Aktuelles

"Wajdi Mouawad triumphiert in Paris mit 'Tous des oiseaux'"

... so Joseph Hanimann in der Süddeutschen Zeitung über die Uraufführung von Wajdi Mouawads neuem Stück TOUS DES OISEAUX am La Colline in Paris, bei der der Autor zugleich Regie führte: Mit dem mehrsprachigen Stück (Englisch,...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

... so Joseph Hanimann in der Süddeutschen Zeitung über die Uraufführung von Wajdi Mouawads neuem Stück TOUS DES OISEAUX am La Colline in Paris, bei der der Autor zugleich Regie führte: Mit dem mehrsprachigen Stück (Englisch, Deutsch, Hebräisch, Arabisch), das vor dem Hintergrund des Nahostkonflikts spielt, habe der Theatermacher "eine seiner bisher wohl besten Arbeiten" vorgelegt. Wajdi Mouawad in unserem Buchshop »

    

Ursula Krechel zum Siebzigsten

Am 4. Dezember wird Ursula Krechel siebzig. Dass die Schriftstellerin, die mit ihren Gedichten bekannt und für ihre Bücher "Shanghai fern von wo" (2008) und "Landgericht" (2012) hochgelobt und vielfach...weiterlesen »

© Renate v. Mangoldt

Am 4. Dezember wird Ursula Krechel siebzig. Dass die Schriftstellerin, die mit ihren Gedichten bekannt und für ihre Bücher "Shanghai fern von wo" (2008) und "Landgericht" (2012) hochgelobt und vielfach ausgezeichnet wurde, ihr beachtetes Debüt 1973 mit einem Theaterstück gab, wissen wohl nur die wenigsten. ERIKA hieß das Stück und handelte von der Emanzipation einer "jener zahllosen jungen Ehefrauen mit Nebenberuf, des Autos wegen" (Theater heute 8/1974). Es folgten weitere Stücke, über zwanzig Hörspiele, außerdem Essays, erzählende Prosa und Lyrik. Seit den achtziger Jahren hat Ursula Krechel auch vielfach gelehrt, u.a. am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Wir gratulieren ihr von Herzen zum Geburtstag!

    

Sasha Marianna Salzmann erhält den Mara-Cassens-Preis

Eine weitere Auszeichnung für Sasha Marianna Salzmann! Für ihren Debütroman AUSSER SICH (erschienen im Suhrkamp Verlag) erhält sie den mit 15.000 Euro dotierten Mara-Cassens-Preis. Es ist der höchstdotierte Literaturpreis für...weiterlesen »

© Stoepa Koehler

Eine weitere Auszeichnung für Sasha Marianna Salzmann! Für ihren Debütroman AUSSER SICH (erschienen im Suhrkamp Verlag) erhält sie den mit 15.000 Euro dotierten Mara-Cassens-Preis. Es ist der höchstdotierte Literaturpreis für einen deutschsprachigen Romanerstling und der einzige Literaturpreis, der von einer Leserjury vergeben wird. "Vielschichtig, abgründig, unangepasst, mutig", so bezeichnet die Jury Salzmanns Roman, der "eine Dringlichkeit und ein Tempo [entwickelt], denen sich zu entziehen kaum möglich
ist. Mit erfrischender Dreistigkeit stellt die junge Autorin alles, was immer klar zu sein schien, infrage. Virtuos jagt sie ihre Hauptfigur durch Istanbul und ein Kaleidoskop zwischenmenschlicher Beziehungen, in dem sich Lebens- und Identitätsbruchstücke Seite für Seite aus bunten Bausteinen immer neu zusammensetzen lassen." Die Bühnenrechte für AUSSER SICH werden vom Verlag der Autoren wahrgenommen.

