Aktuelles

Betrifft: Jean Genets "Les nègres", deutscher Titel

Die Ankündigung der Bühnenaufführung von Jean Genets selten gespieltem Theaterstück DIE NEGER bei den Wiener Festwochen 2014 hat bei Schwarzen in Deutschland und cialis on line purchase Österreich für Irritationen und cialis professional Proteste gesorgt, die bis zur...weiterlesen »

Die Ankündigung der Bühnenaufführung von Jean Genets selten gespieltem Theaterstück DIE NEGER bei den Wiener Festwochen 2014 hat bei Schwarzen in Deutschland und Österreich für Irritationen und Proteste gesorgt, die bis zur Unterstellung reichten, Genets Stück sei rassistisch. Dies kann nur behaupten, wer nicht weiß, dass sich der Autor zeitlebens kämpferisch gegen die Unterdrückung von Schwarzen engagiert hat und brand viagra over the net in seinem Theaterstück den weißen Rassismus thematisiert und cialis for order anprangert. Der Titel hat aber sowohl im Original als auch in seiner 1959 erstmals entstandenen deutschen Übersetzung heute eine im Vergleich zu damals veränderte Bedeutung. Die der heutigen Wortbedeutung eigene diskriminierende Wirkung wollte der Autor weder erzielen noch in Kauf nehmen. Dies ist ausdrücklich zu betonen, weil Jean Genet gern für jede denkbare Provokation vereinnahmt wird: sie fügt sich vermeintlich gut in sein Leben und cialis us Werk - ist in diesem Fall aber ein intellektueller Kurzschluss.
Für die aktuelle Produktion von Wiener Festwochen / Münchner Kammerspiele/ Deutsches Schauspielhaus Hamburg wollte der Verlag der Autoren daher auf Vorschlag der Erben des Autors die Übernahme des von Genet autorisierten, unumstrittenen Titels der englischen Übersetzung von 1960 durchsetzen: THE BLACKS. Darüber konnte jedoch mit Peter Stein, dessen Anfang der 80er Jahre entstandene Neuübersetzung ebenfalls den damals eingeführten Titel DIE NEGER trägt, keine Einigung erzielt werden.

    

Hans-Fallada-Preis für Jenny Erpenbeck

Mit dem Hans-Fallada-Preis 2014 ist Jenny Erpenbeck ausgezeichnet worden. Mit dem Preis würdigt die Jury insbesondere Erpenbecks neuesten Roman ALLER TAGE ABEND, der in einer Bühnenfassung von Andreas Jungwirth im Januar am...weiterlesen »

© H. Schröder

Mit dem Hans-Fallada-Preis 2014 ist Jenny Erpenbeck ausgezeichnet worden. Mit dem Preis würdigt die Jury insbesondere Erpenbecks neuesten Roman ALLER TAGE ABEND, der in einer Bühnenfassung von Andreas Jungwirth im Januar am Schauspielhaus Wien erstmals auf die Bühne gebracht wurde (R: Felicitas Brucker). Die Autorin schildere vielfach gebrochene Lebens- und Sterbensläufe des 20. Jahrhunderts und cheapest cialis "erkundet dabei präzise die Verflechtung von individueller und viagra soft Zeit-Geschichte, in dem sie den Möglichkeitssinn der literarischen Fantasie zum erzählerischen Prinzip erhebt", begründete die Jury ihre Entscheidung. Jenny Erpenbeck in unserem Buchshop »

    

100. Vorstellung von VERBRENNUNGEN on tour

Auf bereits 100 Vorstellungen kommt Wajdi Mouawads VERBRENNUNGEN (Ü: Uli Menke) in der Tournee-Produktion der Konzertdirektion Landgraf (R: Lydia Bunk). Die Jubiläumsvorstellung fand in Olpe statt. Wajdi Mouawad in der...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

Auf bereits 100 Vorstellungen kommt Wajdi Mouawads VERBRENNUNGEN (Ü: Uli Menke) in der Tournee-Produktion der Konzertdirektion Landgraf (R: Lydia Bunk). Die Jubiläumsvorstellung fand in Olpe statt.
Wajdi Mouawad in der
Theaterbibliothek »

