Aktuelles

"Stück der Stunde" - Koltès‘ RÜCKKEHR IN DIE WÜSTE am Residenztheater

Vor dem Hintergrund des Algerienkriegs erzählt die 1988 uraufgeführte Tragikomödie RÜCKKEHR IN DIE WÜSTE (Ü: Simon Werle) von den beengten Verhältnissen in der Wüste der französischen Provinz, wo Rassismus, Nationalismus,...weiterlesen »

© Elsa Ruiz

Vor dem Hintergrund des Algerienkriegs erzählt die 1988 uraufgeführte Tragikomödie RÜCKKEHR IN DIE WÜSTE (Ü: Simon Werle) von den beengten Verhältnissen in der Wüste der französischen Provinz, wo Rassismus, Nationalismus, Chauvinismus und sexuelle Willkür wuchern. In der Münchner Erstaufführung dieses Spätwerks von Bernard-Marie Koltès inszeniert Amélie Niermeyer diese Rückkehr als "[…] turbulenten Boulevard […]. Dass sie damit nicht baden geht, sondern vielmehr einen triumphalen Erfolg am Residenztheater einfährt, hat dreierlei Gründe: die unvermutet aktuelle Stückvorlage über Herren und Knechte und den Zusammenprall der Kulturen; die kluge Gewissheit, dass in jeder Komödie eine Tragödie steckt; die großartigen Schauspieler und Schauspielerinnen […]." (Süddeutsche Zeitung) "Zur Renaissance des Rassismus in ganz Europa ist der fast 30 Jahre alte Text das Stück der Stunde", so die Abendzeitung.

    

"Überraschend aktuell"

... erzähle KAMPF DES NEGERS UND DER HUNDE von Bernard-Marie Koltès (Ü: Simon Werle) von "Angst und Unsicherheit einer Gesellschaft, die plötzlich konfrontiert ist mit Menschen, die nicht dazugehören und auch nicht wieder...weiterlesen »

© Elsa Ruiz

... erzähle KAMPF DES NEGERS UND DER HUNDE von Bernard-Marie Koltès (Ü: Simon Werle) von "Angst und Unsicherheit einer Gesellschaft, die plötzlich konfrontiert ist mit Menschen, die nicht dazugehören und auch nicht wieder verschwinden", so Ulrike Gondorf auf Deutschlandfunk Kultur. Am Schauspielhaus Bochum habe Regisseur Roger Vontobel das Stück mit einem "großartig interagierenden Ensemble" auf die Bühne gebracht. "Ein grandioser Text", gespielt von "vier großartige[n] Schauspieler[n]", findet Martin Krumbholz in der Süddeutschen Zeitung. Am 27. Mai folgt die nächste Koltès-Premiere: Amélie Niermeyer inszeniert RÜCKKEHR IN DIE WÜSTE am Bayerischen Staatsschauspiel.

    

Turbulente Komödie über die 68er und heute: MEHR HIGH ALS FREI

"Temporeich" und "witzig" setzt sich Alexandra Maxeiner in ihrer Komödie MEHR HIGH ALS FREI mit der "Kluft zwischen vermeintlicher Freiheit und Spießertum" auseinander, so die Lippische...weiterlesen »

"Temporeich" und "witzig" setzt sich Alexandra Maxeiner in ihrer Komödie MEHR HIGH ALS FREI mit der "Kluft zwischen vermeintlicher Freiheit und Spießertum" auseinander, so die Lippische Landeszeitung über die Premiere am Landestheater Detmold, in der Regie von Alexander Flache: "Langanhaltenden Applaus gab es am Ende". Das Stück ist ein Auftragswerk zum nahenden 50jährigen Jubiläum der 68er und ist in Detmold als Open-Air Produktion zu sehen.

