Aktuelles

"Aktueller denn je": UNSCHULD am Volkstheater München

Mit Dea Lohers UNSCHULD hat das Volkstheater München die neue Spielzeit eröffnet, in der Regie von Lilja Rupprecht. Das Stück, ein Panoptikum der Verzweifelten und Verstrickten, der Schuld-, Tod- und Schicksalssucher, beginnt...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

Mit Dea Lohers UNSCHULD hat das Volkstheater München die neue Spielzeit eröffnet, in der Regie von Lilja Rupprecht. Das Stück, ein Panoptikum der Verzweifelten und Verstrickten, der Schuld-, Tod- und Schicksalssucher, beginnt mit zwei illegalen Einwanderern, die aus Angst vor dem Entdecktwerden einer Ertrinkenden nicht zu Hilfe eilen. Ein Auftakt, "heute aktueller denn je, aufgeladen durch die Bilder der übervoll mit Menschen beladenen Flüchtlingsboote" (Süddeutsche Zeitung, Karen Bauer). Nächste UNSCHULD-Premieren: Landesbühne Niedersachsen Nord (P: 11.3.2017, R: Eva Lange) und Theater Kiel (P: 22.4.2017, R: Malte Kreutzfeldt). Am 22.4.2017 kommt außerdem DIEBE am Stadttheater Gießen (R: Wolfgang Hofmann) heraus. Dea Loher in unserem Buchshop »

    

HAUS BLAUES WUNDER für Deutschen Kindertheaterpreis nominiert

Als eines von drei Stücken ist Ingeborg von Zadows HAUS BLAUES WUNDER (5+) für den Deutschen Kindertheaterpreis nominiert. "In ihrer Märchenparabel für Kinder führt die Autorin den philosophischen Diskurs über Haben und...weiterlesen »

© Friederike Hentschel

Als eines von drei Stücken ist Ingeborg von Zadows HAUS BLAUES WUNDER (5+) für den Deutschen Kindertheaterpreis nominiert. "In ihrer Märchenparabel für Kinder führt die Autorin den philosophischen Diskurs über Haben und Sein auf überzeugend bildhafte Art und Weise. Ein intelligentes Stück für das Kindertheater, dessen einfache Fabel nicht über die Komplexität des verhandelten Themas hinwegtäuschen will", heißt es in der Begründung der Jury. Die Preisverleihung mit der Verkündung und Würdigung der Preisträger findet am 3. November 2016 im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt. In der Regie von Marcelo Diaz wurde HAUS BLAUES WUNDER am Schnawwl am Nationaltheater Mannheim uraufgeführt.

    

"Ein brutales Werk ...

... hat Mouawad geschrieben, brutal in seiner sprachlichen Deutlichkeit und der Drastik der Gedanken", so Valeria Heintges in ihrer nachtkritik über die Schweizer EA von Wajdi Mouawads Stück HIMMEL (Ü: Uli Menke) am...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

... hat Mouawad geschrieben, brutal in seiner sprachlichen Deutlichkeit und der Drastik der Gedanken", so Valeria Heintges in ihrer nachtkritik über die Schweizer EA von Wajdi Mouawads Stück HIMMEL (Ü: Uli Menke) am Zürcher Theater Neumarkt, inszeniert von Simone Blattner. Mouawads theatraler Thriller über die Angst vor islamistischem Terror, über Spionage und die Wut einer orientierungslosen Jugend im Westen, sei spannend, denn: "zu gut ist der Text geschrieben, zu kräftig in seinen Aussagen. Und zu genau sind die Charaktere – auch in den Kostümen von Sabin Fleck – angelegt [...] Eine kraftvolle, kluge Inszenierung eines kraftvoll-klugen Stücks."

    

Mein Vater, der Mörder

Zur diesjährigen Spielzeiteröffnung am Jungen Schauspielhaus Hamburg hat Klaus Schumacher erneut einen großen Stoff von Ad de Bont inszeniert und zur deutschsprachigen Erstaufführung (Ü: Barbara Buri) gebracht: Die...weiterlesen »

© Sanne Peper

Zur diesjährigen Spielzeiteröffnung am Jungen Schauspielhaus Hamburg hat Klaus Schumacher erneut einen großen Stoff von Ad de Bont inszeniert und zur deutschsprachigen Erstaufführung (Ü: Barbara Buri) gebracht: Die Familientragödie LÜGEN (15+) ist die Geschichte eines holländischen Jugendlichen, der erfahren muss, dass sein Vater eine unheilvolle Rolle im Völkermord der Hutu an den Tutsi in Ruanda gespielt hat. In einer „aufwühlenden und intensiven Inszenierung“ (Hamburger Abendblatt) mit nur drei Spielern übernimmt die „wieder einmal herausragende Adjidome […] gleich vier Rollen“ und Hermann Book „gelingt die schier unmenschliche Balance zwischen liebendem Vater und Monster.“ (Hamburger Morgenpost). Das Stück sei „weder für Publikum unter 15 Jahren noch für schwache Nerven geeignet, aber eben auch starker Stoff“, so die Hamburger Morgenpost.

