Aktuelles

DER NAME DER ROSE wird neu verfilmt

Im kommenden Jahr fällt der Startschuss zu einer achtteiligen Neuverfilmung von Umberto Ecos DER NAME DER ROSE, besetzt unter anderem mit John Turturro und Rupert Everett. Mit 5,9 Mio. Besuchern war die von Bernd Eichinger...weiterlesen »

Im kommenden Jahr fällt der Startschuss zu einer achtteiligen Neuverfilmung von Umberto Ecos DER NAME DER ROSE, besetzt unter anderem mit John Turturro und Rupert Everett. Mit 5,9 Mio. Besuchern war die von Bernd Eichinger produzierte Verfilmung von Ecos Bestseller einer der großen europäischen Blockbuster der Achtzigerjahre. Die Theaterrechte an dem Roman liegen beim Verlag der Autoren. Nächste Premiere der Bühnenfassung von Claus J. Frankl: 11.11., Theater Pfütze, Nürnberg, R: Marcelo Diaz.

    

Nominiert für den Taalunie Toneelschrijfprijs

... mit dem alljährlich das beste Stück der Saison in den Niederlanden und Belgien prämiert wird, ist Rik van den Bos mit seinem Monodrama "Find me a boring stone": die Geschichte eines jungen Mannes allein in einer...weiterlesen »

© Bob Bronshof

... mit dem alljährlich das beste Stück der Saison in den Niederlanden und Belgien prämiert wird, ist Rik van den Bos mit seinem Monodrama "Find me a boring stone": die Geschichte eines jungen Mannes allein in einer Stadt, der nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter in das Leben zurückfinden will: in sein eigenes, aber auch in das der Stadt und der Menschen um ihn herum. Rik van den Bos' erstes ins Deutsche übersetzte Stück, LEERLAUF (Ü: Christine Bais), wurde am Deutschen Theater Berlin erstaufgeführt: eine Kriegsheimkehrergeschichte der besonderen Art, die den Zuschauer mitnimmt in die Innenwelt eines traumatisierten NATO-Soldaten.

    

"Erschütternd gut"

... so die Rheinische Post, sei die Uraufführung von Peter Hathazys MUTTERSEELENALLEIN an der Studiobühne Leverkusen, inszeniert von Simon H. Kappes. Im Mittelpunkt von Hathazys Stück steht eine 80jährige, einst Revuetänzerin,...weiterlesen »

... so die Rheinische Post, sei die Uraufführung von Peter Hathazys MUTTERSEELENALLEIN an der Studiobühne Leverkusen, inszeniert von Simon H. Kappes. Im Mittelpunkt von Hathazys Stück steht eine 80jährige, einst Revuetänzerin, jetzt ein Pflegefall, der abgeschoben wird. Aus den Erzählungen ihrer engsten Angehörigen und aus schlaglichtartigen Dialogszenen setzt sich eine traurig-komische Geschichte des Älterwerdens zusammen. Das sei "harter Tobak und betrifft einfach jeden", so die Rheinische Post: "Nun wäre diese berührende Inszenierung vom Elend des Alters kaum zu ertragen, würden die nicht immer wieder humorvoll gebrochen. Im Publikum wird erstaunlich oft gelacht, wenn auch nur für kurze Zeit."

    

Rudolf Herfurtner zum 70sten

Rudolf Herfurtner, Autor zahlreicher Kinderstücke, Jugendbücher, Drehbücher und Hörspiele, wird siebzig. 2013 erschien sein historischer Jugendroman MAGDALENA HIMMELSTÜRMERIN, dessen Bühnenfassung in der vergangenen Spielzeit...weiterlesen »

© Ruth Herfurtner

Rudolf Herfurtner, Autor zahlreicher Kinderstücke, Jugendbücher, Drehbücher und Hörspiele, wird siebzig. 2013 erschien sein historischer Jugendroman MAGDALENA HIMMELSTÜRMERIN, dessen Bühnenfassung in der vergangenen Spielzeit an der Münchner Schauburg uraufgeführt wurde. In diesem Jahr istHerfurtner zudem mit dem ASSITEJ Preis ausgezeichnet worden.

Rudolf Herfurtner in unserem Buchshop »

    

"Wo kann denn Frieden beginnen?"

