Aktuelles

"Ein kluges Stück und eines, das an seiner eigenen Absurdität Spaß hat"

... so Jan Fischer auf nachtkritik.de über PEAK WHITE ODER WIRR SINKT DAS VOLK, das allerdings auch "irrsinnig dicht gepackt" sei. In seinem Auftragsstück für Theater Heidelberg (R: Kevin Rittberger) und Deutsches...weiterlesen »

... so Jan Fischer auf nachtkritik.de über PEAK WHITE ODER WIRR SINKT DAS VOLK, das allerdings auch "irrsinnig dicht gepackt" sei. In seinem Auftragsstück für Theater Heidelberg (R: Kevin Rittberger) und Deutsches Theater Göttingen (R: Katharina Ramser) erzählt Kevin Rittberger auf grotesk-komische und zugleich höchst intelligente Weise von der pflegebedürftigen deutschen Kultur, von den Schreckensszenarien der Neuen Rechten, dem "großen Austausch" des Volkes, von Heimat und Identität, von gegenwärtigen Ängsten und Feindbildern.

    

"Furios, lustvoll sinnlich": SCHLACHTEN! am Theater Freiburg

Mit "einer furiosen, lustvoll sinnlichen Inszenierung" (Badische Zeitung) der SCHLACHTEN! von Tom Lanoye und Luk Perceval (Ü: Rainer Kersten/Klaus Reichert), in der Regie von Christoph Frick, hat das Theater Freiburg...weiterlesen »

© Stephan Vanfleteren

Mit "einer furiosen, lustvoll sinnlichen Inszenierung" (Badische Zeitung) der SCHLACHTEN! von Tom Lanoye und Luk Perceval (Ü: Rainer Kersten/Klaus Reichert), in der Regie von Christoph Frick, hat das Theater Freiburg die neue Spielzeit eröffnet. Der Text ist auch als Buchausgabe» erhältlich.

    

"Raffiniert": KRIEGER IM GELEE jetzt auch als Hörspiel

"Wie ein lückenhaftes Puzzle" sei Claudius Lünstedts KRIEGER IM GELEE, erzähltechnisch "raffiniert ... gebaut" und mit "genaue[r] Figurenzeichnung" - so Jochen Meißner (Medienkorrespondenz) über...weiterlesen »

"Wie ein lückenhaftes Puzzle" sei Claudius Lünstedts KRIEGER IM GELEE, erzähltechnisch "raffiniert ... gebaut" und mit "genaue[r] Figurenzeichnung" - so Jochen Meißner (Medienkorrespondenz) über die Hörspieladaption von Lünstedts Dreipersonenstück (R: Cordula Dickmeiß): "Bleibt nur die Frage, warum es acht Jahre gedauert hat, um Claudius Lünstedt auch als Hörspielautor zu entdecken." Und die Frage, welches Theater das originäre Theaterstück, nach der missglückten Uraufführung am Wiener Schauspielhaus, neu entdeckt?

    

"Aktueller denn je": UNSCHULD am Volkstheater München

Mit Dea Lohers UNSCHULD hat das Volkstheater München die neue Spielzeit eröffnet, in der Regie von Lilja Rupprecht. Das Stück, ein Panoptikum der Verzweifelten und Verstrickten, der Schuld-, Tod- und Schicksalssucher, beginnt...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

Mit Dea Lohers UNSCHULD hat das Volkstheater München die neue Spielzeit eröffnet, in der Regie von Lilja Rupprecht. Das Stück, ein Panoptikum der Verzweifelten und Verstrickten, der Schuld-, Tod- und Schicksalssucher, beginnt mit zwei illegalen Einwanderern, die aus Angst vor dem Entdecktwerden einer Ertrinkenden nicht zu Hilfe eilen. Ein Auftakt, "heute aktueller denn je, aufgeladen durch die Bilder der übervoll mit Menschen beladenen Flüchtlingsboote" (Süddeutsche Zeitung, Karen Bauer). Nächste UNSCHULD-Premieren: Landesbühne Niedersachsen Nord (P: 11.3.2017, R: Eva Lange) und Theater Kiel (P: 22.4.2017, R: Malte Kreutzfeldt). Am 22.4.2017 kommt außerdem DIEBE am Stadttheater Gießen (R: Wolfgang Hofmann) heraus. Dea Loher in unserem Buchshop »

    