    

MEINE SCHWESTER SHEHERAZADE uraufgeführt

Mit Mathilda Fatima Onurs Kinderstück MEINE SCHWESTER SHEHERAZADE (6+) hat das Junge Düsseldorfer Schauspielhaus die Spielzeit unter neuer Leitung eröffnet. Grete Pagan hat das Auftragswerk inszeniert. Das...weiterlesen »

© Daniela Janjic

Mit Mathilda Fatima Onurs Kinderstück MEINE SCHWESTER SHEHERAZADE (6+) hat das Junge Düsseldorfer Schauspielhaus die Spielzeit unter neuer Leitung eröffnet. Grete Pagan hat das Auftragswerk inszeniert. Das "bravourös" aufspielende Ensemble, so die Rheinische Post, zeige, "was im Leben zählt, was Mut, Fantasie und Beharrlichkeit bewirken. Und dass man nie vergessen darf, was einmal war."

    

"Grandios": Premiere von Tom Lanoyes KÖNIGIN LEAR in Frankfurt

Mit Begeisterung haben Publikum und Presse die DSE von Tom Lanoyes KÖNIGIN LEAR (Ü: Rainer Kersten) am Schauspiel Frankfurt, inszeniert von Kay Voges, aufgenommen. Josefin Platt spielt die Titelrolle. "Mit ihr hat Lanoye...weiterlesen »

© Stephan Vanfleteren

Mit Begeisterung haben Publikum und Presse die DSE von Tom Lanoyes KÖNIGIN LEAR (Ü: Rainer Kersten) am Schauspiel Frankfurt, inszeniert von Kay Voges, aufgenommen. Josefin Platt spielt die Titelrolle. "Mit ihr hat Lanoye eine Frauenfigur geschaffen, wie es kaum welche gibt im Theater, eine facettenreiche, faszinierende Frau jenseits der Sechzig, Herrscherin, Mutter, Liebende, Rächerin." (Nachtkritik.de) Ein "grandiose[s] 'King Lear'-Remake" (FAZ), in einer "poetischen, gleichwohl kein Blatt vor den Mund nehmenden Vergegenwärtigung" des Shakespeareschen Stoffes (Frankfurter Rundschau). "Ja – wieder gelingt Tom Lanoye die 'Überschreibung' eines klassischen Stoffes." (Deutschlandradio Kultur) Der Stücktext ist, zusammen mit Lanoyes Monodrama GAS, in der Theaterbibliothek erschienen.

    

"Die Fremden werden sich mit den Einheimischen vereinen...“

"... und die Einheimischen werden noch weitere Fremde aufnehmen / Denn jeder wird sich seines Vaters / Seiner Mutter erinnern / Und wird sich sagen /

Auch sie liefen voller Entsetzen / Durch dunkle Nächte / Und...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

"... und die Einheimischen werden noch weitere Fremde aufnehmen / Denn jeder wird sich seines Vaters / Seiner Mutter erinnern / Und wird sich sagen /
Auch sie liefen voller Entsetzen / Durch dunkle Nächte / Und fürchteten das ewige Exil." So heißt es in Wajdi Mouawads DER SONNE UND DEM TOD KANN MAN NICHT INS AUGE SEHEN (Ü: Uli Menke), mit dem am Stadttheater Gießen die neue Spielzeit eröffnet wurde. Das zeitgenössische Stück mit seinen zentralen Themen Flucht, Vertreibung und Gewalt, eine sprachmächtige Montage der Tragödien von Sophokles, Aischylos und Euripides, wurde von Hüseyin Michael Cirpici in Szene gesetzt. Der Inszenierung gelinge es, so der Gießener Anzeiger, eine moderne Formensprache „als Träger der Gegenwart geschickt mit der Historizität des klassischen Mythos in einem angemessenen konservativen Sprachgebrauch“ zu verbinden. Sein Urteil: „unbedingt ansehen!“

    

"Fulminant": 3 Thalbach-"Witwen"

