Aktuelles

DAS ACHTE LEBEN unter den "fünf großen" Herbstnovitäten

Zu den "fünf großen Büchern der Herbstsaison" zählt Andreas Platthaus in der FAZ Nino Haratischwilis Roman DAS ACHTE LEBEN, ab September in der Frankfurter Verlagsanstalt: ein fast 1300seitiges georgisches...weiterlesen »

Zu den "fünf großen Büchern der Herbstsaison" zählt Andreas Platthaus in der FAZ Nino Haratischwilis Roman DAS ACHTE LEBEN, ab September in der Frankfurter Verlagsanstalt: ein fast 1300seitiges georgisches Familienepos über 6 Generationen, von 1900 bis heute. Nächste Uraufführung von Nino Haratischwili: DAS LAND DER ERSTEN DINGE, eine Koproduktion von Deutsches Theater Berlin und Slovenske Narodne Divadlo Bratislava, Regie führt Brit Bartkowiak. Die Berlin-Premiere ist für 14.11.2014 geplant.

    

Hesse-Literaturpreis an Angelika Klüssendorf

Mit dem Hermann-Hesse-Literaturpreis wird Angelika Klüssendorf ausgezeichnet. Die Jury würdigt damit die "subtile Darstellungskunst" der Autorin. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und wird am 15. Oktober im...weiterlesen »

Mit dem Hermann-Hesse-Literaturpreis wird Angelika Klüssendorf ausgezeichnet. Die Jury würdigt damit die "subtile Darstellungskunst" der Autorin. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und wird am 15. Oktober im Karlsruher Rathaus verliehen. Für die Bühnen zu entdecken ist Klüssendorfs DIE FÜRSPRECHER, ein Stück über Irritation und Orientierungslosigkeit als Normalzustand in krisenhaften Zeiten, über die Sehnsucht der Menschen nach einer neuen Rolle, über die Jagd nach neuen Mythen und alten Traditionen, über Sendungs-Bewusstsein und Sinnsuche: "Ach komm, wer ist schon, wer er ist." DIE FÜRSPRECHER ist der scharfe und urkomische Befund einer Gesellschaft im Taumel von Erschütterungen. Besetzung ad libitum

    

Nominierung für Rik van den Bos

DRIVE-IN von Rik van den Bos ist in der Produktion seiner Theatergruppe Berg en Bos für den BNG Nieuwe Theatermakersprijs nominiert, einem Preis für junge Theatermacher. Die Preisverleihung findet am 4. September während der...weiterlesen »

DRIVE-IN von Rik van den Bos ist in der Produktion seiner Theatergruppe Berg en Bos für den BNG Nieuwe Theatermakersprijs nominiert, einem Preis für junge Theatermacher. Die Preisverleihung findet am 4. September während der Eröffnung des niederländischen Theaterfestivals statt. Rik van den Bos' Zweipersonenstück LEERLAUF wurde in der gerade abgelaufenen Spielzeit am Deutschen Theater Berlin erstaufgeführt.

    

Jean Genet und kein Ende...

Jean Genets Stücke erleben derzeit eine Renaissance an den deutschsprachigen Bühnen: Johan Simons' Inszenierung von DIE NEGER, eine Koproduktion mit den Wiener Festwochen, kommt am 4.10. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und...weiterlesen »

Jean Genets Stücke erleben derzeit eine Renaissance an den deutschsprachigen Bühnen: Johan Simons' Inszenierung von DIE NEGER, eine Koproduktion mit den Wiener Festwochen, kommt am 4.10. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und am 11.10. an den Münchner Kammerspielen heraus. Ebenfalls an den Kammerspielen sind seit Mai DIE ZOFEN zu sehen (R: Stefan Pucher). Das Stück hat am 21.11. auch am Staatstheater Braunschweig (R: Lisa Kempter) und im April nächsten Jahres am Schauspielhaus Zürich (R: Bastian Kraft) Premiere. Das Schauspiel Leipzig schließlich zeigt ab 18.4.2015 SPLENDID'S in der Regie von Claudia Bauer.

    

"The performance contains nudity and acts of violence and explosion...

... Parental discretion is advised" – diese Warnung stellt das Taipei Arts Festival den Aufführungen von Kevin Rittbergers neuem Stück MULIAN RESCUES MOTHER EARTH voran, das der Autor für das Sun Son Theatre geschrieben...weiterlesen »

© Alexi Pelekanos

... Parental discretion is advised" – diese Warnung stellt das Taipei Arts Festival den Aufführungen von Kevin Rittbergers neuem Stück MULIAN RESCUES MOTHER EARTH voran, das der Autor für das Sun Son Theatre geschrieben hat und inszeniert. Premiere ist am 15.8.2014 im Wellspring Theater. In seinem Zukunftsmärchen nach einem alten buddhistischen Stoff fragt Rittberger nach den politischen und gesellschaftlichen Werten in einer sich verändernden, die heutigen Zustände zuspitzenden Welt.

    

MOZART IN MOSKAU in Mannheim

MOZART IN MOSKAU nennt Ad de Bont (Ü: Barbara Buri) seinen Text für ein musikalisches Roadmovie, den er im Auftrag der Jungen Oper Mannheim geschrieben hat, zu Musik von Mozart und Kurt Schwertsi. "Viel mehr geht nicht,...weiterlesen »

© Sanne Peper

MOZART IN MOSKAU nennt Ad de Bont (Ü: Barbara Buri) seinen Text für ein musikalisches Roadmovie, den er im Auftrag der Jungen Oper Mannheim geschrieben hat, zu Musik von Mozart und Kurt Schwertsi. "Viel mehr geht nicht, und es zahlt sich aus", so Hans-Günter Fischer im Mannheimer Morgen: "Der Witz des Stücks besitzt enorm viel Geist - wie es sich ja für echten Witz gehört. Er ist zwar ab acht Jahren freigegeben, (...) aber auch große Kinder können damit glücklich werden", und Daniel Pflugers Inszenierung schüttele "ihre Pointen treffsicher und trocken aus dem Ärmel".