    

"Stark und anrührend": GAS am Theater Bremen

Einen "starken und anrührenden Text" nennt der Weser Kurier Tom Lanoyes GAS (Ü: Rainer Kersten): ein "kunstvoller" Monolog der Mutter eines islamistischen Attentäters, der in der Regie von Alize Zandwijk...weiterlesen »

© Stephan Vanfleteren

Einen "starken und anrührenden Text" nennt der Weser Kurier Tom Lanoyes GAS (Ü: Rainer Kersten): ein "kunstvoller" Monolog der Mutter eines islamistischen Attentäters, der in der Regie von Alize Zandwijk und mit Fania Sorel am Theater Bremen erstaufgeführt wurde. "Beredt leidend und doch mit glaubwürdiger analytischer Tiefe gestaltet sie ihren Part. Gestisch verhalten und doch stets unweit einer emotionalen Explosion", heißt es weiter im Weser Kurier: "Ein Gewinn für die Bühne eingedenk der Chronik laufender Schreckensereignisse." Nächste Premieren: 15.6. Staatstheater Mainz, R: Daniel Förster, Spiel: Andrea Quirbach; 12.10. TheaterWerkstatt Freiburg, R: Peter W. Hermanns.

    

Joseph-Breitbach-Preis an Dea Loher

Für ihr Gesamtwerk wird Dea Loher mit dem Joseph-Breitbach-Preis 2017 ausgezeichnet. In ihrem "Welttheater" gelinge der Autorin eine einzigartige differenzierte Darstellung von Gewalt und eine Versöhnung von Theater...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

Für ihr Gesamtwerk wird Dea Loher mit dem Joseph-Breitbach-Preis 2017 ausgezeichnet. In ihrem "Welttheater" gelinge der Autorin eine einzigartige differenzierte Darstellung von Gewalt und eine Versöhnung von Theater und Literatur, heißt es in der Begründung der Jury. Der mit 50.000,-- Euro dotierte Preis wird jährlich von der Stiftung Joseph Breitbach und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz verliehen. Die Preisverleihung findet am 22. September im Theater Koblenz statt.

    

DO BESS MING STADT uraufgeführt

Ein "zuverlässiger Gag-Lieferant" voller Anspielungen auf Kölner Lokalpolitik (Kölnische Rundschau) ist DO BESS MING STADT von Marcus Seibert, entstanden als Auftragswerk für das Theater der Keller und uraufgeführt...weiterlesen »

Ein "zuverlässiger Gag-Lieferant" voller Anspielungen auf Kölner Lokalpolitik (Kölnische Rundschau) ist DO BESS MING STADT von Marcus Seibert, entstanden als Auftragswerk für das Theater der Keller und uraufgeführt in der Regie von Hausherr Heinz Simon Keller.

    

ASSITEJ Preis an Rudolf Herfurtner

Mit dem ASSITEJ Preis ist Rudolf Herfurtner im Rahmen des Festivals des Theaters für junges Publikum "Augenblick mal!" ausgezeichnet worden. Zuletzt wurde seine "Geschichte aus der Lutherzeit", MAGDALENA...weiterlesen »

© Ruth Herfurtner

Mit dem ASSITEJ Preis ist Rudolf Herfurtner im Rahmen des Festivals des Theaters für junges Publikum "Augenblick mal!" ausgezeichnet worden. Zuletzt wurde seine "Geschichte aus der Lutherzeit", MAGDALENA HIMMELSTÜRMERIN, an der Münchner Schauburg uraufgeführt. Unterdessen SPATZ FRITZ in Polen derzeit in zwei Produktionen zu sehen: am Teatr Groteska in Krakau und am Teatr Fredry in Gniezno. Rudolf Herfurtner in unserem Buchshop »

    

Kinderarmut

Seit Jahren steigt die Kinderarmut in Deutschland - zu diesem Schluss kommt das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut in seinem neuesten Bericht. Demnach gelten knapp 20 Prozent aller Minderjährigen als arm oder...weiterlesen »

Seit Jahren steigt die Kinderarmut in Deutschland - zu diesem Schluss kommt das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut in seinem neuesten Bericht. Demnach gelten knapp 20 Prozent aller Minderjährigen als arm oder armutsgefährdet. Vor allem die prekären Verhältnisse, in denen Kinder von Flüchtlingen leben, sei für den Anstieg verantwortlich. Was Armut für Heranwachsende bedeutet, haben Felix Huby und Boris Pfeiffer in GANGSTA-GLÜCK beschrieben - ein Stück für Zuschauer ab 8 Jahren über Armut, Prestige und Freundschaft. UA frei!