    

WIRD SCHON WERDEN in Jena uraufgeführt

Vom Terror des Guten handelt Dmitrij Gawrischs Auftragswerk für das Theaterhaus Jena: Auf experimentelle Weise erzählt sein Stück WIRD SCHON WERDEN von einer konfliktfreien, scheinbar idealen Gesellschaft, in der auch ganz...weiterlesen »

© Alessandro Della Bella

Vom Terror des Guten handelt Dmitrij Gawrischs Auftragswerk für das Theaterhaus Jena: Auf experimentelle Weise erzählt sein Stück WIRD SCHON WERDEN von einer konfliktfreien, scheinbar idealen Gesellschaft, in der auch ganz eigene und eigenwillige Sprachkonventionen herrschen, aus denen aller Widerstand gebannt scheint. Doch die glatte Oberfläche bröckelt, und einige Mitglieder dieser ach so harmonischen Gesellschaft beginnen unangenehme Fragen zu stellen. Regisseur Moritz Schönecker hat das Stück in teils überdrehter Form inszeniert, hält es in der Schwebe zwischen Groteske, Comic und düsterer Dystopie: "eine stimmungsvolle zweistündige Aufführung, die ihre Form gefunden hat und durchzuhalten versteht." Thüringische Landeszeitung

    

"Mit Witz, Charme und Liedern": HANS IM GLÜCK von Fitzgerald Kusz uraufgeführt

An der Vorpommerschen Landesbühne kam Fitzgerald Kusz' Bühnenfassung von HANS IM GLÜCK zur Uraufführung (R: Claudia Nowotny). "Ein kurzweiliges Märchen mit Witz, Charme und Liedern, die nicht nur Kinder kennen, und...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

An der Vorpommerschen Landesbühne kam Fitzgerald Kusz' Bühnenfassung von HANS IM GLÜCK zur Uraufführung (R: Claudia Nowotny). "Ein kurzweiliges Märchen mit Witz, Charme und Liedern, die nicht nur Kinder kennen, und originellen Kostümen." Ostsee-Zeitung  Das Stück kann, wie bei der Uraufführung, in größerer Besetzung gespielt werden, als auch mit nur zwei Darsteller/innen.

    

Kevin Rittbergers REVOLUTION IN ST. TROPEZ in Basel

Ein Raum für die Oktoberrevolution, ein "Stück für die linke Hand": REVOLUTION IN ST. TROPEZ heißt Kevin Rittbergers heutiger Blick auf die Ideale und Ziele von damals, der am 3. Dezember im eigens eingerichteten...weiterlesen »

Ein Raum für die Oktoberrevolution, ein "Stück für die linke Hand": REVOLUTION IN ST. TROPEZ heißt Kevin Rittbergers heutiger Blick auf die Ideale und Ziele von damals, der am 3. Dezember im eigens eingerichteten "Klub Roter Oktober" am Theater Basel Premiere hat. Im Zentrum steht die Anarchistin Emma Goldmann und ihr wechselvolles Leben. Lisa Stiegler spielt die schillernde Figur in der Regie des Autors.

    

WITWENDRAMEN-Hörbuch mit den 3 Thalbachs

Mit ihrer szenischen Lesung aus Fitzgerald Kusz' WITWENDRAMEN sind die drei Thalbachs (Katharina, Anna, Nellie) seit geraumer Zeit auf Tour - u.a. am 9. März bei der litCologne. Im Mai erscheint dann auch ein Live-Mitschnitt...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

Mit ihrer szenischen Lesung aus Fitzgerald Kusz' WITWENDRAMEN sind die drei Thalbachs (Katharina, Anna, Nellie) seit geraumer Zeit auf Tour -  u.a. am 9. März bei der litCologne. Im Mai erscheint dann auch ein Live-Mitschnitt der Lesung als Hörbuch bei Random House. Die Buchausgabe der WITWENDRAMEN ist erhältlich in unserer Theaterbibliothek.

