Aktuelles

"Stark und anrührend": GAS am Theater Bremen

Einen "starken und anrührenden Text" nennt der Weser Kurier Tom Lanoyes GAS (Ü: Rainer Kersten): ein "kunstvoller" Monolog der Mutter eines islamistischen Attentäters, der in der Regie von Alize Zandwijk...weiterlesen »

© Stephan Vanfleteren

Einen "starken und anrührenden Text" nennt der Weser Kurier Tom Lanoyes GAS (Ü: Rainer Kersten): ein "kunstvoller" Monolog der Mutter eines islamistischen Attentäters, der in der Regie von Alize Zandwijk und mit Fania Sorel am Theater Bremen erstaufgeführt wurde. "Beredt leidend und doch mit glaubwürdiger analytischer Tiefe gestaltet sie ihren Part. Gestisch verhalten und doch stets unweit einer emotionalen Explosion", heißt es weiter im Weser Kurier: "Ein Gewinn für die Bühne eingedenk der Chronik laufender Schreckensereignisse." Nächste Premieren: 15.6. Staatstheater Mainz, R: Daniel Förster, Spiel: Andrea Quirbach; 12.10. TheaterWerkstatt Freiburg, R: Peter W. Hermanns.

    

Joseph-Breitbach-Preis an Dea Loher

Für ihr Gesamtwerk wird Dea Loher mit dem Joseph-Breitbach-Preis 2017 ausgezeichnet. In ihrem "Welttheater" gelinge der Autorin eine einzigartige differenzierte Darstellung von Gewalt und eine Versöhnung von Theater...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

Für ihr Gesamtwerk wird Dea Loher mit dem Joseph-Breitbach-Preis 2017 ausgezeichnet. In ihrem "Welttheater" gelinge der Autorin eine einzigartige differenzierte Darstellung von Gewalt und eine Versöhnung von Theater und Literatur, heißt es in der Begründung der Jury. Der mit 50.000,-- Euro dotierte Preis wird jährlich von der Stiftung Joseph Breitbach und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz verliehen. Die Preisverleihung findet am 22. September im Theater Koblenz statt.

    

DO BESS MING STADT uraufgeführt

Ein "zuverlässiger Gag-Lieferant" voller Anspielungen auf Kölner Lokalpolitik (Kölnische Rundschau) ist DO BESS MING STADT von Marcus Seibert, entstanden als Auftragswerk für das Theater der Keller und uraufgeführt...weiterlesen »

Ein "zuverlässiger Gag-Lieferant" voller Anspielungen auf Kölner Lokalpolitik (Kölnische Rundschau) ist DO BESS MING STADT von Marcus Seibert, entstanden als Auftragswerk für das Theater der Keller und uraufgeführt in der Regie von Hausherr Heinz Simon Keller.

    

ASSITEJ Preis an Rudolf Herfurtner

Mit dem ASSITEJ Preis ist Rudolf Herfurtner im Rahmen des Festivals des Theaters für junges Publikum "Augenblick mal!" ausgezeichnet worden. Zuletzt wurde seine "Geschichte aus der Lutherzeit", MAGDALENA...weiterlesen »

© Ruth Herfurtner

Mit dem ASSITEJ Preis ist Rudolf Herfurtner im Rahmen des Festivals des Theaters für junges Publikum "Augenblick mal!" ausgezeichnet worden. Zuletzt wurde seine "Geschichte aus der Lutherzeit", MAGDALENA HIMMELSTÜRMERIN, an der Münchner Schauburg uraufgeführt. Unterdessen SPATZ FRITZ in Polen derzeit in zwei Produktionen zu sehen: am Teatr Groteska in Krakau und am Teatr Fredry in Gniezno. Rudolf Herfurtner in unserem Buchshop »

    

Kinderarmut

Seit Jahren steigt die Kinderarmut in Deutschland - zu diesem Schluss kommt das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut in seinem neuesten Bericht. Demnach gelten knapp 20 Prozent aller Minderjährigen als arm oder...weiterlesen »

Seit Jahren steigt die Kinderarmut in Deutschland - zu diesem Schluss kommt das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut in seinem neuesten Bericht. Demnach gelten knapp 20 Prozent aller Minderjährigen als arm oder armutsgefährdet. Vor allem die prekären Verhältnisse, in denen Kinder von Flüchtlingen leben, sei für den Anstieg verantwortlich. Was Armut für Heranwachsende bedeutet, haben Felix Huby und Boris Pfeiffer in GANGSTA-GLÜCK beschrieben - ein Stück für Zuschauer ab 8 Jahren über Armut, Prestige und Freundschaft. UA frei!

