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Zum 75. Geburtstag von Robert Gernhardt
Am 13. Dezember wäre Robert Gernhardt 75 Jahre alt geworden. Der Dichter, Maler und Satiriker war auch Theaterautor: DIE TOSCANA-THERAPIE ist eine witzige Konversationskomödie über ein Paar, das von seinem Psychotherapeuten in...weiterlesen »
Am 13. Dezember wäre Robert Gernhardt 75 Jahre alt geworden. Der Dichter, Maler und Satiriker war auch Theaterautor: DIE TOSCANA-THERAPIE ist eine witzige Konversationskomödie über ein Paar, das von seinem Psychotherapeuten in die Toscana geschickt wird, um endlich herauszufinden, was sie eigentlich wollen. Die therapeutischen Mittel sind ein kaputter Boiler, Traktorenlärm und reizend aufdringliche Besucher.
Außerdem vertritt der Verlag die Aufführungsrechte für WELT IM SPIEGEL (WIMS), eine Sammlung früher Gernhardt-Texte aus der gleichnamigen Rubrik der legendären Satirezeitschrift "Pardon", zusammengestellt von Charles Lewinsky, mit musikalischen Einlagen.
Premiere und prämiert: USTRINKATA
In einer Fassung des Theaters kommt Arno Camenischs Roman USTRINKATA am 9. Dezember am Stadttheater Bern heraus, R: Maria Ursprung. "Virtuos komponiert" sei dieser Text, der in der Dorfwirtschaft "Helvetia"...weiterlesen »

In einer Fassung des Theaters kommt Arno Camenischs Roman USTRINKATA am 9. Dezember am Stadttheater Bern heraus, R: Maria Ursprung. "Virtuos komponiert" sei dieser Text, der in der Dorfwirtschaft Helvetia spielt, am letzten Abend bevor diese endgültig schließt: "Man erzählt sich Anekdoten, stichelt gegeneinander, spricht von Naturgefahren, lamentiert über die moderne Zeit, philosophiert über Leben und Sterben, lacht und wird sentimental." So die Jury des Eidgenössischen Literaturpreises 2012, mit dem Camenischs Roman jetzt ausgezeichnet wurde. Der Verlag der Autoren vertritt die Bühnenfassung des Autors.
LIV STEIN in Russland
Das Central Academic Russian Army Theatre in Moskau bringt im Februar LIV STEIN von Nino Haratischwili heraus - in der Regie von Alexander Burdonsky und der Übersetzung von Klarissa Stolyarova. In Vorbereitung ist zudem eine...weiterlesen »

Das Central Academic Russian Army Theatre in Moskau bringt im Februar LIV STEIN von Nino Haratischwili heraus - in der Regie von Alexander Burdonsky und der Übersetzung von Klarissa Stolyarova. In Vorbereitung ist zudem eine englische Fassung des Stücks (Ü: Charlotte Collins). Der deutsche Stücktext ist, zusammen mit GEORGIA, in der Theaterbibliothek erschienen. Von Nino Haratischwili außerdem lieferbar ist der Band Zorn / Radio Universe.
Wilhelm Genazino zum 70sten
Wilhelm Genazino, einer der großen Romanciers unserer Tage, hat auch drei Theaterstücke geschrieben: Sein dramatisches Debüt, LIEBER GOTT, MACH MICH BLIND, eine melancholische Groteske über "Jugendwahn und Körperkult,...weiterlesen »

Wilhelm Genazino, einer der großen Romanciers unserer Tage, hat auch drei Theaterstücke geschrieben: Sein dramatisches Debüt, LIEBER GOTT, MACH MICH BLIND, eine melancholische Groteske über "Jugendwahn und Körperkult, Angst vor dem Altwerden und Liebesfrust" (FAZ), brachte ihm gar den Preis des Heidelberger Stückemarkts ein. Der Verlag und seine Autoren gratulieren Wilhelm Genazino von Herzen zum 70. Geburtstag!
Arbeitsstipendium
Ein zweimonatiges Stipendium der Stiftung Künstlerhaus Schöppingen hat Wilfried Happel erhalten: Im Frühjahr wird er dort an seinem neuen Stückprojekt mit dem Arbeitstitel KAMMER / SPIEL arbeiten. Zur Uraufführung frei ist...weiterlesen »

Ein zweimonatiges Stipendium der Stiftung Künstlerhaus Schöppingen hat Wilfried Happel erhalten: Im Frühjahr wird er dort an seinem neuen Stückprojekt mit dem Arbeitstitel KAMMER / SPIEL arbeiten. Zur Uraufführung frei ist Happels "Trashcomedy mit Musik" DIE STIMME DES BLUTES - ein böses ergötzliches Stück absurde Gegenwart: Über miserable Eltern, die einfach nicht totzukriegen sind, und über deren Kinder, die nicht wissen, wohin mit sich. Ein Text mit zahlreichen Gesangseinlagen vom Rap über das melancholische Chanson bis zum Erbauungslied: Manche muss man eben zu ihrem Happy End zwingen. Besetzung: 2D - 2H. In der Theaterbibliothek von Wilfried Happel erschienen: Das Schamhaar / Mordslust.
Neue Versteigerungsrunde
Eine neue Versteigerungsphase der Uraufführung von Ulf Schmidts SCHULD UND SCHEIN auf ebay! Im ersten Anlauf konnte die UA nicht vermittelt werden, da der Meistbietende eine Privatperson ohne Theater war, wie der Autor auf...weiterlesen »

