Aktuelles

"Höhepunkt des Abends": Kurzstücke von Nino Haratischwili in Wien und Berlin

Den "Höhepunkt des Abends" nennt Wolfgang Kralicek in der Süddeutschen Zeitung Nino Haratischwilis Beitrag zu dem Projekt "Ein europäisches Abendmahl", für das Barbara Frey Texte von fünf Autorinnen am...weiterlesen »

Den "Höhepunkt des Abends" nennt Wolfgang Kralicek in der Süddeutschen Zeitung Nino Haratischwilis Beitrag zu dem Projekt "Ein europäisches Abendmahl", für das Barbara Frey Texte von fünf Autorinnen am Wiener Akademietheater inszeniert hat: DIE BARBAREN ist das Porträt einer "genau charakterisierte[n] ... 'Mir-hat auch keiner was geschenkt'-Figur" (Spiegel Online, Anke Dürr), einer vor 25 Jahren aus dem Osten migrierten Frau, die für sich und ihren Sohn seither mit Putzen den Lebensunterhalt verdient und nun zerfressen ist von Neid auf die von der Willkommenskultur vermeintlich verwöhnten Neuankömmlinge. Haratischwilis "tollen Monolog" (Die Presse, Norber Mayer) spielt Maria Happel. Noch ein weiterer Kurztext von Nino Haratischwili wurde uraufgeführt: DIE NACHT AUS PAPIER, entstanden für Jette Steckel und deren Projekt "10 Gebote" am Deutschen Theater Berlin.

    

Offener Brief an Angela Merkel: antidemokratische Entwicklungen in der Türkei ansprechen

Sasha Marianna Salzmann und Deniz Utlu wenden sich an Angela Merkel: Die deutsche Bundeskanzlerin reist am heutigen Donnerstag in die Türkei und trifft sich mit Präsident Recep Tayyip Erdogan. Aus diesem Anlass haben die...weiterlesen »

Sasha Marianna Salzmann und Deniz Utlu wenden sich an Angela Merkel: Die deutsche Bundeskanzlerin reist am heutigen Donnerstag in die Türkei und trifft sich mit Präsident Recep Tayyip Erdogan. Aus diesem Anlass haben die Schriftsteller Deniz Utlu, 1983 in Hannover geboren, und Sasha Marianna Salzmann, 1985 im sowjetischen Wolgograd geboren, einen Offenen Brief verfasst. Das auch unter dem Namen "Angry Birds" bekannte Autorenduo appelliert darin an Deutschlands Verantwortung, die antidemokratischen Entwicklungen in der Türkei offen anzusprechen. Der Text erscheint zugleich im Tagesspiegel und als Gastbeitrag von Meli Kiyaks Theaterkolumne auf der Website des Berliner Maxim Gorki Theaters.

    

"Spannend, frech, bissig": STÜCK MIT ZEHN TITELN uraufgeführt

"Ein quicklebendiges, fantasievolles Spiel für zwei" sei Wilfried Happels STÜCK MIT ZEHN TITELN, "gespickt mit unkonventionellen Ideen und überraschenden Wendungen", so die Main-Post in ihrer Besprechung...weiterlesen »

"Ein quicklebendiges, fantasievolles Spiel für zwei" sei Wilfried Happels STÜCK MIT ZEHN TITELN, "gespickt mit unkonventionellen Ideen und überraschenden Wendungen", so die Main-Post in ihrer Besprechung der "begeistert aufgenommenen" Uraufführung an der Theaterwerkstatt Würzburg (R: Manfred Plagens): "Die Story ist ebenso unwirklich wie spannend, die Dialoge kommen frech, bissig, penetrant ruhig und ungehobelt hitzig daher. Befreiender Humor ist ordentlich beigemischt."

    

4 KÖNIGE in Bern uraufgeführt

Jüngst hatte die Bühnenfassung des gleichnamigen und vielfach prämierten Kinofilms 4 KÖNIGE (Drehbuch: Esther Bernstorff) Uraufführung am Theater an der Effingerstraße in Bern. Regisseurin Petra Schönwald setzte bei der...weiterlesen »

Jüngst hatte die Bühnenfassung des gleichnamigen und vielfach prämierten Kinofilms 4 KÖNIGE (Drehbuch: Esther Bernstorff) Uraufführung am Theater an der Effingerstraße in Bern. Regisseurin Petra Schönwald setzte bei der Inszenierung des Stoffs über vier jugendliche Patienten, die das Weihnachtsfest in einer Heilanstalt verbringen, ganz auf Reduktion. „Schönwald ist so ein Stück gelungen, das durch […] Weglassung überzeugt, das zuweilen düster ist, aber auch mit Humor punktet und dessen differenzierte Figuren berühren.“ (Berner Zeitung) Zu sehen ist die Inszenierung noch bis 10. Februar 2017.