    

"Überwältigend": DAS ACHTE LEBEN (FÜR BRILKA) in Hamburg

DAS ACHTE LEBEN (FÜR BRILKA), so heißt Nino Haratischwilis "faszinierende Chronik" einer georgisch-russischen Familiengeschichte im 20. Jahrhundert, die "die politische und die Familiengeschichte geschickt und...weiterlesen »

DAS ACHTE LEBEN (FÜR BRILKA), so heißt Nino Haratischwilis "faszinierende Chronik" einer georgisch-russischen Familiengeschichte im 20. Jahrhundert, die "die politische und die Familiengeschichte geschickt und doch lose ineinander" verwebt (nachtkritik.de). Als der Roman im Herbst 2014 in der Frankfurter Verlagsanstalt erschien, löste er Begeisterungsstürme aus. Nun hat Jette Steckel diesen epochalen Roman am Hamburger Thalia Theater erstmals auf die Bühne gebracht, was beim Premierenpublikum für nicht minder großen "stürmischen Beifall" sorgte: "Einer der schönsten Theaterabende seit Langem [...] Theater, das glücklich machen kann." Hamburger Abendblatt  "Ein wahrlich großer Abend." NDR

    

„Eine interkulturelle Liebe könnte so einfach sein. Ist sie aber nicht“ - DSE von RAKETE in Rudolstadt

Begeistert zeigt sich die Ostthüringer Zeitung von der DSE des Jugendstücks RAKETE von Enver Husicic (Ü: Christine Bais) unter der Regie von Sebastian Stefan Golser. Der imaginäre Dialog zwischen Mirthe und ihrer großen Liebe,...weiterlesen »

© Joost Bataille

Begeistert zeigt sich die Ostthüringer Zeitung von der DSE des Jugendstücks RAKETE von Enver Husicic (Ü: Christine Bais) unter der Regie von Sebastian Stefan Golser. Der imaginäre Dialog zwischen Mirthe und ihrer großen Liebe, dem toten Saif, der sich aufgrund einer bevorstehenden Abschiebung nach Afghanistan das Leben genommen hatte, ist kein leichter Stoff, der jedoch mit „scheinbar hoher Leichtigkeit“ bewältigt wird. „Dem Team gelingt es […] die Möglichkeiten des Theaters voll auszuloten.“ Fazit: „Was für eine Inszenierung!“

    

"Große Kunst": Die ORESTIE an der Wiener Burg

Als einen "Abend großer Kunst" (FAZ) feiert die Presse Antú Romero Nunes' ORESTIE-Inszenierung am Wiener Burgtheater - in der Übersetzung von Peter Stein, die aktuell auch am Staatstheater Kassel (R: Johanna Wehner)...weiterlesen »

© Monika Rittershaus

Als einen "Abend großer Kunst" (FAZ) feiert die Presse Antú Romero Nunes' ORESTIE-Inszenierung am Wiener Burgtheater - in der Übersetzung von Peter Stein, die aktuell auch am Staatstheater Kassel (R: Johanna Wehner) gespielt wird. Nächste Premiere einer Stein-Übersetzung: DER STREIT von Marivaux am 28. Mai als Freilichtproduktion am Schauspiel Leipzig (R: Bruno Cathomas).