HAUS BLAUES WUNDER für Deutschen Kindertheaterpreis nominiert

Als eines von drei Stücken ist Ingeborg von Zadows HAUS BLAUES WUNDER (5+) für den Deutschen Kindertheaterpreis nominiert. "In ihrer Märchenparabel für Kinder führt die Autorin den philosophischen Diskurs über Haben und...weiterlesen »

© Friederike Hentschel

Als eines von drei Stücken ist Ingeborg von Zadows HAUS BLAUES WUNDER (5+) für den Deutschen Kindertheaterpreis nominiert. "In ihrer Märchenparabel für Kinder führt die Autorin den philosophischen Diskurs über Haben und Sein auf überzeugend bildhafte Art und Weise. Ein intelligentes Stück für das Kindertheater, dessen einfache Fabel nicht über die Komplexität des verhandelten Themas hinwegtäuschen will", heißt es in der Begründung der Jury. Die Preisverleihung mit der Verkündung und Würdigung der Preisträger findet am 3. November 2016 im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt. In der Regie von Marcelo Diaz wurde HAUS BLAUES WUNDER am Schnawwl am Nationaltheater Mannheim uraufgeführt.

    

"Ein brutales Werk ...

... hat Mouawad geschrieben, brutal in seiner sprachlichen Deutlichkeit und der Drastik der Gedanken", so Valeria Heintges in ihrer nachtkritik über die Schweizer EA von Wajdi Mouawads Stück HIMMEL (Ü: Uli Menke) am...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

... hat Mouawad geschrieben, brutal in seiner sprachlichen Deutlichkeit und der Drastik der Gedanken", so Valeria Heintges in ihrer nachtkritik über die Schweizer EA von Wajdi Mouawads Stück HIMMEL (Ü: Uli Menke) am Zürcher Theater Neumarkt, inszeniert von Simone Blattner. Mouawads theatraler Thriller über die Angst vor islamistischem Terror, über Spionage und die Wut einer orientierungslosen Jugend im Westen, sei spannend, denn: "zu gut ist der Text geschrieben, zu kräftig in seinen Aussagen. Und zu genau sind die Charaktere – auch in den Kostümen von Sabin Fleck – angelegt [...] Eine kraftvolle, kluge Inszenierung eines kraftvoll-klugen Stücks."

    

Mein Vater, der Mörder

Zur diesjährigen Spielzeiteröffnung am Jungen Schauspielhaus Hamburg hat Klaus Schumacher erneut einen großen Stoff von Ad de Bont inszeniert und zur deutschsprachigen Erstaufführung (Ü: Barbara Buri) gebracht: Die...weiterlesen »

© Sanne Peper

Zur diesjährigen Spielzeiteröffnung am Jungen Schauspielhaus Hamburg hat Klaus Schumacher erneut einen großen Stoff von Ad de Bont inszeniert und zur deutschsprachigen Erstaufführung (Ü: Barbara Buri) gebracht: Die Familientragödie LÜGEN (15+) ist die Geschichte eines holländischen Jugendlichen, der erfahren muss, dass sein Vater eine unheilvolle Rolle im Völkermord der Hutu an den Tutsi in Ruanda gespielt hat. In einer „aufwühlenden und intensiven Inszenierung“ (Hamburger Abendblatt) mit nur drei Spielern übernimmt die „wieder einmal herausragende Adjidome […] gleich vier Rollen“ und Hermann Book „gelingt die schier unmenschliche Balance zwischen liebendem Vater und Monster.“ (Hamburger Morgenpost). Das Stück sei „weder für Publikum unter 15 Jahren noch für schwache Nerven geeignet, aber eben auch starker Stoff“, so die Hamburger Morgenpost.

    

MEINE SCHWESTER SHEHERAZADE uraufgeführt

Mit Mathilda Fatima Onurs Kinderstück MEINE SCHWESTER SHEHERAZADE (6+) hat das Junge Düsseldorfer Schauspielhaus die Spielzeit unter neuer Leitung eröffnet. Grete Pagan hat das Auftragswerk inszeniert. Das...weiterlesen »

© Daniela Janjic

Mit Mathilda Fatima Onurs Kinderstück MEINE SCHWESTER SHEHERAZADE (6+) hat das Junge Düsseldorfer Schauspielhaus die Spielzeit unter neuer Leitung eröffnet. Grete Pagan hat das Auftragswerk inszeniert. Das "bravourös" aufspielende Ensemble, so die Rheinische Post, zeige, "was im Leben zählt, was Mut, Fantasie und Beharrlichkeit bewirken. Und dass man nie vergessen darf, was einmal war."

