Aktuelles

"Heiter abgründig wie am ersten Tag": Urs Widmers NEPAL

Wiederentdeckt: NEPAL, Urs Widmers Zweipersonenstück vor dem Hintergrund einer von Angst beherrschten Gesellschaft, an der Landesbühne Esslingen, R: Utha Mahler. "Nein, dieses existenzialistische Endspiel wirkt so heiter...weiterlesen »

Wiederentdeckt: NEPAL, Urs Widmers Zweipersonenstück vor dem Hintergrund einer von Angst beherrschten Gesellschaft, an der Landesbühne Esslingen, R: Utha Mahler. "Nein, dieses existenzialistische Endspiel wirkt so heiter abgründig, so frisch und unverbraucht wie am ersten Tag", so Roland Müller in der Stuttgarter Zeitung. "Widmers bodenständig getarnte Zukunftsvision ist heute in manchen Teilen schon wahrer, als das ihr Schweizer Autor vor 40 Jahren erdacht hat." Esslinger Zeitung  NEPAL ist, zusammen mit DER NEUE NOAH, in einem Band der Theaterbibliothek erschienen.

    

"Wenn Jugend auf Jugend schießt...

... wenn 25-jährige Franzosen 25-jährige Franzosen töten, dann liegt die Antwort auf viele Fragen genau dort: bei der Jugend", so Georg Diez in einem Essay für Spiegel Online über die Attentate in Paris. Von einer...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

... wenn 25-jährige Franzosen 25-jährige Franzosen töten, dann liegt die Antwort auf viele Fragen genau dort: bei der Jugend", so Georg Diez in einem Essay für Spiegel Online über die Attentate in Paris. Von einer orientierungslosen Jugend zwischen Sinnlichkeit und Sinnsuche, zwischen Hedonismus und Hass, Kunst und Terror handelt auch Wajdi Mouawads Stück HIMMEL (Ü: Uli Menke), erstaufgeführt im Februar am Jungen Schauspielhaus in Hamburg (R: Konradin Kunze).

    

"Sarkastischer Abgesang auf den Literaturbetrieb": KÖNIG DER BÜCHER in Frankfurt

Als Deutsche Erstaufführung hat die Fliegende Volksbühne Frankfurt Urs Widmers KÖNIG DER BÜCHER, "einen sarkastischen Abgesang auf den Literaturbetrieb" (FAZ), herausgebracht, in einer Volkstheater-Adaption durch...weiterlesen »

Als Deutsche Erstaufführung hat die Fliegende Volksbühne Frankfurt Urs Widmers KÖNIG DER BÜCHER, "einen sarkastischen Abgesang auf den Literaturbetrieb" (FAZ), herausgebracht, in einer Volkstheater-Adaption durch Philipp Mosetter (R: Martin Ratzinger). "Die bitteren Wahrheiten aus der Vorlage schlagen auf der Boulevardbühne um in Galgenhumor, der deswegen aber nicht zum Klamauk wird." FAZ  Widmers Stück ist auch in einem Band der Theaterbibliothek erschienen.

    

"Eva Mattes brilliert als Liv Stein ...

... in dem gleichnamigen Stück von Nino Haratischwili", schreibt Torsten Flüh auf Night Out @ Berlin über die Vorpremieren der Inszenierung von Frank Alva Buecheler, die in der Berliner Villa Elisabeth stattfand. Die...weiterlesen »

Nino Haratischwili

... in dem gleichnamigen Stück von Nino Haratischwili", schreibt Torsten Flüh auf Night Out @ Berlin über die Vorpremieren der Inszenierung von Frank Alva Buecheler, die in der Berliner Villa Elisabeth stattfand. Die eigentliche Premiere von LIV STEIN ist für das Frühjahr 2016 geplant, ebenfalls in Berlin. Anschließend soll die Produktion auf Tournee gehen. Das Stück ist, zusammen mit GEORGIA, in einem Band der Theaterbibliothek erschienen.

    

Nominiert für den Grand Prix de littérature dramatique: Suzanne Lebeau

Für den Grand Prix de littérature dramatique nominiert ist die kanadische Autorin Suzanne Lebeau mit ihrem Monodrama "Chaîne de montage". Die UA-Produktion von Lebeaus Kinderstück GRETEL UND HÄNSEL (Ü: Frank Heibert)...weiterlesen »

© Francois-Xavier Gaudreault

Für den Grand Prix de littérature dramatique nominiert ist die kanadische Autorin Suzanne Lebeau mit ihrem Monodrama "Chaîne de montage". Die UA-Produktion von Lebeaus Kinderstück GRETEL UND HÄNSEL (Ü: Frank Heibert) tourt derweil bis Ende des Jahres durch Kanada, Belgien und Frankreich, wo es u.a. beim Festival Turbulences in Namur zu sehen ist. Als szenische Lesung (R: Grigory Shklyar) wird GRETEL UND HÄNSEL am 28 November in der Alten Feuerwache am Staatstheater Saarbrücken präsentiert, im Rahmen des Festivals frankophoner Gegenwartsdramatik Primeurs. DSE frei!

    

Pablo Nerudas Tod neu untersucht

Pablo Neruda soll "höchstwahrscheinlich doch ermordet" worden sein - zu diesem Ergebnis kommen neue Untersuchungen im Auftrag der chilenischen Regierung, wie Spiegel Online berichtet. Von dem Exil des berühmten...weiterlesen »

A. Skármeta (© Ana Maria Lopez)

Pablo Neruda soll "höchstwahrscheinlich doch ermordet" worden sein - zu diesem Ergebnis kommen neue Untersuchungen im Auftrag der chilenischen Regierung, wie Spiegel Online berichtet. Von dem Exil des berühmten Dichters und Nobelpreisträgers erzählt BRENNENDE GEDULD von Antonio Skármeta: eine Liebesgeschichte - und die Geschichte einer Männerfreundschaft zwischen Neruda und seinem Briefträger, vor dem Hintergrund des Militärputsches in Chile. Aktuell zu sehen am West Side Theatre in Darmstadt (R: Peter H. Jährling).