    

„Familie ist kompliziert“: Uraufführung von Ulrich Hubs RUMPELSTILZ am Theater Klagenfurt

"So hat man RUMPELSTILZ noch nicht gesehen." (ORF.at) In der erfrischend modernisierten und humorvollen Bearbeitung des Grimm‘schen Märchens durch Ulrich Hub sind die Königin und der Müller "zwei...weiterlesen »

© Stefan Schugt

"So hat man RUMPELSTILZ noch nicht gesehen." (ORF.at) In der erfrischend modernisierten und humorvollen Bearbeitung des Grimm‘schen Märchens durch Ulrich Hub sind die Königin und der Müller "zwei alleinerziehende Eltern, die manchmal einfach nur überfordert sind." (ORF.at) So ist "der Ewartungsterror der Eltern […] hier der Ursprung allen Übels." (Kleine Zeitung) Am Theater Klagenfurt wurde die UA des Auftragswerks, bei der Hub ebenfalls Regie führte, als Musical für die ganze Familie umgesetzt (Kompositionen: Philip Mayers). "Das Ensemble agiert souverän und mit sichtbarer Spielfreude, allen voran die entzückend von Gewissensbissen geplagte Tanja Raunig als Müllerstochter und der Königssohn Josef Ellers als Muttersöhnchen zwischen Teddy und Thron. […] Mit Live-Musik aus den Seitenlogen […] und dem protzigen Bühnenbild rund um eine barocke Schlosstreppe kann man Rumpelstilz(chen) fast lieb gewinnen." (Kleine Zeitung) "RUMPELSTILZ ist eine komplizierte Familiengeschichte, die am Ende doch noch gut ausgeht." (ORF.at)

    

Simone Kuchers EINE VERSION DER GESCHICHTE bei den Autorentheatertagen

EINE VERSION DER GESCHICHTE von Simone Kucher ist als eines von drei Theaterstücken zu den Autorentheatertagen 2018 eingeladen. Mit der Auswahl verbunden ist eine Uraufführung am Schauspielhaus Zürich. In der Jurybegründung...weiterlesen »

EINE VERSION DER GESCHICHTE von Simone Kucher ist als eines von drei Theaterstücken zu den Autorentheatertagen 2018 eingeladen. Mit der Auswahl verbunden ist eine Uraufführung am Schauspielhaus Zürich. In der Jurybegründung heißt es: "Der Titel deutet es klar an: Es handelt sich um eine Annäherung, um ein Herantasten an Geschichte, an eine mögliche Variante. Thematisch geht es um Armenien, um den Genozid, der zwischen 1915 und 1916 an diesem Volk verübt wurde, um die daraus resultierende Zerstörung und Zerstreuung ganzer Familien. Und es geht um Sprache, darum, wie man seine Muttersprache gelernt hat, wie man sie teilweise wieder verlernt, um Bilder, um (Volks-)Märchen in ihrer ursprünglichen Form, als mündliche Überlieferungen, als Parabeln. Welche Geschichten erzählt man sich über seine Ursprünge und Wurzeln weiter, und welche will man vielleicht gar nicht so genau kennen? Simone Kucher benutzt originale Tonaufnahmen, die in Gefangenenlagern nach dem Ersten Weltkrieg mit einem alten Phonographen gemacht wurden, und sie erforscht tastend Familienfotos. Ihre Sprache ist knapp und schnörkellos, aber genau dadurch öffnet sie riesige Assoziationsräume, die Luft lassen für tiefe Emotionen, ohne diese mit zu vielen Worten zu zerreden. Auf wunderbare Weise schafft die Autorin "das Unfassbare fassbar, das Abstrakte konkret" werden zu lassen und lässt ein Suchen und Fragen an Geschichte zu, das weit über Armenien hinausführt. Das alles ist großartig und auf wunderbare Weise abstrakt und zugleich konkret und lässt ein Suchen und Fragen zu, das weit über Armenien hinausführt. Ein politisches heutiges Stück der leisen Töne und dadurch sehr lebensnah und präzise."