    

Rolf Kemnitzer, Kevin Rittberger und viagra without prescription Simon Werle bei Berliner "Autorentheatertagen"

Bei den Autorentheatertagen 2014 am Deutschen Theater Berlin zählen DIE HERZSCHRITTMACHERIN von Rolf Kemnitzer und cialis once daily DER WEICHSELZOPF von Simon Werle zu den fünf Stücken, die während der "Langen Nacht der Autoren" am...weiterlesen »

Bei den Autorentheatertagen 2014 am Deutschen Theater Berlin zählen DIE HERZSCHRITTMACHERIN von Rolf Kemnitzer und DER WEICHSELZOPF von Simon Werle zu den fünf Stücken, die während der "Langen Nacht der Autoren" am 14. Juni ab 18 Uhr in Werkstattinszenierungen bzw. als szenische Lesung präsentiert werden. Als Gastspiel ist PLEBS CORIOLAN von Kevin Rittberger in der UA-Produktion des Schauspielhaus Wien (R: Kevin Rittberger) am 11. Juni und 12. Juni eingeladen.

    

SPATZ FRITZ vor 37.000 polnischen Schülern

"Internet Theatre for schools" heißt ein innovatives Projekt des polnischen Fernsehens: Via Internet werden Theateraufführungen live in etwa 500 polnische Schulen übertragen. Auf diese Weise konnten jetzt 37.000...weiterlesen »

© Ruth Herfurtner

"Internet Theatre for schools" heißt ein innovatives Projekt des polnischen Fernsehens: Via Internet werden Theateraufführungen live in etwa 500 polnische Schulen übertragen. Auf diese Weise konnten jetzt 37.000 Schülerinnen und Schüler Rudolf Herfurtners SPATZ FRITZ in der Inszenierung des Bialostocki Teatr Lalek (R: Jacek Malinowski) mitverfolgen.

    

Nominierte II

Nominiert für den Mülheimer KinderStückePreis 2014 sind Milena Baisch mit ihrem Stück DIE PRINZESSIN UND DER PJÄR (Uraufführung: GRIPS Theater Berlin, R: Grete Pagan) und Rudolf Herfurtner mit MENSCH KARNICKEL (UA: Theater...weiterlesen »

Nominiert für den Mülheimer KinderStückePreis 2014 sind Milena Baisch mit DIE PRINZESSIN UND DER PJÄR (Uraufführung: GRIPS Theater Berlin, R: Grete Pagan) und Rudolf Herfurtner mit MENSCH KARNICKEL (UA: Theater Osnabrück, R: Constanze Burger). Die Stücke werden während der Mülheimer Theatertage vom 17. Mai bis 7. Juni 2014 präsentiert.

    

Nominierte I

Als eines von sieben Stücken ist Ulf Schmidts DER MARIENTHALER DACHS für den mit 10.000 Euro dotierten Autorenpreis beim Heidelberger Stückemarkt 2014 nominiert. Im Wettbewerb um den JugendStückePreis steht HOMEVIDEO von Jan...weiterlesen »

Als eines von sieben Stücken ist Ulf Schmidts DER MARIENTHALER DACHS für den mit 10.000 Euro dotierten Autorenpreis beim Heidelberger Stückemarkt 2014 nominiert. Im Wettbewerb um den JugendStückePreis steht HOMEVIDEO von Jan Braren (Bearbeitung: Can Fischer) vom Theater Baden-Baden (R: Laura Huonker). Nominiert für den NachSpielPreis für die beste Zweit- oder Drittinszenierung eines zeitgenössischen Stückes ist zudem SCHWIMMEN LERNEN von Marianna Salzmann in der Produktion des Maxim Gorki Theater Berlin (R: Hakan Savas Mican). Der Heidelberger Stückemarkt findet in diesem Jahr vom 25. April bis 4. Mai statt.

