Aktuelles

Dario Fo gestorben

"Frech und virtuos, charmant und schlagfertig", so würdigte ihn unlängst Andreas Rossmann in der FAZ; einen "lachenden Anarchisten" und "politisch-satirischen Derwisch" nannte ihn einst Rolf...weiterlesen »

© Sandra e Urbano Sintoni

"Frech und virtuos, charmant und schlagfertig", so würdigte ihn unlängst Andreas Rossmann in der FAZ; einen "lachenden Anarchisten" und "politisch-satirischen Derwisch" nannte ihn einst Rolf Michaelis in der ZEIT: Im Alter von 90 Jahren ist Dario Fo gestorben. Der Verlag und seine Autoren trauern um den großen italienischen Autor, Theatermacher und Nobelpreisträger.

    

"Zwingend", "schlüssig", "fulminant": SCHÖNHEIT uraufgeführt

Das Spiel mit Zuschauererwartungen, "eine zwingende Vorgeschichte, [...] schlüssig erzählt", ein "gleichermaßen fulminante[s] wie flüssige[s] Finale" und eine "bravourös" aufspielende Franziska...weiterlesen »

Das Spiel mit Zuschauererwartungen, "eine zwingende Vorgeschichte, [...] schlüssig erzählt", ein "gleichermaßen fulminante[s] wie flüssige[s] Finale" und eine "bravourös" aufspielende Franziska Werner in der Hauptrolle - das sind, so Hendrik Werner im Weser Kurier, die Ingredenzien für Nino Haratischwilis SCHÖNHEIT in der Uraufführungs-Inszenierung von Isabel Osthues am Oldenburgischen Staatstheater. Die Zweitinszenierung hat am 16.12. am Staatstheater Nürnberg Premiere, R: Petra Luise Meyer. Der Stücktext ist erschienen in dem Band HERBST DER UNTERTANEN »

    

40 Jahre SCHWEIG, BUB!

Es wurde zum größten Publikumsrenner der Nürnberger Theatergeschichte: Fitzgerald Kusz` SCHWEIG, BUB! 40 Jahre nach der umjubelten Premiere und nach über 700 Aufführungen kehrte das Kultstück am 2. Oktober in einer...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

Es wurde zum größten Publikumsrenner der Nürnberger Theatergeschichte: Fitzgerald Kusz` SCHWEIG, BUB! 40 Jahre nach der umjubelten Premiere und nach über 700 Aufführungen kehrte das Kultstück am 2. Oktober in einer Jubiläumslesung auf die Bühne des Staatstheater Nürnberg zurück. Der BR berichtete ». Dort auch in der nunmehr siebten Spielzeit zu sehen: LAMETTA, Kusz' Weihnachtskomödie in einer Patchworkfamilie. Fitzgerald Kusz in unserem Buchshop »

    

"Ein kluges Stück und eines, das an seiner eigenen Absurdität Spaß hat"

... so Jan Fischer auf nachtkritik.de über PEAK WHITE ODER WIRR SINKT DAS VOLK, das allerdings auch "irrsinnig dicht gepackt" sei. In seinem Auftragsstück für Theater Heidelberg (R: Kevin Rittberger) und Deutsches...weiterlesen »

... so Jan Fischer auf nachtkritik.de über PEAK WHITE ODER WIRR SINKT DAS VOLK, das allerdings auch "irrsinnig dicht gepackt" sei. In seinem Auftragsstück für Theater Heidelberg (R: Kevin Rittberger) und Deutsches Theater Göttingen (R: Katharina Ramser) erzählt Kevin Rittberger auf grotesk-komische und zugleich höchst intelligente Weise von der pflegebedürftigen deutschen Kultur, von den Schreckensszenarien der Neuen Rechten, dem "großen Austausch" des Volkes, von Heimat und Identität, von gegenwärtigen Ängsten und Feindbildern.