    

Svenja Viola Bungarten

... ist neue Autorin des Verlags. Nach ersten Bühnenerfahrungen im Jugendclub des Theaters Koblenz hat Svenja Viola Bungarten (Jahrgang 1992) zunächst Theater- und Literaturwissenschaften an der FU Berlin studiert, seit 2014...weiterlesen »

© Martina Thalhofer

... ist neue Autorin des Verlags. Nach ersten Bühnenerfahrungen im Jugendclub des Theaters Koblenz hat Svenja Viola Bungarten (Jahrgang 1992) zunächst Theater- und Literaturwissenschaften an der FU Berlin studiert, seit 2014 dann Szenisches Schreiben an der UdK Berlin.
Den Figuren in ihrem Debütstück TOT SIND WIR NICHT geht es, wie der Titel schon nahelegt, ums Ganze: Da sind Beate und Ute K., zwei Rentnerinnen, die raus wollen aus ihrem Leben. Das Ziel ist Okinawa, wo die Menschen uralt werden. Dazu dealen sie nachts mit Medikamenten. Doch den Liebenden macht der Tod einen Strich durch die Rechnung. Denn gerade jetzt muss Willi, Ute K.s Ehemann, in seinen Sessel verdunsten und mit der Beerdigung ein Loch in die ohnehin bescheidene Reisekasse schlagen. Ein neuer Plan muss her, und Willi so schnell es geht unter die Erde. Da sind Piotr Nagel und sein Neffe Jason, Bestatter, denen die Finanzkrise einen Bestattungsstau eingebrockt hat, und die kurz vor dem Ruin stehen. Doch was Jason für die rettende Idee hält, könnte für Piotr erst recht der Untergang sein. Und dann ist da noch Franka. Ein Schatten, ein Geist, die Zukunft. Rauchend steht sie in ihrem Kühlhaus und wartet auf Kunden, ihr Slogan: Sterben war gestern, gefroren wird morgen.
In Sehnsüchten gefangen, die größer sind als sie selbst, suchen die Figuren im Ende einen Anfang und finden sich doch nur in dunklen Straßen und zugigen Leichenhallen wieder. Mit absurden Dialogen und aberwitzigen Situationen befragt das Stück den Umgang mit dem Tod in einer Gesellschaft, die sich unsterblich wähnt. "TOT SIND WIR NICHT": ein Aufbegehren gegen das Alter, die Armut und die eigene Endlichkeit.

Besetzung: 3D - 2H

    
Premieren
Do
14
Dez
Zimmertheater Tübingen GmbH
EVENT
R: Axel Krauße
Sa
16
Dez
Theater Freiburg
TOTENTANZ
R: Liliane Brakema
So
17
Dez
Theater des Lachens, Frankfurt/Oder
OLAF, DER ELCH
R: Anette Gleichmann
Sa
23
Dez
Astoria Színházi KözmuvelÖdési Egyesület/RS9 Színház , Budapest (H)
FüCHSE LüGEN NICHT H-EA
R: Bazil Péter Koleszár
So
07
Jan
Ohnsorg-Theater GmbH, Hamburg
PLATTDüüTSCH FöR ANFäNGERS UA
R: Murat Yeginer
Do
11
Jan
Theater Tuchlaube, Aarau
DAS JAHR VON MEINEM SCHLIMMSTEN GLüCK
R: Sara Tamburini
Fr
12
Jan
Theater Oberhausen
EIN VOLKSFEIND
R: Florian Fiedler
Sa
13
Jan
Residenztheater - Bayerisches Staatsschauspiel, München
DER STREIT
R: Nikolaus Habjan
So
14
Jan
Consol Theater, Gelsenkirchen
BESUCH BEI KATT UND FREDDA
R: Svenja Niekerken
Do
18
Jan
GRIPS Theater, Berlin
ANTON MACHT'S KLAR UA
von Milena Baisch
in einer Fassung von Boris Pfeiffer
R: Rüdiger Wandel