    

„Let’s talk Dschihad“ – UA von Sasha Marianna Salzmanns ZUCKEN am Gorki Theater

ZUCKEN ist die stark gekürzte und auf die jugendliche Perspektive zugeschnittene Spielfassung von Sasha Marianna Salzmanns neuestem Stück VERSTEHEN SIE DEN DSCHIHADISMUS IN ACHT SCHRITTEN!. Hierin geht es weniger um...weiterlesen »

© Stoepa Koehler

ZUCKEN ist die stark gekürzte und auf die jugendliche Perspektive zugeschnittene Spielfassung von Sasha Marianna Salzmanns neuestem Stück VERSTEHEN SIE DEN DSCHIHADISMUS IN ACHT SCHRITTEN!. Hierin geht es weniger um "individuelle Radikalisierungsbiografien und deren psychologisch detaillierte Auffächerung" als um eine Art "globalen jugendlichen System-Ekel" (Tagesspiegel), wobei alles "Andeutung, Möglichkeit, Fragment" (Berliner Zeitung) bleibt. In einer Koproduktion von Maxim Gorki Theater Berlin und junges theater basel inszeniert Sebastian Nübling dies als zunehmenden "Bedrohungs-Loop" (nachtkritik), als "Zucken zwischen der Sehnsucht nach Wert und der Flucht hinter Masken" (Berliner Zeitung). Eine "physische Hochenergie-Performance, die die jugendlichen Laiendarstellerinnen und -darsteller der Generation Smartphone […] auf die Bretter stampfen, turnen, rappen und bauchzucken" (Tagesspiegel), "glänzend einstudiert.“ (Der Freitag) Nächste Premiere des Stückes ist am 22. April am Münchner Volkstheater, R: Abdullah Kenan Karaca. Der Stücktext erscheint, zusammen mit DIE ARISTOKRATEN und ICH, EIN ANFANG, im Mai in dem Theaterbibliotheks-Band Aristokraten. Drei Stücke.

    

Doppelte RAKETE

In gleich zwei Produktionen kommt RAKETE von Enver Husicic (Ü: Christine Bais), ein Jugendstück für ein junges Darstellerpaar über Krieg und Fluchten, erstmals auf deutsche Bühnen: Die DSE bringt das Thüringer Landestheater...weiterlesen »

© Joost Bataille

In gleich zwei Produktionen kommt RAKETE von Enver Husicic (Ü: Christine Bais), ein Jugendstück für ein junges Darstellerpaar über Krieg und Fluchten, erstmals auf deutsche Bühnen: Die DSE bringt das Thüringer Landestheater Rudolstadt am 16. März heraus (R: Sebastian Stefan Golser). Nur eine Woche später, am 23. März, folgt die Premiere am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen (R: Ralph Hensel).

    
Premieren
Sa
18
Nov
theater im centrum, Kassel
AN DER ARCHE UM ACHT
R: Michael Fajgel
Sa
18
Nov
Schauspielhaus Bochum
DIE ORESTIE DES AISCHYLOS
von Aischylos
Deutsch von Peter Stein
R: Lisa Nielebock
Sa
18
Nov
Theater Salz + Pfeffer, Nürnberg
MR. PILKS IRRENHAUS
von Ken Campbell
Deutsch von Brigitte Landes
R: Tistan Vogt
Sa
18
Nov
Stadttheater Klagenfurt
RUMPELSTILZ UA
R: Ulrich Hub
Do
23
Nov
Theaterhaus Jena
WIRD SCHON WERDEN UA
R: Moritz Schönecker
Fr
24
Nov
Theater Krefeld-Mönchengladbach
ANTIGONE
von Sophokles
Deutsch von Peter Krumme
R: Matthias Gehrt
Fr
24
Nov
Mezzanin Theater, Graz
SPATZ FRITZ
R: Martina Kolbinger-Reiner
Fr
24
Nov
Theater Laboratorium, Oldenburg
UND AUCH SO BITTERKALT
R: Pavel Möller-Lück
Fr
01
Dez
Junges Theater Göttingen
ER IST WIEDER DA
R: Michaela Dicu
Fr
01
Dez
Slovensko ljudsko gledališce Celje (Slovene People's Theatre Celje), Celje (SL)
MäNNERHORT SL-EA
R: Sandy Lopicic