wurde 1980 zu einem riesigen Erfolg. Während Eco in den folgenden Jahren weitere belletristische Romane veröffentlichte, wird der größte Teil seines Werkes durch Essays und wissenschaftliche Veröffentlichungen eingenommen, die ihm über 30 Ehrendoktortitel in aller Welt eingebracht haben. Umberto Eco starb 2016 in Mailand.

 
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Theaterstücke (1)
Der Name der Rose
In einer Fassung von Claus J. Frankl
Umberto Ecos Roman in der Übersetzung von Burkhart Kroeber
Für die Bühne eingerichtet von Claus J. Frankl
UA: Luisenburg-Festspiele Wunsiedel, 15.6.2000. R: Pavel Fieber
In einem Benediktiner-Kloster am Apennin ereignet sich eine Serie geheimnisvoller Morde. Der Franziskaner William von Baskerville und sein Gehilfe, der junge Benediktinermönch Adson von Melk, haben im wahrsten Sinne des Wortes Blut gerochen und dringen auf der Suche nach dem Mörder immer tiefer in die dunklen Geheimnisse der Abtei ein, bis sie schließlich auf die Fährte der verschwundenen Komödientheorie des Aristoteles gelangen...
Claus J. Frankl hat Umberto Ecos berühmten Roman über die kriminellen Machenschaften innerhalb einer mittelalterlichen Klostergemeinschaft zu einer opulenten Bühnenfassung umgearbeitet. Die Dramatisierung hält sich eng an das Original und stellt die dramaturgisch interessanten Höhepunkte geschickt heraus. Dabei hat Frankl großen Wert auf eine differenzierte Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen gelegt, die subtil, komisch und teilweise auch bedrohlich den Ton des Stückes bestimmen.
Besetzung ad libitum
Besetzung ad libitum