... fragt Merlin in Nora Khuons und Markus Bothes KÖNIG ARTUS. Jetzt kam das Familienstück, ursprünglich entstanden für das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, als österreichische Erstaufführung am Next Liberty in Graz heraus (R:...weiterlesen »

... fragt Merlin in Nora Khuons und Markus Bothes KÖNIG ARTUS. Jetzt kam das Familienstück, ursprünglich entstanden für das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, als österreichische Erstaufführung am Next Liberty in Graz heraus (R: Georg Schütky). "Eine brandwichtige, tolle Produktion" Kleine Zeitung "Rundum gelungenes Jugendtheater" Kronen Zeitung

    

F. K. Waechter und Robert Gernhardt

Ende dieses Jahres wären zwei aus der Neuen Frankfurter Schule 80 Jahre alt geworden: F. K. Waechter (am 3.11) und Robert Gernhardt (am 13.12.). Jederzeit eine Wiederentdeckung wert: WIMS - WELT IM SPIEGEL, eine...weiterlesen »

Ende dieses Jahres wären zwei aus der Neuen Frankfurter Schule 80 Jahre alt geworden:  F. K. Waechter (am 3.11) und Robert Gernhardt (am 13.12.). Jederzeit eine Wiederentdeckung wert: WIMS - WELT IM SPIEGEL, eine "feierliche Lesung" mit frühen Gernhardt-Texten aus der gleichnamigen Rubrik der legendären Satirezeitschrift "Pardon". Ebenso Waechters wunderbare Märchenstücke, etwa PRINZ HAMLET (aktuell in der fünften Spielzeit am Theater des Lachens in Frankfurt/Oder), und Erzähltheaterstücke wie  VOM TEUFEL MIT DEN DREI GOLDENEN HAAREN (zuletzt am Jungen Schauspielhaus Düsseldorf) oder DIE EISPRINZESSIN (mit Verena Reichardt über 16 Jahre auf dem Spielplan des Staatstheater Hannover).

 

 

 

    

"Den Feind einladen": Wajdi Mouawad eröffnet Frankfurter Buchmesse

Der Autor und Theatermacher Wajdi Mouawad hat bei der Eröffnungszeremonie der Frankfurter Buchmesse seine "literarische Rede" in ein Stück in drei Akten verwandelt.

 

Im ersten Akt verwies Mouawad...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

Der Autor und Theatermacher Wajdi Mouawad hat bei der Eröffnungszeremonie der Frankfurter Buchmesse seine "literarische Rede" in ein Stück in drei Akten verwandelt.

Im ersten Akt verwies Mouawad auf die Geschichte der trojanischen Königin Hekabe. Als sie von den siegreichen Europäern gezwungen wird, sich ihre zerstörte Stadt noch einmal anzusehen und den Leichnam ihrer Tochter entdeckt, bringt sie in ihrem grenzenlosen Schmerz kein Wort, keinen menschlichen Ton mehr hervor, sondern fängt wie ein Hund zu bellen an. Es folgte eine Videosequenz, in der Mouawad minutenlang zu Hundelauten in die Kamera, das heißt: ins perplexe Publikum bellte.

Den zweiten Akt begann Mouawad mit zärtlich vorgetragenen Sätzen auf Arabisch, bevor er fortfuhr: "Ich hätte gern länger in der Sprache meiner Mutter zu Ihnen gesprochen. Aber sie ist zu gebrochen, ist zersplittert zwischen meinen Zähnen." Französisch sei für ihn "Gastsprache", "eine Sprache wie ein Hintertürchen, wenn alles verloren ist", sei "Fluchtsprache" geworden:

"Heute, wo die Frage des 'Willkommens' sich an den Toren Europas mit solcher Gewalt stellt, haben Sie einen Asiaten gebeten, das Wort zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse zu ergreifen, deren Ehrengast Frankreich ist. Als bäten die Griechen einen Trojaner die großen Dramenwettbewerbe zu eröffnen. Den Feind. Denn wenn der Einwanderer heute eine Bedrohung darstellt, dann haben Sie dieser Bedrohung das Wort erteilt. Ich möchte heute an den Migranten denken. Ihn einzuladen heißt auch, klammheimlich den Feind einzuladen."

Im dritten Akt trug die Schauspielerin Judith Rosmair eine Passage aus einem noch unveröffentlichten Manuskript des Autors mit dem Titel „L’amour“ vor. Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron, der nach Mouawad das Wort ergriff, stellte seiner Rede voran: "Ich bin nicht ganz sicher, ob es wirklich ein Geschenk ist, jetzt reden zu müssen, nachdem wir Sie gehört haben. Dem Protokoll folgend werde ich es dennoch tun. Ich denke, es fällt uns allen nicht leicht, den Gesprächsfaden wieder aufzunehmen, nachdem für jede und jeden von uns auf eigene Weise die Kraft dessen, was Sie uns gesagt und gezeigt haben, spürbar war."