    

"Furios, lustvoll sinnlich": SCHLACHTEN! am Theater Freiburg

Mit "einer furiosen, lustvoll sinnlichen Inszenierung" (Badische Zeitung) der SCHLACHTEN! von Tom Lanoye und Luk Perceval (Ü: Rainer Kersten/Klaus Reichert), in der Regie von Christoph Frick, hat das Theater Freiburg...weiterlesen »

© Stephan Vanfleteren

Mit "einer furiosen, lustvoll sinnlichen Inszenierung" (Badische Zeitung) der SCHLACHTEN! von Tom Lanoye und Luk Perceval (Ü: Rainer Kersten/Klaus Reichert), in der Regie von Christoph Frick, hat das Theater Freiburg die neue Spielzeit eröffnet. Der Text ist auch als Buchausgabe» erhältlich.

    

"Raffiniert": KRIEGER IM GELEE jetzt auch als Hörspiel

"Wie ein lückenhaftes Puzzle" sei Claudius Lünstedts KRIEGER IM GELEE, erzähltechnisch "raffiniert ... gebaut" und mit "genaue[r] Figurenzeichnung" - so Jochen Meißner (Medienkorrespondenz) über...weiterlesen »

"Wie ein lückenhaftes Puzzle" sei Claudius Lünstedts KRIEGER IM GELEE, erzähltechnisch "raffiniert ... gebaut" und mit "genaue[r] Figurenzeichnung" - so Jochen Meißner (Medienkorrespondenz) über die Hörspieladaption von Lünstedts Dreipersonenstück (R: Cordula Dickmeiß): "Bleibt nur die Frage, warum es acht Jahre gedauert hat, um Claudius Lünstedt auch als Hörspielautor zu entdecken." Und die Frage, welches Theater das originäre Theaterstück, nach der missglückten Uraufführung am Wiener Schauspielhaus, neu entdeckt?

    

"Aktueller denn je": UNSCHULD am Volkstheater München

Mit Dea Lohers UNSCHULD hat das Volkstheater München die neue Spielzeit eröffnet, in der Regie von Lilja Rupprecht. Das Stück, ein Panoptikum der Verzweifelten und Verstrickten, der Schuld-, Tod- und Schicksalssucher, beginnt...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

Mit Dea Lohers UNSCHULD hat das Volkstheater München die neue Spielzeit eröffnet, in der Regie von Lilja Rupprecht. Das Stück, ein Panoptikum der Verzweifelten und Verstrickten, der Schuld-, Tod- und Schicksalssucher, beginnt mit zwei illegalen Einwanderern, die aus Angst vor dem Entdecktwerden einer Ertrinkenden nicht zu Hilfe eilen. Ein Auftakt, "heute aktueller denn je, aufgeladen durch die Bilder der übervoll mit Menschen beladenen Flüchtlingsboote" (Süddeutsche Zeitung, Karen Bauer). Nächste UNSCHULD-Premieren: Landesbühne Niedersachsen Nord (P: 11.3.2017, R: Eva Lange) und Theater Kiel (P: 22.4.2017, R: Malte Kreutzfeldt). Am 22.4.2017 kommt außerdem DIEBE am Stadttheater Gießen (R: Wolfgang Hofmann) heraus. Dea Loher in unserem Buchshop »

    

HAUS BLAUES WUNDER für Deutschen Kindertheaterpreis nominiert

Als eines von drei Stücken ist Ingeborg von Zadows HAUS BLAUES WUNDER (5+) für den Deutschen Kindertheaterpreis nominiert. "In ihrer Märchenparabel für Kinder führt die Autorin den philosophischen Diskurs über Haben und...weiterlesen »

© Friederike Hentschel

Als eines von drei Stücken ist Ingeborg von Zadows HAUS BLAUES WUNDER (5+) für den Deutschen Kindertheaterpreis nominiert. "In ihrer Märchenparabel für Kinder führt die Autorin den philosophischen Diskurs über Haben und Sein auf überzeugend bildhafte Art und Weise. Ein intelligentes Stück für das Kindertheater, dessen einfache Fabel nicht über die Komplexität des verhandelten Themas hinwegtäuschen will", heißt es in der Begründung der Jury. Die Preisverleihung mit der Verkündung und Würdigung der Preisträger findet am 3. November 2016 im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt. In der Regie von Marcelo Diaz wurde HAUS BLAUES WUNDER am Schnawwl am Nationaltheater Mannheim uraufgeführt.