Drei Thalbach-Generationen zusammen auf der Bühne: Katharina, Tochter Anna und Enkelin Nellie lasen und spielten in Potsdam WITWENDRAMEN von Fitzgerald Kusz. "Eine gran­diose Mate­ri­al­samm­lung zum Thema Witwen, die...weiterlesen »

Drei Thalbach-Generationen zusammen auf der Bühne: Katharina, Tochter Anna und Enkelin Nellie lasen und spielten in Potsdam WITWENDRAMEN von Fitzgerald Kusz. "Eine gran­diose Mate­ri­al­samm­lung zum Thema Witwen, die einer Vollblutkomödiantin wie Katharina Thal­bach jede Menge Fut­ter bietet. [...] Stehende Ovationen" für den "fulminanten Thea­terabend". Textur, Astrid Priebs-Tröger Die WITWENDRAMEN gibt es auch als Buch in der Theaterbibliothek.

    

"Sperrs Niederbayern ist heute fast überall"

... so Christoph Leibold in der September-Ausgabe von Theater der Zeit: Für eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Werk von Martin Sperr jedenfalls seien "Bezüge zur Gegenwart ausreichend gegeben". Aktuell sind...weiterlesen »

... so Christoph Leibold in der September-Ausgabe von Theater der Zeit: Für eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Werk von Martin Sperr jedenfalls seien "Bezüge zur Gegenwart ausreichend gegeben". Aktuell sind die JAGDSZENEN AUS NIEDERBAYERN zu sehen am Münchner Residenztheater (R: Martin Kusej, Übernahme der Münchner Kammerspiele), am Theater Schloß Maßbach, an der Tafelhalle Nürnberg und am Teatr Polski in Poznan.

    

GLÜCKSFORSCHER "mit viel Spaß und Leichtigkeit"

In Eigenregie hat Marc Becker die Uraufführung seines Kinderstücks DIE GLÜCKSFORSCHER (8+) am Oldenburgischen Staatstheater inszeniert: Dem Stück gelingt es, "philosophische Gedanken in einer kindgerechten Sprache, mit...weiterlesen »

© Hans Jörg Michel

In Eigenregie hat Marc Becker die Uraufführung seines Kinderstücks DIE GLÜCKSFORSCHER (8+) am Oldenburgischen Staatstheater inszeniert: Dem Stück gelingt es, "philosophische Gedanken in einer kindgerechten Sprache, mit viel Spaß und Leichtigkeit darzustellen, ohne lehrerhaft den Zeigefinger zu erheben", so Nordwest-Zeitung: "Ohne es zu bemerken, verfolgen Jung und Alt 55 Minuten lang wie gebannt die Dialoge der beiden Schauspieler, die sich eilig von Idee zu Idee bewegen und dabei so viel Abwechslung in ihr Spiel bringen, dass kaum zu bemerken ist, dass hier nur zwei Darsteller die gesamte Vorstellung bewältigen." "Das Publikum macht diese Vorstellung sehr glücklich: tosender Applaus!" Bild Bremen
Marc Beckers Stück "für Kinder von 8 bis 108", wurde im Rahmen von "Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater", einem Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Literaturfonds e.V., mit Mitteln der Kulturstiftung des Bundes gefördert.

    
Premieren
Do
31
Aug
Stadttheater Gießen
DIE BARBAREN
R: Kirsten Uttendorf
So
03
Sep
Theater Koblenz
ÜBER LANG ODER KURZ
R: Stephan Siegfried
Fr
08
Sep
Tokyo Engeki Ensemble, Tokyo (J)
DIEBE
R: Yoshinori Koke
Sa
09
Sep
Theater Bonn
BONNOPOLY UA
R: Volker Lösch
So
10
Sep
Schlosspark Theater Berlin
KAMELIENDAME UA
von Alexandre Dumas
in einer Fassung von Ulrich Hub
R: Philip Tiedemann
Di
12
Sep
Volksbühne Michendorf
BURNING LOVE
R: Alexandra Marinescu
Do
14
Sep
Düsseldorfer Schauspielhaus
DIE ORESTIE DES AISCHYLOS
von Aischylos
Deutsch von Peter Stein
R: Simon Solberg
Fr
15
Sep
Schauspielbühnen Stuttgart
MARTIN LUTHER & THOMAS MüNZER ODER DIE EINFüHRUNG DER BUCHHALTUNG
R: Manfred Langner
Sa
16
Sep
Thalia Theater, Hamburg
IN DER EINSAMKEIT DER BAUMWOLLFELDER
R: Christiane Jatahy
Sa
16
Sep
Kunstraum im KaBeTé, Bonn
LAND OHNE WORTE
R: Vanessa Topf