Aktuelles

'Ehe für alle': Michael Drukers Komödie PATRICK ANDERTHALB

In Skandinavien gibt es sie schon länger, nun hat der Bundestag sie auch hierzulande beschlossen: die sog. 'Homo-Ehe', und damit das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare. Zu welchen Verwicklungen das führen kann, hat...weiterlesen »

In Skandinavien gibt es sie schon länger, nun hat der Bundestag sie auch hierzulande beschlossen: die sog. 'Homo-Ehe', und damit das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare. Zu welchen Verwicklungen das führen kann, hat vor mehr als 20 Jahren der schwedische Autor Michael Druker in seiner Komödie PATRICK ANDERTHALB (Ü: Dirk H. Fröse) gezeigt: Göran und Sven wünschen sich ein anderthalbjähriges Kleinkind; doch durch einen Behördenfehler kommt: Patrick, 15, homophob und vorbestraft! Das Stück ist für ein jugendliches Publikum ebenso geeignet wie für erwachsene Zuschauer, zu sehen u.a. seit 3 Jahren in einer Tourneeproduktion der Theatergastspiele Fürth (R: Thomas Rohmer).

    

Österreichische Erstaufführung: WIR WÜTENDEN von Nora Mansmann

Am 30. Juni hat die Österreichische Erstaufführung von Nora Mansmanns WIR WÜTENDEN in der Regie von Madeleine Weiler am Theater im Lendbräukeller in Schwaz/Tirol Premiere. Das Stück nähert sich auf tragikomische Weise dem...weiterlesen »

Am 30. Juni hat die Österreichische Erstaufführung von Nora Mansmanns WIR WÜTENDEN in der Regie von Madeleine Weiler am Theater im Lendbräukeller in Schwaz/Tirol Premiere. Das Stück nähert sich auf tragikomische Weise dem Thema Demenz. Im Zentrum stehen Vater und Sohn, die aufgrund der Erkrankung des Vaters gezwungen werden, sich neu aufeinander einzustellen... In Schwaz war Nora Mansmann zuvor im November/Dezember 2016 als Stadtschreiberin zu Gast.

    

IM GRELLEN LICHT uraufgeführt

"Langanhaltenden Beifall" (Fellbacher Stadtanzeiger) gab es für die Uraufführung von Tanjana Tsouvelis' IM GRELLEN LICHT im Rahmen des Europäischen Kultursommers Fellbach (R: Timae Farkas/Peter Hauser) "In...weiterlesen »

© Carl Brunn

"Langanhaltenden Beifall" (Fellbacher Stadtanzeiger) gab es für die Uraufführung von Tanjana Tsouvelis' IM GRELLEN LICHT im Rahmen des Europäischen Kultursommers Fellbach (R: Timae Farkas/Peter Hauser) "In knappen Szenen" erzählt Tsouvelis eine europäische Flüchtlingsgeschichte: die Geschichte von Odeta und ihrer Familie, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben in den Neunziger Jahren aus Albanien nach Griechenland auswandern, dort jedoch ein Leben im Halbdunkel führen müssen, zwischen Duldung, Anpassung und Ablehnung. Ein Stück, das sich wie eine Folie liest für heutige Erfahrungen von Flüchtlingen - nicht nur in Griechenland.

    

"Mühlpromenade" an den Wuppertaler Bühnen

Unter dem Titel MÜHLPROMENADE zeigen die Wuppertaler Bühnen am Freitag, 23. Juni, einen Abend zu Ehren Karl Otto Mühls. »Ich möchte nicht aus Wuppertal gegangen sein, ohne dem großen Literaten, Bühnenautor und Menschendichter...weiterlesen »

Unter dem Titel MÜHLPROMENADE zeigen die Wuppertaler Bühnen am Freitag, 23. Juni, einen Abend zu Ehren Karl Otto Mühls. »Ich möchte nicht aus Wuppertal gegangen sein, ohne dem großen Literaten, Bühnenautor und Menschendichter Karl Otto Mühl meine Referenz zu erweisen! Freuen Sie sich auf einen Theaterabend voller Geschichten, Anekdoten, Szenen und Songs aus dem Werk. Und natürlich auf Karl Otto Mühl selbst!«, so die scheidende Intendantin Susanne Abbrederis. Beginn ist um 19.30 Uhr im Theater am Engelsgarten.