    

"Ein brutales Werk ...

... hat Mouawad geschrieben, brutal in seiner sprachlichen Deutlichkeit und der Drastik der Gedanken", so Valeria Heintges in ihrer nachtkritik über die Schweizer EA von Wajdi Mouawads Stück HIMMEL (Ü: Uli Menke) am...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

... hat Mouawad geschrieben, brutal in seiner sprachlichen Deutlichkeit und der Drastik der Gedanken", so Valeria Heintges in ihrer nachtkritik über die Schweizer EA von Wajdi Mouawads Stück HIMMEL (Ü: Uli Menke) am Zürcher Theater Neumarkt, inszeniert von Simone Blattner. Mouawads theatraler Thriller über die Angst vor islamistischem Terror, über Spionage und die Wut einer orientierungslosen Jugend im Westen, sei spannend, denn: "zu gut ist der Text geschrieben, zu kräftig in seinen Aussagen. Und zu genau sind die Charaktere – auch in den Kostümen von Sabin Fleck – angelegt [...] Eine kraftvolle, kluge Inszenierung eines kraftvoll-klugen Stücks."

    

Mein Vater, der Mörder

Zur diesjährigen Spielzeiteröffnung am Jungen Schauspielhaus Hamburg hat Klaus Schumacher erneut einen großen Stoff von Ad de Bont inszeniert und zur deutschsprachigen Erstaufführung (Ü: Barbara Buri) gebracht: Die...weiterlesen »

© Sanne Peper

Zur diesjährigen Spielzeiteröffnung am Jungen Schauspielhaus Hamburg hat Klaus Schumacher erneut einen großen Stoff von Ad de Bont inszeniert und zur deutschsprachigen Erstaufführung (Ü: Barbara Buri) gebracht: Die Familientragödie LÜGEN (15+) ist die Geschichte eines holländischen Jugendlichen, der erfahren muss, dass sein Vater eine unheilvolle Rolle im Völkermord der Hutu an den Tutsi in Ruanda gespielt hat. In einer „aufwühlenden und intensiven Inszenierung“ (Hamburger Abendblatt) mit nur drei Spielern übernimmt die „wieder einmal herausragende Adjidome […] gleich vier Rollen“ und Hermann Book „gelingt die schier unmenschliche Balance zwischen liebendem Vater und Monster.“ (Hamburger Morgenpost). Das Stück sei „weder für Publikum unter 15 Jahren noch für schwache Nerven geeignet, aber eben auch starker Stoff“, so die Hamburger Morgenpost.

    
Premieren
Sa
23
Sep
Theater Basel
DIE NACHT KURZ VOR DEN WäLDERN
von Bernard-Marie Koltès
Deutsch von Hans-Joachim Ruckhäberle
R: Robin Ormond
Sa
23
Sep
Deutsches Theater Göttingen
HIMMEL
von Wajdi Mouawad
Deutsch von Uli Menke
R: Brit Bartkowiak
Sa
23
Sep
Schauspielhaus Graz
KöNIG ARTUS A-EA
R: Georg Schütky
So
24
Sep
Stadttheater Pforzheim
ANGST ESSEN SEELE AUF
R: Annett Kruschke
Do
28
Sep
Cie Les Rivages / Actisce Centre Paris Anim' les Halles, Paris (F)
DIE BITTEREN TRäNEN DER PETRA VON KANT
R: Maxim Prévot
Fr
29
Sep
Theaterhaus Ensemble, Frankfurt
BILLY DE KID DSE
von Herman van de Wijdeven
Deutsch von Rob Vriens
R: Rob Vriens
Sa
30
Sep
MBUK Young People's Theatre, Tuapse (RUS)
AN DER ARCHE UM ACHT
R: Alexandr Nikolaev
Sa
30
Sep
PRINZREGENTTHEATER, Bochum
DIE ZOFEN
von Jean Genet
Deutsch von Simon Werle
R: Lisa Fumega
Sa
30
Sep
Theater Bremen
FREMDES HAUS
R: Alize Zandwijk
Sa
30
Sep
Anhaltisches Theater Dessau
GAS
von Tom Lanoye
Deutsch von Rainer Kersten
R: Georg Florian