Aktuelles

IM GRELLEN LICHT uraufgeführt

"Langanhaltenden Beifall" (Fellbacher Stadtanzeiger) gab es für die Uraufführung von Tanjana Tsouvelis' IM GRELLEN LICHT im Rahmen des Europäischen Kultursommers Fellbach (R: Timae Farkas/Peter Hauser) "In...weiterlesen »

© Carl Brunn

"Langanhaltenden Beifall" (Fellbacher Stadtanzeiger) gab es für die Uraufführung von Tanjana Tsouvelis' IM GRELLEN LICHT im Rahmen des Europäischen Kultursommers Fellbach (R: Timae Farkas/Peter Hauser) "In knappen Szenen" erzählt Tsouvelis eine europäische Flüchtlingsgeschichte: die Geschichte von Odeta und ihrer Familie, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben in den Neunziger Jahren aus Albanien nach Griechenland auswandern, dort jedoch ein Leben im Halbdunkel führen müssen, zwischen Duldung, Anpassung und Ablehnung. Ein Stück, das sich wie eine Folie liest für heutige Erfahrungen von Flüchtlingen - nicht nur in Griechenland.

    

"Mühlpromenade" an den Wuppertaler Bühnen

Unter dem Titel MÜHLPROMENADE zeigen die Wuppertaler Bühnen am Freitag, 23. Juni, einen Abend zu Ehren Karl Otto Mühls. »Ich möchte nicht aus Wuppertal gegangen sein, ohne dem großen Literaten, Bühnenautor und Menschendichter...weiterlesen »

Unter dem Titel MÜHLPROMENADE zeigen die Wuppertaler Bühnen am Freitag, 23. Juni, einen Abend zu Ehren Karl Otto Mühls. »Ich möchte nicht aus Wuppertal gegangen sein, ohne dem großen Literaten, Bühnenautor und Menschendichter Karl Otto Mühl meine Referenz zu erweisen! Freuen Sie sich auf einen Theaterabend voller Geschichten, Anekdoten, Szenen und Songs aus dem Werk. Und natürlich auf Karl Otto Mühl selbst!«, so die scheidende Intendantin Susanne Abbrederis. Beginn ist um 19.30 Uhr im Theater am Engelsgarten.

    

"Nordic Radio Drama Prize" 2017 an Kristofer Grønskag

Kristofer Grønskag erhält den "Nordic Radio Drama Prize" 2017 für die Produktion des norwegischen Radio- und TV-Senders NRK seines Stückes DEN ELSKEDE (engl. Titel The Beloved). Hierzulande zu entdecken sind sein...weiterlesen »

© Andrea Hovik

Kristofer Grønskag erhält den "Nordic Radio Drama Prize" 2017 für die Produktion des norwegischen Radio- und TV-Senders NRK seines Stückes DEN ELSKEDE (engl. Titel The Beloved). Hierzulande zu entdecken sind sein Kindertheaterstück SATELLITEN AM NACHTHIMMEL sowie das Jugendtheaterstück RUNTER AUF NULL (Übersetzung jeweils: Nelly Winterhalder). Beide Stücke sind frei zur DSE.

    

WIR SIND LUTHER

Ein "burlesker Spaß" (Gießener Anzeiger), ein "freches, kabarettistisches Vergnügen" (Oberhessische Presse) ist WIR SIND LUTHER, Marc Beckers Auftragsstück zum Reformationsjahr für das Landestheater...weiterlesen »

© Hans Jörg Michel

Ein "burlesker Spaß" (Gießener Anzeiger), ein "freches, kabarettistisches Vergnügen" (Oberhessische Presse) ist WIR SIND LUTHER, Marc Beckers Auftragsstück zum Reformationsjahr für das Landestheater Marburg. Die UA hat Marc Becker in Eigenregie als Open-Air-Spektakel auf dem Marburger Marktplatz inszeniert und lässt sowohl die Titelfigur als auch einige Nebenrollen von 9 Darstellern spielen

    