    

"Überwältigend": DAS ACHTE LEBEN (FÜR BRILKA) in Hamburg

DAS ACHTE LEBEN (FÜR BRILKA), so heißt Nino Haratischwilis "faszinierende Chronik" einer georgisch-russischen Familiengeschichte im 20. Jahrhundert, die "die politische und die Familiengeschichte geschickt und...weiterlesen »

DAS ACHTE LEBEN (FÜR BRILKA), so heißt Nino Haratischwilis "faszinierende Chronik" einer georgisch-russischen Familiengeschichte im 20. Jahrhundert, die "die politische und die Familiengeschichte geschickt und doch lose ineinander" verwebt (nachtkritik.de). Als der Roman im Herbst 2014 in der Frankfurter Verlagsanstalt erschien, löste er Begeisterungsstürme aus. Nun hat Jette Steckel diesen epochalen Roman am Hamburger Thalia Theater erstmals auf die Bühne gebracht, was beim Premierenpublikum für nicht minder großen "stürmischen Beifall" sorgte: "Einer der schönsten Theaterabende seit Langem [...] Theater, das glücklich machen kann." Hamburger Abendblatt  "Ein wahrlich großer Abend." NDR

    

„Eine interkulturelle Liebe könnte so einfach sein. Ist sie aber nicht“ - DSE von RAKETE in Rudolstadt

Begeistert zeigt sich die Ostthüringer Zeitung von der DSE des Jugendstücks RAKETE von Enver Husicic (Ü: Christine Bais) unter der Regie von Sebastian Stefan Golser. Der imaginäre Dialog zwischen Mirthe und ihrer großen Liebe,...weiterlesen »

© Joost Bataille

Begeistert zeigt sich die Ostthüringer Zeitung von der DSE des Jugendstücks RAKETE von Enver Husicic (Ü: Christine Bais) unter der Regie von Sebastian Stefan Golser. Der imaginäre Dialog zwischen Mirthe und ihrer großen Liebe, dem toten Saif, der sich aufgrund einer bevorstehenden Abschiebung nach Afghanistan das Leben genommen hatte, ist kein leichter Stoff, der jedoch mit „scheinbar hoher Leichtigkeit“ bewältigt wird. „Dem Team gelingt es […] die Möglichkeiten des Theaters voll auszuloten.“ Fazit: „Was für eine Inszenierung!“

    
Premieren
Do
31
Aug
Stadttheater Gießen
DIE BARBAREN
R: Kirsten Uttendorf
So
03
Sep
Theater Koblenz
ÜBER LANG ODER KURZ
R: Stephan Siegfried
Fr
08
Sep
Tokyo Engeki Ensemble, Tokyo (J)
DIEBE
R: Yoshinori Koke
Sa
09
Sep
Theater Bonn
BONNOPOLY UA
R: Volker Lösch
So
10
Sep
Schlosspark Theater Berlin
KAMELIENDAME UA
von Alexandre Dumas
in einer Fassung von Ulrich Hub
R: Philip Tiedemann
Di
12
Sep
Volksbühne Michendorf
BURNING LOVE
R: Alexandra Marinescu
Do
14
Sep
Düsseldorfer Schauspielhaus
DIE ORESTIE DES AISCHYLOS
von Aischylos
Deutsch von Peter Stein
R: Simon Solberg
Fr
15
Sep
Schauspielbühnen Stuttgart
MARTIN LUTHER & THOMAS MüNZER ODER DIE EINFüHRUNG DER BUCHHALTUNG
R: Manfred Langner
Sa
16
Sep
Thalia Theater, Hamburg
IN DER EINSAMKEIT DER BAUMWOLLFELDER
R: Christiane Jatahy
Sa
16
Sep
Kunstraum im KaBeTé, Bonn
LAND OHNE WORTE
R: Vanessa Topf