    

Eine "monumentale Geschichtsrevue"...

hat Felix Huby zusammen mit Hartwin Gromes geschrieben, so das Schwäbische Tagblatt: 55 SOMMER erzählt ebenso viele Jahre deutscher Geschichte - vom Kriegsende 1945 bis zur Jahrtausendwende - anhand einer Kleingartenkolonie....weiterlesen »

hat Felix Huby zusammen mit Hartwin Gromes geschrieben, so das Schwäbische Tagblatt: 55 SOMMER erzählt ebenso viele Jahre deutscher Geschichte - vom Kriegsende 1945 bis zur Jahrtausendwende - anhand einer Kleingartenkolonie. Das Stück entstand im Auftrag der Kunstschule Böblingen und hatte auf dem Hofgut Mauren Premiere (R: Hildegard Plattner). Weitere Vorstellungen ab dem 18. Juli; weitere Infos unter www.55sommer.de.

    

Nominierungen für den Deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreis

Auf der Longlist für den Deutschen Kindertheaterpreis 2014 steht KOMM JETZT GEH von Ingeborg von Zadow (publiziert in: ICH UND DU). Im Rennen um den Deutschen Jugendtheaterpreis ist WIR OHNE UNS von Nino Haratischwili. Aus den...weiterlesen »

Auf der Longlist für den Deutschen Kindertheaterpreis 2014 steht KOMM JETZT GEH von Ingeborg von Zadow (publiziert in: ICH UND DU). Im Rennen um den Deutschen Jugendtheaterpreis ist WIR OHNE UNS von Nino Haratischwili. Aus den nominierten Stücken wird die Jury in den kommenden Wochen über die Shortlist entscheiden, die aus jeweils drei Nominierungen in beiden Kategorien bestehen wird.

    

Dea Loher wird Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim

Die seit 1974 verliehene Auszeichnung, die auch mit einem Preisgeld von 20.000 Euro verbunden ist, gilt als angesehenster Stadtschreiberpreis im deutschsprachigen Raum. Dea Loher folgt damit Angelika Klüssendorf nach, die...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

Die seit 1974 verliehene Auszeichnung, die auch mit einem Preisgeld von 20.000 Euro verbunden ist, gilt als angesehenster Stadtschreiberpreis im deutschsprachigen Raum. Dea Loher folgt damit Angelika Klüssendorf nach, die zuletzt dieses Amt innehatte. In der Jurybegründung heißt es, Dea Lohers Sprache berühre und verstöre, überzeichne zuweilen ins Grotesk-Skurrile und mache den Blick frei für das Wesentliche. Ihre Bücher und Theaterstücke stellten die existenziellen Fragen nach Sinn, Schicksal und Scheitern, ihre Figuren seien verletzte, trauernde, suchende und auch böse Menschen, deren Schicksale kunstvoll und scheinbar zufällig miteinander verwoben werden.

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"Klares Ja!": DIE HERZSCHRITTMACHERIN wiederzuentdecken

Viel Beifall erhielt Rolf Kemnitzers DIE HERZSCHRITTMACHERIN von Seiten der Kritik anlässlich der Präsentation des Zweipersonenstücks bei den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin. Die festivalleitende Frage, ob die...weiterlesen »

Viel Beifall erhielt Rolf Kemnitzers DIE HERZSCHRITTMACHERIN von Seiten der Kritik anlässlich der Präsentation des Zweipersonenstücks bei den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin. Die festivalleitende Frage, ob die eingeladenen Stücke es wert seien, wieder hervorgeholt zu werden, verdiene in Kemnitzers Fall ein "klares Ja!", so Patrick Wildermann in Der Tagesspiegel: Jorinde Dröses Werkstattinszenierung lasse "den grotesken Sprachwitz von Kemnitzer nur so funkeln". Die Großmutter-Enkel-Geschichte sei "ein Stück über Macht und Ohnmacht, Sinn und Unsinn von Kunst und Leben gleichermaßen", meint Dirk Pilz in der Berliner Zeitung.

    
Premieren
Mi
07
Jan
Landestheater Dinkelsbühl
MäNNERHORT
R: Frank Piotraschke
So
11
Jan
Theater Kiel
MUTTERSPRACHE MAMELOSCHN
R: Leonie Kubigsteltig
Do
15
Jan
Deutsches Theater Berlin
GAUNERSTüCK UA
R: Alize Zandwijk
Do
15
Jan
Schauspielhaus Graz
GEGENWART DER ERINNERUNG
R: Christiane Paulhofer
Do
15
Jan
Schauspielhaus Zürich
ROBERTO ZUCCO
R: Karin Henkel
Sa
17
Jan
Staatsschauspiel Dresden
WIE ES EUCH GEFäLLT
R: Jan Gehler
So
18
Jan
Saarländisches Staatstheater, Saarbrücken
MUTTERSPRACHE MAMELOSCHN
R: Katharina Schmidt
Di
20
Jan
Volkstheater Rostock
DIE ASCHENPUTTLER
R: Jürgen Eick
Di
20
Jan
Epik Hotel, Strasbourg (F)
PREPARADISE SORRY NOW / BLUT AM HALS DER KATZ
R: Catherine Umbdenstock
Do
22
Jan
Wolfgang Borchert Theater, Münster
MäNNERHORT
R: Monika Hess-Zanger