    

"Grandios": Premiere von Tom Lanoyes KÖNIGIN LEAR in Frankfurt

Mit Begeisterung haben Publikum und Presse die DSE von Tom Lanoyes KÖNIGIN LEAR (Ü: Rainer Kersten) am Schauspiel Frankfurt, inszeniert von Kay Voges, aufgenommen. Josefin Platt spielt die Titelrolle. "Mit ihr hat Lanoye...weiterlesen »

© Stephan Vanfleteren

Mit Begeisterung haben Publikum und Presse die DSE von Tom Lanoyes KÖNIGIN LEAR (Ü: Rainer Kersten) am Schauspiel Frankfurt, inszeniert von Kay Voges, aufgenommen. Josefin Platt spielt die Titelrolle. "Mit ihr hat Lanoye eine Frauenfigur geschaffen, wie es kaum welche gibt im Theater, eine facettenreiche, faszinierende Frau jenseits der Sechzig, Herrscherin, Mutter, Liebende, Rächerin." (Nachtkritik.de) Ein "grandiose[s] 'King Lear'-Remake" (FAZ), in einer "poetischen, gleichwohl kein Blatt vor den Mund nehmenden Vergegenwärtigung" des Shakespeareschen Stoffes (Frankfurter Rundschau). "Ja – wieder gelingt Tom Lanoye die 'Überschreibung' eines klassischen Stoffes." (Deutschlandradio Kultur) Der Stücktext ist, zusammen mit Lanoyes Monodrama GAS, in der Theaterbibliothek erschienen.

    

"Die Fremden werden sich mit den Einheimischen vereinen...“

"... und die Einheimischen werden noch weitere Fremde aufnehmen / Denn jeder wird sich seines Vaters / Seiner Mutter erinnern / Und wird sich sagen /

Auch sie liefen voller Entsetzen / Durch dunkle Nächte / Und...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

"... und die Einheimischen werden noch weitere Fremde aufnehmen / Denn jeder wird sich seines Vaters / Seiner Mutter erinnern / Und wird sich sagen /
Auch sie liefen voller Entsetzen / Durch dunkle Nächte / Und fürchteten das ewige Exil." So heißt es in Wajdi Mouawads DER SONNE UND DEM TOD KANN MAN NICHT INS AUGE SEHEN (Ü: Uli Menke), mit dem am Stadttheater Gießen die neue Spielzeit eröffnet wurde. Das zeitgenössische Stück mit seinen zentralen Themen Flucht, Vertreibung und Gewalt, eine sprachmächtige Montage der Tragödien von Sophokles, Aischylos und Euripides, wurde von Hüseyin Michael Cirpici in Szene gesetzt. Der Inszenierung gelinge es, so der Gießener Anzeiger, eine moderne Formensprache „als Träger der Gegenwart geschickt mit der Historizität des klassischen Mythos in einem angemessenen konservativen Sprachgebrauch“ zu verbinden. Sein Urteil: „unbedingt ansehen!“

    
Premieren
So
23
Apr
Theater Budenzauber, Freiburg
POMPINIEN
R: Steffi Bürger
So
23
Apr
Münchner Volkstheater
VERSTEHEN SIE DEN DSCHIHADISMUS IN ACHT SCHRITTEN! (ZUCKEN)
R: Abdullah Kenan Karaca
Mi
26
Apr
Theater Budenzauber, Freiburg
RAUS AUS DEM HAUS
R: Steffi Bürger
Mi
26
Apr
Meet Factory, Praha (CZ)
WARUM LäUFT HERR R. AMOK?
von Rainer Werner Fassbinder und Michael Fengler
R: VerRich
Fr
28
Apr
ARTEMiS Schauspielstudio München
DIE NäCHTE DER SCHWESTERN BRONTE
R: Christine Steinhart
Fr
28
Apr
Theater der Keller, Köln
DO BESS MING STADT – KöLN, EINE BAUSTELLE UA
R: Heinz Simon Keller
Sa
29
Apr
Theater Bremen
TARTUFFE
von Molière
Deutsch von Wolfgang Wiens
R: Samuel Weiss
Mi
03
Mai
theater privat, Wien
DER BALKON
von Jean Genet
Deutsch von Peter Krumme
R: Gernot P. Lechner
Fr
05
Mai
Schauspielbühnen Stuttgart
DER GEIZHALS (DER GEIZIGE)
R: Ulf Dietrich
Fr
05
Mai
Theater Bremen
GAS DSE
von Tom Lanoye
Deutsch von Rainer Kersten
R: Alize Zandwijk