Eine neue Versteigerungsphase der Uraufführung von Ulf Schmidts SCHULD UND SCHEIN auf ebay! Im ersten Anlauf konnte die UA nicht vermittelt werden, da der Meistbietende eine Privatperson ohne Theater war, wie der Autor auf seiner Website postdramatiker.de erläutert. Für die zweite Versteigerungsrunde, so Schmidt, wurde außerdem eine wesentliche Korrektur vorgenommen: "Da der bisherige Zeitraum für die Uraufführung bis zum 30.04.2013 doch wohl etwas zu tollkühn war, wird er nunmehr verlängert auf den 31.10.2013. Das heißt: Das meistbietende Theater ersteigert die Uraufführungsrechte bis zu diesem Zeitpunkt. Es bleibt also ein knappes Jahr für Planung und Vorbereitung. Und das meistbietende Theater hat die schöne Chance, im Zeitraum der nächsten Bundestagswahl das Thema Finanzkrise zugespitzt auf die Bühne zu bringen."
Interviews mit dem Autor zu Stück und Versteigerung sind auf den Webseiten von BR und RBB veröffentlicht. "In kurzen, kabarettistischen Szenen", so die tageszeitung über SCHULD UND SCHEIN, werde "eine ebenso sachkundige wie federleichte Geschichte des Geldes erzählt". Schmidt surfe dabei nicht, "wie zum Beispiel Elfriede Jelinek in 'Die Kontrakte des Kaufmanns' auf den Schaumkronen der Assoziationswellen zum Thema", sondern nenne "noch Ross und Reiter. Schädiger und Geschädigte. Glaubt, dass der Durchblick durch das Dickicht des Finanzsystems möglich und vor allem nötig ist."
"Angst essen Deutschland auf"
...so heißt der "Blick zurück nach vorn aus der Sicht und mit den Worten von Rainer Werner Fassbinder", der am 10. Januar an der Berliner Schaubühne Premiere hat. Interviews aus dem Band Fassbinder über Fassbinder...weiterlesen »

...so heißt der "Blick zurück nach vorn aus der Sicht und mit den Worten von Rainer Werner Fassbinder", der am 10. Januar an der Berliner Schaubühne Premiere hat. Interviews aus dem Band Fassbinder über Fassbinder stellt Patrick Wengenroth zu einem Theaterabend zusammen über die emotionale Verfasstheit Deutschlands – heute, gestern und übermorgen.
Lear für Kinder jetzt auch in Ungarn
DES KÖNIGS LIEBSTES KIND, Ulrich Hubs "Lear" für Kinder, wird ins Ungarische übertragen, mit Unterstützung des Goethe Instituts Budapest. Der Übersetzer ist Enikö Percze. AN DER ARCHE UM ACHT erobert derweil auch...weiterlesen »

DES KÖNIGS LIEBSTES KIND, Ulrich Hubs "Lear" für Kinder, wird ins Ungarische übertragen, mit Unterstützung des Goethe Instituts Budapest. Der Übersetzer ist Enikö Percze. AN DER ARCHE UM ACHT erobert derweil auch Weißrussland: ab 20. Dezember ist das Stück am Mogilev State Drama Theatre zu sehen, in der Regie von Basheva Natalie Olegovna. Nächste Premiere von Hubs Lessing-Bearbeitung NATHANS KINDER ist am 12. Januar am Rheinischen Landestheater Neuss, R: Michael Lippold. Die beiden letztgenannten Stücke sind zusammen in einem Band der Theaterbibliothek erschienen.
Corinna Kirchhoff ist Phädra
...in der Produktion des Berliner Renaissance Theaters (R: Gisbert Jäkel), die am 27. Januar Premiere hat - in der Racine-Übersetzung von Simon Werle, die zuletzt u.a. auch am Schauspiel Frankfurt, bei den Salzburger...weiterlesen »
...in der Produktion des Berliner Renaissance Theaters (R: Gisbert Jäkel), die am 27. Januar Premiere hat - in der Racine-Übersetzung von Simon Werle, die zuletzt u.a. auch am Schauspiel Frankfurt, bei den Salzburger Festspielen, am Burgtheater Wien, am Deutschen Theater Göttingen und am Schauspielhaus Graz gespielt wurde. Der Text ist in der Theaterbibliothek erschienen.
Zwei alte Damen...
sind ANNA UND MARTHA in Dea Lohers gleichnamigem Stück - Paraderollen für zwei ältere Schauspielerinnen. Am 17. Januar kommt das Stück am Projekttheater Vorarlberg heraus, R: Susanne Lietzow. Nachzulesen ist der Text in der...weiterlesen »

sind ANNA UND MARTHA in Dea Lohers gleichnamigem Stück - Paraderollen für zwei ältere Schauspielerinnen. Am 17. Januar kommt das Stück am Projekttheater Vorarlberg heraus, R: Susanne Lietzow. Nachzulesen ist der Text in der Theaterbibliothek, in einem Band mit KLARAS VERHÄLTNISSE.
Weitere Loher-Premieren: DIEBE, Theater Kiel, 30.11., R: Dariusch Yazdkhasti; AM SCHWARZEN SEE, Deutsches Theater Göttingen, 15.12., R: Wojtek Klemm; OLGAS RAUM, Speaking in Tongues/Arcola Theatre, London, 7.1., R: Samuel Miller; DAS LETZTE FEUER, Théâtre ESPACE GO, Montréal, 22.1., R: Denis Marleau; KLARAS VERHÄLTNISSE, Theater Lüneburg, 2.2., R: Nilufar K. Münzing; UNSCHULD, National Sun Yat-sen University/Department of Theater Arts, Kaohsiung (Taiwan), 19.4., R: Ching-Yi Huang; UNSCHULD, Theater Münster, 27.4., R: Bernadette Sonnenbichler; DIEBE, Luzerner Theater, 11.5., R: Barbara-David Brüesch.