    

"Anspruchsvoll, gewitzt": DIE RÜBE in Dresden

"Einen so anspruchsvollen, gewitzten Text" und "eine Inszenierung, die in sich stimmig und zu keiner Zeit langweilig ist" - viel mehr hätten sich die Uraufführungsgäste von Ulrich Hubs Kinderstück DIE RÜBE...weiterlesen »

© Jörg Herrmann

"Einen so anspruchsvollen, gewitzten Text" und "eine Inszenierung, die in sich stimmig und zu keiner Zeit langweilig ist" - viel mehr hätten sich die Uraufführungsgäste von Ulrich Hubs Kinderstück DIE RÜBE (8+), nach dem bekannten russischen Märchen vom "Rübchen", nicht wünschen können, so die Dresdner Neuen Nachrichten. Die Produktion am tjg. theater junge generation in Dresden, die zum Eröffnungswochenende der neuen Spielstätte Kraftwerk Mitte herauskam, hat der Autor selbst inszeniert. Neben der in Dresden gezeigten Fassung für 7 Darsteller/innen gibt es auch eine reduzierte Fassung für 5 Darsteller/innen.

    

"Blutgrätsche für den Schönheitswahn"

... so betitelt nachtkritik.de die Zweitinszenierung von Nino Haratischwilis Melodram „Schönheit“ an den Kammerspielen des Staatstheaters Nürnberg (P: 16.12.2016). Petra Luise Meyer inszeniert das vielschichtige Stück über die...weiterlesen »

... so betitelt nachtkritik.de die Zweitinszenierung von Nino Haratischwilis Melodram SCHÖNHEIT an den Kammerspielen des Staatstheaters Nürnberg (P: 16.12.2016). Petra Luise Meyer inszeniert das vielschichtige Stück über die legendäre ungarische ‚Blutgräfin‘ Erzsébet Báthory in einer „überaus modernen Lesart“ (Nürnberger Zeitung), weniger als „Emanzipations-Elegie“ denn als „auftrumpfende Groteske“ (nachtkritik.de). „In atemlosen zwei Stunden entwickelt das Stück […] eine Liebesgeschichte, die den folgenden und eher nebensächlichen Horror romantisch grundiert.“ (Nürnberger Zeitung). „Ein mittleres Wunder […] ist Nicola Lembach in der Hauptrolle. Sie entwickelt ihre Gräfin von der kaum noch salonfähigen Nullbock-Diva über die vitale Spätlese-Geliebte zum wandelnden Wutanfall hinein ins nicht mehr beherrschbare Hysterienspiel des Schönheitswahns“ (nachtkritik.de). „Ein Abend zum Nachdenken über Schönheit, Einsamkeit, Erwartungen und Selbsttäuschungen.“ Denn: „Die Schönheit ist ein Biest.“ Nordbayern.de Nino Haratischwili in unserem Buchshop.

    

IN FORMATION am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt

IN FORMATION ist der Titel eines Auftragsstückes, das Guy Krneta für das Schauspielhaus Zürich geschrieben hat. Sebastian Nübling hat aus der lose gefügten Textsammlung einen Abend gebaut, der zwischen Theateraufführung,...weiterlesen »

© Ayse Yavas

IN FORMATION ist der Titel eines Auftragsstückes, das Guy Krneta für das Schauspielhaus Zürich geschrieben hat. Sebastian Nübling hat aus der lose gefügten Textsammlung einen Abend gebaut, der zwischen Theateraufführung, Pressegespräch, Foren und Showelementen changiert - und damit eben jenen Formen auf der Spur ist, in denen Information heute aufbereitet wird oder werden kann. "Klug gebaut" und "unterhaltsam", so die NZZ, rase die Inszenierung durch die aktuelle Debatte der Medienkrise. Zeitungssterben? Ja, aber: "IN FORMATION hat sich formiert und fetzt bitter-bravourös gegen das Begräbnis an." Tages-Anzeiger  Im Februar wird das Stück, zusammen mit anderen "Sprechtexten" von Guy Krneta, in dem Band STOTTERN UND POLTERN erscheinen.