    

Peter Stein zu seinem achtzigsten Geburtstag

... hat Peter Iden in der Frankfurter Rundschau ein ausführliches Porträt gewidmet. Die Würdigung des Regisseurs Stein zeichnet implizit zugleich dessen übersetzerischen Erfolge nach: angefangen bei PEER GYNT, dem...weiterlesen »

© Monika Rittershaus

... hat Peter Iden in der Frankfurter Rundschau ein ausführliches Porträt gewidmet. Die Würdigung des Regisseurs Stein zeichnet implizit zugleich dessen übersetzerischen Erfolge nach: angefangen bei PEER GYNT, dem "Durchbruch, auch international", und SOMMERGÄSTE (beide zusammen mit Botho Strauß), bis hin zu seinen Shakespeare-Fassungen oder, zuletzt, ÖDIPUS AUF KOLONOS (Salzburger Festspiele 2010). "Deutsch von Peter Stein" findet sich auch in dieser Saison auf etlichen Spielplänen: seine ORESTIE am Wiener Burgtheater (R: Antú Romero Nunes), am Düsseldorfer Schauspielhaus (R: Simon Solberg), Staatstheater Kassel (R: Johanna Wehner) und Schauspielhaus Bochum (P: 18.11., R: Lisa Nielebock). Und Steins JULIUS CÄSAR-Übersetzung wird ab 21.10. am Landestheater Marburg zu sehen sein (R: Jonas Schneider).

    

„Wir sind schließlich im Wilden Westen“ - DSE von BILLY DE KID am Theaterhaus Frankfurt

„Ein Stück der Knaller und der leisen Töne – ohne einen einzigen Schuss.“ (FAZ): Unter der Regie von Hausregisseur Rob Vriens (ebenfalls Übersetzung), wurde Herman van de Wijdevens Kindertheaterstück BILLY DE KID (ab 10) am...weiterlesen »

© Claudia Kamergorodski

„Ein Stück der Knaller und der leisen Töne – ohne einen einzigen Schuss.“ (FAZ): Unter der Regie von Hausregisseur Rob Vriens (ebenfalls Übersetzung), wurde Herman van de Wijdevens Kindertheaterstück BILLY DE KID (ab 10) am Theaterhaus Frankfurt erstaufgeführt. Das 2015 mit dem Kaas & Kappes-Kindertheaterpreis ausgezeichnete Stück spielt mit den Klischees des Western, was „naturgemäß nicht ohne ein kleines bisschen Gewalt, haufenweise starke Ausdrücke und ordentlich Hüftschwung von Damen und Herren abgeht.“nDoch während der berühmt-berüchtigte Westernheld das Fürchten lehrt, ist Billy hier ein sympathischer Junge, der nur aus Verzweiflung um den Verlust des Vaters den neuen Liebhaber der Mutter - ausgerechnet den Sheriff - zum Duell herausfordert. "Billy de Kid, das ist eben nicht ganz Billy the Kid." FAZ

    

Akademiepreis an Christophe Pellet

Große Ehre für Christophe Pellet: Der französische Theaterautor wird mit dem Prix du jeune théâtre 2017 de l'Académie française ausgezeichnet. Hierzulande noch zu entdecken sind seine beiden Kinderstücke PIERRE IST EIN PANDA...weiterlesen »

© Olivier Martinaud

Große Ehre für Christophe Pellet: Der französische Theaterautor wird mit dem Prix du jeune théâtre 2017 de l'Académie française ausgezeichnet. Hierzulande noch zu entdecken sind seine beiden Kinderstücke PIERRE IST EIN PANDA (Ü: Jakob Schumann), über einen Jungen, der bei einem gleichgeschlechtlichen Elternpaar aufwächst, und WER HAT ANGST VOR DEM WOLF? (Ü: Frank Weigand), ein phantasievolles Märchen über zwei Kinder und ihre Phantasie-Fluchten in einem vom Krieg gezeichneten Land.

    
Premieren
Sa
23
Dez
Astoria Színházi KözmuvelÖdési Egyesület/RS9 Színház , Budapest (H)
FüCHSE LüGEN NICHT H-EA
R: Bazil Péter Koleszár
So
07
Jan
Ohnsorg-Theater GmbH, Hamburg
PLATTDüüTSCH FöR ANFäNGERS UA
R: Murat Yeginer
Do
11
Jan
Theater Tuchlaube, Aarau
DAS JAHR VON MEINEM SCHLIMMSTEN GLüCK
R: Sara Tamburini
Fr
12
Jan
Theater Oberhausen
EIN VOLKSFEIND
R: Florian Fiedler
Sa
13
Jan
Residenztheater - Bayerisches Staatsschauspiel, München
DER STREIT
R: Nikolaus Habjan
So
14
Jan
Consol Theater, Gelsenkirchen
BESUCH BEI KATT UND FREDDA
R: Svenja Niekerken
Do
18
Jan
GRIPS Theater, Berlin
ANTON MACHT'S KLAR UA
von Milena Baisch
in einer Fassung von Boris Pfeiffer
R: Rüdiger Wandel
Sa
20
Jan
National Theatre of Northern Greece, Thessaloniki (GR)
DIE BITTEREN TRäNEN DER PETRA VON KANT
R: Korina Vasileiadou / Charis Pechlivanidis
Sa
20
Jan
Pfalztheater Kaiserslautern
MACBETH
R: Harald Demmer
So
21
Jan
Junges Theater Göttingen
URSEL
von Guy Krneta
Deutsch von Uwe Dethier
R: Christian Vilmar