Arno Camenisch

Arno Camenisch, 1978 in Tavanasa im Kanton Graubünden geboren, schreibt auf Deutsch und Rätoromanisch (Sursilvan). Er studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, wo er auch lebt. 2009 erschien bei Urs Engeler der Roman "Sez Ner", 2010 "Hinter dem Bahnhof", 2012 "Ustrinkata". Arno Camenischs Texte wurden in 15 Sprachen übersetzt. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem den ZKB Schillerpreis und Berner Literaturpreise für "Sez Ner" und "Hinter dem Bahnhof".
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Arno Camenisch, 1978 in Tavanasa im Kanton Graubünden geboren, schreibt auf Deutsch und Rätoromanisch (Sursilvan). Er studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, wo er auch lebt. 2009 erschien bei Urs Engeler der Roman "Sez Ner", 2010 "Hinter dem Bahnhof", 2012 "Ustrinkata". Arno Camenischs Texte wurden in 15 Sprachen übersetzt. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem den ZKB Schillerpreis und Berner Literaturpreise für "Sez Ner" und "Hinter dem Bahnhof".

Auszeichnungen:

2010 Berner Literaturpreis; ZKB-Schillerpreis ; Rätoromanischer Literaturpreis Premi Terem Bel
2011 Berner Literaturpreis
2012 Eidgenössischer Literaturpreis
 
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Theaterstücke (1)
Ustrinkata
Roman von Arno Camenisch
UA (in einer Bühnenfassung des Theaters): Stadttheater Bern, 9.12.2012. R: Maria Ursprung
In einem abgelegenen Tal in den Schweizer Bergen sitzen sie alle – der Frisör, der Jäger, die Großmutter, die Tante, der Luis und Gion Beretta – zum letzten Mal noch einmal zusammen um den Stammtisch in der Helvezia, bevor sie endgültig geschlossen wird. Draußen gießt es und drinnen fließt der Alkohol in Strömen. Naturgewalten und menschliche Abgründe, Hochwasser und Liebeswirren, Steinschläge und Händel beschäftigen die Runde.
In der FAZ wird der Roman des jungen Schweizer Autors Arno Camenisch als ein "großer, freier, volkstümlicher Abgesang" gefeiert. Camenisch ist ein ebenso poetischer wie theatralischer Text gelungen, in dem das Lamentieren über Gott und die Welt grotesk die Handlung ersetzt. Hier nun die Theaterfassung dieser "wilden Feier skurril-dysfunktionalen Lebens" (FAZ).
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