    

Preisgekröntes Bilderbuch AKIM RENNT erstmals auf der Bühne

"Dubois appelliert feinfühlig und überzeugend an unser Verständnis für Menschen in Not, die in der Fremde um Aufnahme bitten. Die compagnie toit végétal setzt dieses Anliegen gekonnt um. Sie wird hoffentlich noch auf...weiterlesen »

"Dubois appelliert feinfühlig und überzeugend an unser Verständnis für Menschen in Not, die in der Fremde um Aufnahme bitten. Die compagnie toit végétal setzt dieses Anliegen gekonnt um. Sie wird hoffentlich noch auf vielen Bühnen spielen!", so Heike Brillmann-Ede in eselsohr über die Berliner Uraufführung von AKIM RENNT. Sarah Mehlfeld und Thomas Jäkel haben das mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2014 ausgezeichnete Bilderbuch von Claude K. Dubois , das von Krieg und Flucht erzählt (Moritz Verlag), erstmals auf die Bühne gebracht.

    

"Wild und witzig"

... so urteilt die Nordwest Zeitung über die DSE von Roel Adams DIE TANTEN (Ü: Sarit Streicher/Matthias Grön) am Oldenburgischen Staatstheater. Matthias Kaschig hat die turbulente Verkleidungs- und Verwechslungskomödie um...weiterlesen »

... so urteilt die Nordwest Zeitung über die DSE von Roel Adams DIE TANTEN (Ü: Sarit Streicher/Matthias Grön) am Oldenburgischen Staatstheater. Matthias Kaschig hat die turbulente Verkleidungs- und Verwechslungskomödie um einen alleinlebenden Jungen und seine aufdringliche Verwandtschaft für Kinder ab 10 Jahren inszeniert. "Versteckt sich hinter all der Komik auch eine gewisse Tiefe? Klare Antwort: Ja (...) Das sollte man gesehen haben, auch um mal wieder herrlich lachen zu können." NWZ

    

SATELLITEN AM NACHTHIMMEL ab 2017 in Dänemark

Im kommenden Jahr wird das "Teater Bloom" aus Kopenhagen SATELLITTER PÅ HIMLEN von Kristofer Grønskag (dt. Titel SATELLITEN AM NACHTHIMMEL, Ü: Nelly Winterhalder) zur Premiere bringen. Dies ist der Startpunkt für...weiterlesen »

© Andrea Hovik

Im kommenden Jahr wird das "Teater Bloom" aus Kopenhagen SATELLITTER PÅ HIMLEN von Kristofer Grønskag (dt. Titel SATELLITEN AM NACHTHIMMEL, Ü: Nelly Winterhalder) zur Premiere bringen. Dies ist der Startpunkt für eine 5-jährige Tour, die mit staatlichen Fördermitteln unterstützt wird. Eindrücke der Produktion, die mit einer Schauspielerin und einem Musiker besetzt ist (plus vielen um das Publikum herum positionierten Lautsprechern), gibt es bereits unter www.facebook.com/teaterbloom/ zu sehen. Die Aufnahmen sind anlässlich der Vorpremiere in Malmö entstanden. Das Stück über die spezielle Weltwahrnehmung eines kleinen Mädchens ist frei zur DSE.

    
Premieren
Do
25
Mai
Prod. Natascha Ties, Wien
NUR KINDER, KüCHE, KIRCHE
R: Natascha Ties
Fr
26
Mai
OBUK “Rovesnik Centre“, Kursk (RUS)
AN DER ARCHE UM ACHT
R: Igor Selivanov
Fr
26
Mai
Cammerspiele Leipzig
SIE
von Jean Genet
Deutsch von Peter Krumme
R: Olav Amende
Sa
27
Mai
Krasnoyarsk Pushkin Drama Theatre, Krasnoyarsk (RUS)
LIV STEIN
R: Sergey Chernykh
Sa
27
Mai
Residenztheater - Bayerisches Staatsschauspiel, München
RüCKKEHR IN DIE WüSTE
R: Amélie Niermeyer
So
28
Mai
Schauspiel Leipzig
DER STREIT
R: Bruno Cathomas
Di
30
Mai
Theater 58, Zürich
FRANZISKUS - GAUKLER GOTTES
von Dario Fo
Deutsch von Hartmut Baum
R: Elmar Schubert
Mi
31
Mai
Company PAV / Teatro Stabile di Genova, Genova (I)
MUTTERSPRACHE MAMELOSCHN
R: Paola Rota
Fr
02
Jun
PRINZREGENTTHEATER, Bochum
ANGST ESSEN SEELE AUF
R: Romy Schmidt
Fr
02
Jun
Hessisches Landestheater Marburg
WIR SIND LUTHER UA
R: Marc Becker