"ASSITEJ Inspirational Playwrights Award" an Suzanne Lebeau

Für ihre Verdienste um das Kinder- und Jugendtheater ist Suzanne Lebeau im süfafrikanischen Kapstadt mit dem erstmal verliehenen ASSITEJ Inspirational Playwrights Award ausgezeichnet worden. Ihr Kinderstück GRETEL UND HÄNSEL...weiterlesen »

© Francois-Xavier Gaudreault

Für ihre Verdienste um das Kinder- und Jugendtheater ist Suzanne Lebeau im süfafrikanischen Kapstadt mit dem erstmal verliehenen ASSITEJ Inspirational Playwrights Award ausgezeichnet worden. Ihr Kinderstück GRETEL UND HÄNSEL (Ü: Frank Heibert) wird im März 2018 am theater erlebnis in Hannover erstmals in deutscher Sprache aufgeführt. Abgedruckt ist der Text in dem Band Spielplatz 29. Fünf Theaterstücke über Geschwister.

    

"Stück der Stunde" - Koltès‘ RÜCKKEHR IN DIE WÜSTE am Residenztheater

Vor dem Hintergrund des Algerienkriegs erzählt die 1988 uraufgeführte Tragikomödie RÜCKKEHR IN DIE WÜSTE (Ü: Simon Werle) von den beengten Verhältnissen in der Wüste der französischen Provinz, wo Rassismus, Nationalismus,...weiterlesen »

© Elsa Ruiz

Vor dem Hintergrund des Algerienkriegs erzählt die 1988 uraufgeführte Tragikomödie RÜCKKEHR IN DIE WÜSTE (Ü: Simon Werle) von den beengten Verhältnissen in der Wüste der französischen Provinz, wo Rassismus, Nationalismus, Chauvinismus und sexuelle Willkür wuchern. In der Münchner Erstaufführung dieses Spätwerks von Bernard-Marie Koltès inszeniert Amélie Niermeyer diese Rückkehr als "[…] turbulenten Boulevard […]. Dass sie damit nicht baden geht, sondern vielmehr einen triumphalen Erfolg am Residenztheater einfährt, hat dreierlei Gründe: die unvermutet aktuelle Stückvorlage über Herren und Knechte und den Zusammenprall der Kulturen; die kluge Gewissheit, dass in jeder Komödie eine Tragödie steckt; die großartigen Schauspieler und Schauspielerinnen […]." (Süddeutsche Zeitung) "Zur Renaissance des Rassismus in ganz Europa ist der fast 30 Jahre alte Text das Stück der Stunde", so die Abendzeitung.

    

"Überraschend aktuell"

... erzähle KAMPF DES NEGERS UND DER HUNDE von Bernard-Marie Koltès (Ü: Simon Werle) von "Angst und Unsicherheit einer Gesellschaft, die plötzlich konfrontiert ist mit Menschen, die nicht dazugehören und auch nicht wieder...weiterlesen »

© Elsa Ruiz

... erzähle KAMPF DES NEGERS UND DER HUNDE von Bernard-Marie Koltès (Ü: Simon Werle) von "Angst und Unsicherheit einer Gesellschaft, die plötzlich konfrontiert ist mit Menschen, die nicht dazugehören und auch nicht wieder verschwinden", so Ulrike Gondorf auf Deutschlandfunk Kultur. Am Schauspielhaus Bochum habe Regisseur Roger Vontobel das Stück mit einem "großartig interagierenden Ensemble" auf die Bühne gebracht. "Ein grandioser Text", gespielt von "vier großartige[n] Schauspieler[n]", findet Martin Krumbholz in der Süddeutschen Zeitung. Am 27. Mai folgt die nächste Koltès-Premiere: Amélie Niermeyer inszeniert RÜCKKEHR IN DIE WÜSTE am Bayerischen Staatsschauspiel.

    

Turbulente Komödie über die 68er und heute: MEHR HIGH ALS FREI

"Temporeich" und "witzig" setzt sich Alexandra Maxeiner in ihrer Komödie MEHR HIGH ALS FREI mit der "Kluft zwischen vermeintlicher Freiheit und Spießertum" auseinander, so die Lippische...weiterlesen »

"Temporeich" und "witzig" setzt sich Alexandra Maxeiner in ihrer Komödie MEHR HIGH ALS FREI mit der "Kluft zwischen vermeintlicher Freiheit und Spießertum" auseinander, so die Lippische Landeszeitung über die Premiere am Landestheater Detmold, in der Regie von Alexander Flache: "Langanhaltenden Applaus gab es am Ende". Das Stück ist ein Auftragswerk zum nahenden 50jährigen Jubiläum der 68er und ist in Detmold als Open-Air Produktion zu sehen.