    

"Nordic Radio Drama Prize" 2017 an Kristofer Grønskag

Kristofer Grønskag erhält den "Nordic Radio Drama Prize" 2017 für die Produktion des norwegischen Radio- und TV-Senders NRK seines Stückes DEN ELSKEDE (engl. Titel The Beloved). Hierzulande zu entdecken sind sein...weiterlesen »

© Andrea Hovik

Kristofer Grønskag erhält den "Nordic Radio Drama Prize" 2017 für die Produktion des norwegischen Radio- und TV-Senders NRK seines Stückes DEN ELSKEDE (engl. Titel The Beloved). Hierzulande zu entdecken sind sein Kindertheaterstück SATELLITEN AM NACHTHIMMEL sowie das Jugendtheaterstück RUNTER AUF NULL (Übersetzung jeweils: Nelly Winterhalder). Beide Stücke sind frei zur DSE.

    

WIR SIND LUTHER

Ein "burlesker Spaß" (Gießener Anzeiger), ein "freches, kabarettistisches Vergnügen" (Oberhessische Presse) ist WIR SIND LUTHER, Marc Beckers Auftragsstück zum Reformationsjahr für das Landestheater...weiterlesen »

© Hans Jörg Michel

Ein "burlesker Spaß" (Gießener Anzeiger), ein "freches, kabarettistisches Vergnügen" (Oberhessische Presse) ist WIR SIND LUTHER, Marc Beckers Auftragsstück zum Reformationsjahr für das Landestheater Marburg. Die UA hat Marc Becker in Eigenregie als Open-Air-Spektakel auf dem Marburger Marktplatz inszeniert und lässt sowohl die Titelfigur als auch einige Nebenrollen von 9 Darstellern spielen

    

"ASSITEJ Inspirational Playwrights Award" an Suzanne Lebeau

Für ihre Verdienste um das Kinder- und Jugendtheater ist Suzanne Lebeau im süfafrikanischen Kapstadt mit dem erstmal verliehenen ASSITEJ Inspirational Playwrights Award ausgezeichnet worden. Ihr Kinderstück GRETEL UND HÄNSEL...weiterlesen »

© Francois-Xavier Gaudreault

Für ihre Verdienste um das Kinder- und Jugendtheater ist Suzanne Lebeau im süfafrikanischen Kapstadt mit dem erstmal verliehenen ASSITEJ Inspirational Playwrights Award ausgezeichnet worden. Ihr Kinderstück GRETEL UND HÄNSEL (Ü: Frank Heibert) wird im März 2018 am theater erlebnis in Hannover erstmals in deutscher Sprache aufgeführt. Abgedruckt ist der Text in dem Band Spielplatz 29. Fünf Theaterstücke über Geschwister.

    

"Stück der Stunde" - Koltès‘ RÜCKKEHR IN DIE WÜSTE am Residenztheater

Vor dem Hintergrund des Algerienkriegs erzählt die 1988 uraufgeführte Tragikomödie RÜCKKEHR IN DIE WÜSTE (Ü: Simon Werle) von den beengten Verhältnissen in der Wüste der französischen Provinz, wo Rassismus, Nationalismus,...weiterlesen »

© Elsa Ruiz

Vor dem Hintergrund des Algerienkriegs erzählt die 1988 uraufgeführte Tragikomödie RÜCKKEHR IN DIE WÜSTE (Ü: Simon Werle) von den beengten Verhältnissen in der Wüste der französischen Provinz, wo Rassismus, Nationalismus, Chauvinismus und sexuelle Willkür wuchern. In der Münchner Erstaufführung dieses Spätwerks von Bernard-Marie Koltès inszeniert Amélie Niermeyer diese Rückkehr als "[…] turbulenten Boulevard […]. Dass sie damit nicht baden geht, sondern vielmehr einen triumphalen Erfolg am Residenztheater einfährt, hat dreierlei Gründe: die unvermutet aktuelle Stückvorlage über Herren und Knechte und den Zusammenprall der Kulturen; die kluge Gewissheit, dass in jeder Komödie eine Tragödie steckt; die großartigen Schauspieler und Schauspielerinnen […]." (Süddeutsche Zeitung) "Zur Renaissance des Rassismus in ganz Europa ist der fast 30 Jahre alte Text das Stück der Stunde", so die Abendzeitung.