    

Ein Sommer mit Genet

Zwei große Genet-Premieren stehen im Sommer an: Stefan Pucher inszeniert DIE ZOFEN (Ü: Simon Werle) an den Münchner Kammerspielen, Premiere: 16. Mai. Und in der Regie von Johan Simons sind DIE NEGER (Ü: Peter Stein) ab 3. Juni...weiterlesen »

Zwei große Genet-Premieren stehen im Sommer an: Stefan Pucher inszeniert DIE ZOFEN (Ü: Simon Werle) an den Münchner Kammerspielen, Premiere: 16. Mai. Und in der Regie von Johan Simons sind DIE NEGER (Ü: Peter Stein) ab 3. Juni bei den Wiener Festwochen zu sehen, als Koproduktion mit den Münchner Kammerspielen und dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg.

    

Thalheimer inszeniert Gimmler

In Heiner Gimmlers Übersetzung inszeniert Michael Thalheimer NORA ODER EIN PUPPENHEIM von Henrik Ibsen am Schauspiel Frankfurt. Premiere: 9. Mai. Gimmlers gesammelte Ibsen-Übersetzungen sind im Buchhandel oder auch in unserm...weiterlesen »

In Heiner Gimmlers Übersetzung inszeniert Michael Thalheimer NORA ODER EIN PUPPENHEIM von Henrik Ibsen am Schauspiel Frankfurt. Premiere: 9. Mai. Gimmlers gesammelte Ibsen-Übersetzungen sind im Buchhandel oder auch in unserm online-Buchshop erhältlich, erschienen unter dem Titel: Henrik Ibsen, Dramen in einem Band

    

AM SCHWARZEN SEE nachgespielt

In einem Dutzend Produktionen ist Dea Lohers Kammerspiel für zwei Paare, AM SCHWARZEN SEE, seit der Uraufführung am Deutschen Theater Berlin zu sehen. Im Monat März stehen die nächsten beiden Premieren an: am Wallgraben...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

In einem Dutzend Produktionen ist Dea Lohers Kammerspiel für zwei Paare, AM SCHWARZEN SEE, seit der Uraufführung am Deutschen Theater Berlin zu sehen. Im Monat März stehen die nächsten beiden Premieren an: am Wallgraben Theater Freiburg (20.3., R: Christian Lugerth) und an den Vereinigten Bühnen Bozen  (28.3., R: Dominique Schnizer). Nachzulesen ist das Stück in der Theaterbibliothek.

    
Premieren
Sa
06
Sep
Theater Krefeld-Mönchengladbach
DIE ORESTIE DES AISCHYLOS
von Aischylos
Deutsch von Peter Stein
R: Matthias Gehrt
Sa
06
Sep
Thalia Theater, Hamburg
DIE TRAGöDIE VON ROMEO UND JULIA UA der Übersetzung
R: Jette Steckel
Do
11
Sep
Stadttheater Gießen
ERKLäRT PEREIRA
R: Christian Lugerth
Fr
12
Sep
Theater Marabu, Bonn
SCHREIMUTTER UA
R: Claus Overkamp
Sa
13
Sep
Mini Teater, Ljubljana (SL)
AN DER ARCHE UM ACHT SL-EA
R: Robert Waltl
So
14
Sep
Deutsches Schauspielhaus Hamburg
AN DER ARCHE UM ACHT
R: Gertrud Pigor
Do
18
Sep
Odeïon Kulturforum Salzburg, Salzburg (A)
CHORPHANTASIE
R: Hildegard Starlinger
Fr
19
Sep
Theater Ulm
DIE DURSTIGEN
von Wajdi Mouawad
Deutsch von Uli Menke
R: Barbara Frazier
Fr
19
Sep
Theater der Jungen Welt Leipzig
MAN SIEHT SICH DSE
von Guillaume Corbeil
Deutsch von Frank Heibert
R: Jürgen Zielinski
Sa
20
Sep
Düsseldorfer Schauspielhaus
EIN SOMMERNACHTSTRAUM
R: Àlex Rigola