    

"Stark und anrührend": GAS am Theater Bremen

Einen "starken und anrührenden Text" nennt der Weser Kurier Tom Lanoyes GAS (Ü: Rainer Kersten): ein "kunstvoller" Monolog der Mutter eines islamistischen Attentäters, der in der Regie von Alize Zandwijk...weiterlesen »

© Stephan Vanfleteren

Einen "starken und anrührenden Text" nennt der Weser Kurier Tom Lanoyes GAS (Ü: Rainer Kersten): ein "kunstvoller" Monolog der Mutter eines islamistischen Attentäters, der in der Regie von Alize Zandwijk und mit Fania Sorel am Theater Bremen erstaufgeführt wurde. "Beredt leidend und doch mit glaubwürdiger analytischer Tiefe gestaltet sie ihren Part. Gestisch verhalten und doch stets unweit einer emotionalen Explosion", heißt es weiter im Weser Kurier: "Ein Gewinn für die Bühne eingedenk der Chronik laufender Schreckensereignisse." Nächste Premieren: 15.6. Staatstheater Mainz, R: Daniel Förster, Spiel: Andrea Quirbach; 12.10. TheaterWerkstatt Freiburg, R: Peter W. Hermanns.

    

Joseph-Breitbach-Preis an Dea Loher

Für ihr Gesamtwerk wird Dea Loher mit dem Joseph-Breitbach-Preis 2017 ausgezeichnet. In ihrem "Welttheater" gelinge der Autorin eine einzigartige differenzierte Darstellung von Gewalt und eine Versöhnung von Theater...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

Für ihr Gesamtwerk wird Dea Loher mit dem Joseph-Breitbach-Preis 2017 ausgezeichnet. In ihrem "Welttheater" gelinge der Autorin eine einzigartige differenzierte Darstellung von Gewalt und eine Versöhnung von Theater und Literatur, heißt es in der Begründung der Jury. Der mit 50.000,-- Euro dotierte Preis wird jährlich von der Stiftung Joseph Breitbach und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz verliehen. Die Preisverleihung findet am 22. September im Theater Koblenz statt.

    
Premieren
Fr
22
Sep
Theater Lüneburg
MEDEIA (MEDEA)
von Euripides
Deutsch von Peter Krumme
R: Thomas Ladwig
Sa
23
Sep
Theater Basel
DIE NACHT KURZ VOR DEN WäLDERN
von Bernard-Marie Koltès
Deutsch von Hans-Joachim Ruckhäberle
R: Robin Ormond
Sa
23
Sep
Deutsches Theater Göttingen
HIMMEL
von Wajdi Mouawad
Deutsch von Uli Menke
R: Brit Bartkowiak
Sa
23
Sep
Schauspielhaus Graz
KöNIG ARTUS A-EA
R: Georg Schütky
So
24
Sep
Stadttheater Pforzheim
ANGST ESSEN SEELE AUF
R: Annett Kruschke
Do
28
Sep
Cie Les Rivages / Actisce Centre Paris Anim' les Halles, Paris (F)
DIE BITTEREN TRäNEN DER PETRA VON KANT
R: Maxim Prévot
Fr
29
Sep
Theaterhaus Ensemble, Frankfurt
BILLY DE KID DSE
von Herman van de Wijdeven
Deutsch von Rob Vriens
R: Rob Vriens
Sa
30
Sep
MBUK Young People's Theatre, Tuapse (RUS)
AN DER ARCHE UM ACHT
R: Alexandr Nikolaev
Sa
30
Sep
PRINZREGENTTHEATER, Bochum
DIE ZOFEN
von Jean Genet
Deutsch von Simon Werle
R: Lisa Fumega
Sa
30
Sep
Theater Bremen
FREMDES HAUS
R: Alize Zandwijk