    

"Überraschend aktuell"

... erzähle KAMPF DES NEGERS UND DER HUNDE von Bernard-Marie Koltès (Ü: Simon Werle) von "Angst und Unsicherheit einer Gesellschaft, die plötzlich konfrontiert ist mit Menschen, die nicht dazugehören und auch nicht wieder...weiterlesen »

© Elsa Ruiz

... erzähle KAMPF DES NEGERS UND DER HUNDE von Bernard-Marie Koltès (Ü: Simon Werle) von "Angst und Unsicherheit einer Gesellschaft, die plötzlich konfrontiert ist mit Menschen, die nicht dazugehören und auch nicht wieder verschwinden", so Ulrike Gondorf auf Deutschlandfunk Kultur. Am Schauspielhaus Bochum habe Regisseur Roger Vontobel das Stück mit einem "großartig interagierenden Ensemble" auf die Bühne gebracht. "Ein grandioser Text", gespielt von "vier großartige[n] Schauspieler[n]", findet Martin Krumbholz in der Süddeutschen Zeitung. Am 27. Mai folgt die nächste Koltès-Premiere: Amélie Niermeyer inszeniert RÜCKKEHR IN DIE WÜSTE am Bayerischen Staatsschauspiel.

    

Turbulente Komödie über die 68er und heute: MEHR HIGH ALS FREI

"Temporeich" und "witzig" setzt sich Alexandra Maxeiner in ihrer Komödie MEHR HIGH ALS FREI mit der "Kluft zwischen vermeintlicher Freiheit und Spießertum" auseinander, so die Lippische...weiterlesen »

"Temporeich" und "witzig" setzt sich Alexandra Maxeiner in ihrer Komödie MEHR HIGH ALS FREI mit der "Kluft zwischen vermeintlicher Freiheit und Spießertum" auseinander, so die Lippische Landeszeitung über die Premiere am Landestheater Detmold, in der Regie von Alexander Flache: "Langanhaltenden Applaus gab es am Ende". Das Stück ist ein Auftragswerk zum nahenden 50jährigen Jubiläum der 68er und ist in Detmold als Open-Air Produktion zu sehen.

    
Premieren
Do
23
Nov
Theaterhaus Jena
WIRD SCHON WERDEN UA
R: Moritz Schönecker
Fr
24
Nov
Theater Krefeld-Mönchengladbach
ANTIGONE
von Sophokles
Deutsch von Peter Krumme
R: Matthias Gehrt
Fr
24
Nov
Mezzanin Theater, Graz
SPATZ FRITZ
R: Martina Kolbinger-Reiner
Fr
24
Nov
Theater Laboratorium, Oldenburg
UND AUCH SO BITTERKALT
R: Pavel Möller-Lück
Fr
01
Dez
Junges Theater Göttingen
ER IST WIEDER DA
R: Michaela Dicu
Fr
01
Dez
Slovensko ljudsko gledališce Celje (Slovene People's Theatre Celje), Celje (SL)
MäNNERHORT SL-EA
R: Sandy Lopicic
Sa
02
Dez
theater // an der rott, Eggenfelden
AN DER ARCHE UM ACHT
R: Markus Steinwender
Sa
02
Dez
Burgtheater Wien
AN DER ARCHE UM ACHT
R: Julia Burger
Sa
02
Dez
Deutsches Theater Berlin
DIE ZOFEN
von Jean Genet
Deutsch von Simon Werle
R: Ivan Panteleev
Di
05
Dez
KosmosTheater/Link.*, Wien
MUTTERSPRACHE MAMELOSCHN
R: Sara Ostertag