    

"Bejubelt": Opernpremiere von DIE KÖNIGIN DER FARBEN

Als Musiktheaterfassung, die den einzelnen Farben Instrumente zuordnet, hat die Junge Oper Mannheim Jutta Bauers Bilderbuch DIE KÖNIGIN DER FARBEN auf die Bühn gebracht, für Kinder ab 5 Jahren. Die Komposition stammt von...weiterlesen »

© Karen Seggelk

Als Musiktheaterfassung, die den einzelnen Farben Instrumente zuordnet, hat die Junge Oper Mannheim Jutta Bauers Bilderbuch DIE KÖNIGIN DER FARBEN auf die Bühn gebracht, für Kinder ab 5 Jahren. Die Komposition stammt von Markus Reyhani, Regie führte Andrea Gronemeyer. "Eine feine Uraufführung mit vielen poetischen Momenten, die entsprechend bejubelt wurde." Mannheimer Morgen

    

Zwei Widmer-Premieren im November

Die Fliegende Volksbühne Frankfurt bringt am 19.11. die Deutsche Erstaufführung von Urs Widmers KÖNIG DER BÜCHER heraus (R: Martin Ratzinger, mit Michael Quast in der Titelrolle). Am 21.11. folgt die Premiere von NEPAL an der...weiterlesen »

Die Fliegende Volksbühne Frankfurt bringt am 19.11. die Deutsche Erstaufführung von Urs Widmers KÖNIG DER BÜCHER heraus (R: Martin Ratzinger, mit Michael Quast in der Titelrolle). Am 21.11. folgt die Premiere von NEPAL an der Württembergischen Landesbühne Esslingen: Utha Mahler inszeniert das Zweipersonenstück über Freiheit und Überwachung, Theater und Utopie. Beide Stücke sind in der Theaterbibliothek erschienen.

    

Fassbinders MÜLL STADT TOD - dreißig Jahre nach der Frankfurter Bühnenbesetzung

Vor rund 30 Jahren besetzten Mitglieder der Jüdischen Gemeinde die Bühne des Frankfurter Kammerspiels und verhinderten damit die Uraufführung von Rainer Werner Fassbinders DER MÜLL, DIE STADT UND DER TOD. Heute nicht mehr...weiterlesen »

© Rainer Werner Fassbinder Foundation

Vor rund 30 Jahren besetzten Mitglieder der Jüdischen Gemeinde die Bühne des Frankfurter Kammerspiels und verhinderten damit die Uraufführung von Rainer Werner Fassbinders DER MÜLL, DIE STADT UND DER TOD. Heute nicht mehr denkbar: "Es ist doch gut, wenn über Antisemitismus diskutiert wird, auch am Beispiel dieses Stücks", so Dr. Dieter Graumann, Vizepräsident des Jüdischen Weltkongresses und ehemaliger Vorstand der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, gegenüber der Frankfurter Neuen Presse. Mit einem zweitätigen Symposium hatte sich die KunstGesellschaft Frankfurt den damaligen Ereignissen und der Frage nach Antisemitismus heute gewidmet.

    

H.M. Enzensberger mit erstem Frank-Schirrmacher-Preis ausgezeichnet

Mit dem erstmals verliehenen Frank-Schirrmacher-Preis ist Hans Magnus Enzensberger ausgezeichnet worden. In seiner Dankesrede "Schwärmt ihr noch, oder denkt ihr schon?" sprach er über menschliches...weiterlesen »

© Hartmuth Schröder

Mit dem erstmals verliehenen Frank-Schirrmacher-Preis ist Hans Magnus Enzensberger ausgezeichnet worden. In seiner Dankesrede "Schwärmt ihr noch, oder denkt ihr schon?" sprach er über menschliches Schwarmverhalten.

    
Premieren
Mo
30
Mai
Theater Regensburg
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von Can Fischer
Nach Jan Braren
R: Mia Constantine
Do
02
Jun
CISPA - Copenhagen International School of Performing Arts, Copenhagen (DK)
UNSCHULD
R: Mia Lipschitz
Fr
03
Jun
Theater Nordhausen
DAS WARS!
R: Anja Eisner
Do
09
Jun
Thüringer Landestheater Rudolstadt
DOCH EINEN SCHMETTERLING HAB ICH HIER NICHT GESEHEN
R: Ulrike Lenz
Sa
11
Jun
Theater Hameln
DAS BESONDERE LEBEN DER HILLETJE JANS
von Ad de Bont, Allan Zipson und Willem Wilmink
Deutsch von Dagmar Schmidt und Wolfgang Wysocki
R: Alena Nötzel / Melissa Gray
Sa
11
Jun
Staatstheater Kassel
EIN VOLKSFEIND
R: Markus Dietz
So
12
Jun
Burgfestspiele Bad Vilbel
ER IST WIEDER DA
R: Ulrich Cyran
Mi
15
Jun
Gostner Hoftheater Nürnberg
NATHANS KINDER
R: Markus Steeger
Do
16
Jun
Studio Naxos, Frankfurt
MUTTERSPRACHE MAMELOSCHN
R: Carolin Millner
Fr
17
Jun
Burgfestspiele Bad Vilbel
DER NAME DER ROSE
von Claus J. Frankl
Nach Umberto Eco
R: Malte Kreutzfeldt